Salzburger Glockenspiel: Unterschied zwischen den Versionen
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Version vom 7. Februar 2008, 13:48 Uhr
Das Salzburger Glockenspiel wurde von Erzbischof Johann Ernst Graf von Thun und Hohenstein 1695 über Mittelsmänner beim Antwerpener (Belgien) Glockengießer Melchior de Haze gekauft.
Es besteht aus 35 Glocken mit der Aufschrift "Melchior de Haze me fecit, 1688 und 1689. Ihre Tonreihe umfasst drei Oktaven mit allen Halbtönen.
Erzbischof Johann Ernst Graf von Thun und Hohenstein ließ den unter Erzbischof Wolf Dietrich von Raitenau errichteten Turm um zwei Stockwerke erhöhen und beauftragte den Salzburger Hofuhrmacher Jeremias Sauter, die Mechanik anzufertigen. Dieser bohrte die zum Betrieb notwendigen 7.964 Löcher. Der Glockengießer Benedikt Eisenberger und der Büchsenmacher Franz Sulzer fertigten die Messingwalze und 1704 erklang das Glockenspiel zum ersten Mal.
Seit 1705 spielt nun das Glockenspiel, derzeit etwa 40 Musikstücke, von denen etliche von Johann Michael Haydn und Vater und Sohn Mozart extra komponiert worden sind. Die gespielten Mozart-Stücke sind Bearbeitungen aus dem 19. Jahrhundert.
Das Uhrwerk, das mit Hilfe einer Vorrichtung des Uhrmachers Johann Baptist Fischer heute wie damals pünktlich um 7.00, 11.00 und 18.00 Uhr das Spielwerk auslöst, wurde 1873 aufgestellt.
Quellen
- Haslinger, Adolf, Mittermayr, Peter (Hrsg.): "Salzburger Kulturlexikon", Residenz Verlag, Salzburg-Wien-Frankfurt/Main 2001, ISBN 3-7017-1129-1