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=== ''Provisorium'' 2003 dauerte bis 2018 ===
 
=== ''Provisorium'' 2003 dauerte bis 2018 ===
Für den Bau des [[Museum der Moderne Mönchsberg|Museums der Moderne]] wurde 2003 neben der Monikapforte als Provisorium eine Behelfsbrücke errichtet, welche auch die Generalsanierung des [[Hotel Schloss Mönchstein|Hotels Schloss Mönchstein]] wesentlich erleichterte. Da sich neben diesen beiden Gebäuden zahlreiche weitere Objekte auf dem Mönchsberg befinden, welche im Notfall auch für größere Einsatzfahrzeuge der [[Feuerwehr]] erreichbar sein sollen, wurde nach einer einfühlsamen und dauerhaften Lösung gesucht, die das historische Wehrbauwewrk nicht beeinträchtigt und eine Freilegung der Gesamtanlage samt dem eingeschütteten vorderen Wehrgraben nicht verunmöglicht. Das Bundesdenkmalamt lehnte daher folgerichtig eine Brückenkonstruktion ab.  
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Für den Bau des [[Museum der Moderne Mönchsberg|Museums der Moderne]] wurde 2003 neben der Monikapforte als Provisorium eine Behelfsbrücke errichtet, welche auch die Generalsanierung des [[Hotel Schloss Mönchstein|Hotels Schloss Mönchstein]] wesentlich erleichterte. Da sich neben diesen beiden Gebäuden zahlreiche weitere Objekte auf dem Mönchsberg befinden, welche im Notfall auch für größere Einsatzfahrzeuge der [[Feuerwehr]] erreichbar sein sollen, wurde nach Lösung gesucht, die das historische Wehrbauwewrk nicht beeinträchtigt und eine Freilegung der Gesamtanlage samt dem eingeschütteten vorderen Wehrgraben nicht verunmöglicht. Das Bundesdenkmalamt lehnte daher folgerichtig viele Jahre lang eine dauerhafte Brückenkonstruktion ab.  
    
Am [[15. November]] [[2017]] informierte [[Landesrat]] [[Heinrich Schellhorn]] ([[Grüne]]), das nun dieses Brückenprovisorium abgebaut und eine dauerhafte Brücke errichtet werden soll, um eine gesicherte Zufahrtsmöglichkeit etwa für den Kunsttransport und sonstige Lieferungen für alle Anrainer zu garantieren. Das Bauvorhaben wurde im Juli 2018 in Angriff genommen. Die Brücke wird nach den Plänen der Architektur-Büros "Halle 1" gebaut. Das Werk überbrückt eine Distanz von etwa 12,5 Metern zwischen den historischen Wehrmauern mit einer Länge von zirka 16 Metern. Die Herausforderung dabei: Auf die alten Wehrmauern dürfen keinerlei Belastungen einwirken. Die Brücke wird in einem Abstand von rund zehn Zentimetern über den alten Mauern schweben und liegt in den Fels gebohrten Pfählen auf.
 
Am [[15. November]] [[2017]] informierte [[Landesrat]] [[Heinrich Schellhorn]] ([[Grüne]]), das nun dieses Brückenprovisorium abgebaut und eine dauerhafte Brücke errichtet werden soll, um eine gesicherte Zufahrtsmöglichkeit etwa für den Kunsttransport und sonstige Lieferungen für alle Anrainer zu garantieren. Das Bauvorhaben wurde im Juli 2018 in Angriff genommen. Die Brücke wird nach den Plänen der Architektur-Büros "Halle 1" gebaut. Das Werk überbrückt eine Distanz von etwa 12,5 Metern zwischen den historischen Wehrmauern mit einer Länge von zirka 16 Metern. Die Herausforderung dabei: Auf die alten Wehrmauern dürfen keinerlei Belastungen einwirken. Die Brücke wird in einem Abstand von rund zehn Zentimetern über den alten Mauern schweben und liegt in den Fels gebohrten Pfählen auf.
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