Schloss Mirabell: Unterschied zwischen den Versionen

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Zur historischen Gartenanlage des Schlosses gehören (neben Teilen, die heute verbaut sind − etwa durch die Universität [[Mozarteum]] und die [[Kast Villa]]) das große Gartenparterre, das [[Heckentheater]], die [[Wasserbastei]] und der ursprüngliche [[Zwergelgarten]].
 
 
 
 
==Besonderheiten im Schloss==
 
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Version vom 13. Februar 2017, 18:14 Uhr

Schloss Mirabell, Ansicht: Ost nach West
Karte
Das Schloss Mirabell am Mirabellplatz
von der Andräkirche aus gesehen
Schloss Mirabell, Innenhofpanorama
Mirabellschloss und Andräkirche, Ansicht von Mülln aus
Das Schloss Mirabell im Dezember 2006
Gedenktafel für Otto Wittelsbach (* 1815, † 1867); im Schloss Mirabell

Das Schloss Mirabell befindet sich in der rechtsseitigen Altstadt der Stadt Salzburg und ist auf drei Seiten vom Mirabellgarten, auf einer Seite vom Mirabellplatz umgeben.

Geschichte

Es wurde 1606 von Fürsterzbischof Wolf Dietrich von Raitenau als Landsitz für die Geliebte und möglicherweise auch heimliche Ehefrau des Fürsterzbischofs, Salome Alt, errichtet und als Schloss Altenau bezeichnet. Dieser Bau befand sich im südöstlichen Eck des heutigen Schlosses zum Rosengarten hin.

Wolf Dietrichs Nachfolger, Markus Sittikus, gab dem Schloss seinen heutigen Namen. Er bewohntes es selbst aber nie. Erst unter Fürsterzbischof Franz Anton Fürst Harrach erneuerte in den Jahren 1721 bis 1727 Lukas von Hildebrandt das Schloss gänzlich.

1811 bezog Kronprinz Ludwig I. von Bayern als Generalgouverneur des Salzachkreises das Schloss als seine Sommerresidenz. Hier kam dann am 1. Juni 1815 einer seiner Söhne, Prinz Otto von Bayern, der spätere König von Griechenland, zur Welt.

1818 beim Stadtbrand Salzburg (rechtes Salzachufer) stark beschädigt, wurde das Schloss danach nicht in seiner alten feingliedrigen Form renoviert. Es wurde hingegen zwischen 1822 und 1824 nach Plänen des Johann Georg von Hagenauer durch Peter Nobile im nüchternen klassizistischen Stil aufgebaut. Dabei wurde der mächtige Turm in der Mitte der Ostfassade, in dem das Observatorium des Simon von Stampfer eingerichtet war, abgetragen und nicht mehr aufgebaut.

Während der k&k Zeit waren im Schloss auch Dienstwohnungen des Militärs untergebracht. In einer dieser Wohnungen kam auch Adele Lenhoff 1909 zur Welt, die 2010 als eine der letzten noch lebenden Salzburger, die im Schloss Mirabell geboren wurden, ihren 101. Geburtstag feierte.

Seit 1947 sind hier die Amtssitze des Bürgermeisters und seiner Stellvertreter und einige Magistratsabteilungen untergebracht. Doch bevor der Bürgermeister sein Büro beziehen konnte, musste der streitbare Oberst Heinrich Puthon, der damals Präsident der Salzburger Festspiele war mittels Delogierungsbescheid aus den Räumen vertrieben werden. Sehenswert sind die Georg Raphael Donner-Stiege, der Marmorsaal (der bekannt wurde in aller Welt als einer der schönsten Trauungssäle) und die Schlosskapelle.

Alte Ansichten

weitere Bilder

 Schloss Mirabell – Sammlung von weiteren Bildern, Videos und Audiodateien im SALZBURGWIKI
 Schloss Mirabell – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien auf Wikimedia Commons

Besonderheiten im Schloss

Quellen