Neukirchen am Großvenediger: Unterschied zwischen den Versionen

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[[1865]] wurde vom Schuster [[Alois Wurnitsch]] aus [[Wald im Pinzgau]] das berühmte [[Epidot]]vorkommen in der [[Knappenwand]] im [[Untersulzbachtal]] entdeckt.
[[1865]] wurde vom Schuster [[Alois Wurnitsch]] aus [[Wald im Pinzgau]] das berühmte [[Epidot]]vorkommen in der [[Knappenwand]] im [[Untersulzbachtal]] entdeckt.


Während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] ([[1914]]-[[1918]]) ließen 36 Neukirchner ihr Leben für den österreichischen Kaiser, weitere sechs wurden als vermisst gerechnet.
Während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] ließen 36 Neukirchner ihr Leben für den österreichischen Kaiser, weitere sechs wurden als vermisst gerechnet.


Mit Kundmachung der [[Salzburger Landesregierung]] vom [[4. Jänner]] [[1929]] wurde Neukirchen aufgrund seiner wachsenden Bedeutung für den [[Fremdenverkehr]] zum Markt erhoben. Im Februar des selben Jahres erhielt die neue Marktgemeinde, einhergehend mit der Umbenennung auf "Neukirchen am Großvenediger". von der [[Salzburger Landesregierung]] ihr Wappen verliehen.
Mit Kundmachung der [[Salzburger Landesregierung]] vom [[4. Jänner]] [[1929]] wurde Neukirchen aufgrund seiner wachsenden Bedeutung für den [[Fremdenverkehr]] zum Markt erhoben. Im Februar des selben Jahres erhielt die neue Marktgemeinde, einhergehend mit der Umbenennung auf "Neukirchen am Großvenediger". von der [[Salzburger Landesregierung]] ihr Wappen verliehen.
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==Religion und Kirche==  
==Religion und Kirche==  
Die erste urkundliche Erwähnung einer Kirche in Neukirchen lässt sich auf das Jahr [[1243]] datieren. Da der Ortsname Neukirchen allerdings schon früher Bestand hat, deutet Vieles darauf, dass eine Kirche schon vorher existiert haben muss. Zu dieser Zeit war Neukirchen allerdings noch eine Filialkirche der Mutterpfarre [[Bramberg]]. Dies änderte sich erst [[1555]], als der Bramberger Pfarrer [[Rupert Ramsauer]] die Trennung von der [[Pfarre Bramberg]] vollzog. Neukirchen wird zum Vikariat erhoben und umfasst neben dem eigenen Pfarrgebiet die Dörfer Wald und Krimml als Filialkirche, das seinerseits [[1784]] die Selbständigkeit erreicht.  
Die erste urkundliche Erwähnung einer Kirche in Neukirchen lässt sich auf das Jahr [[1243]] datieren. Da der Ortsname Neukirchen allerdings schon früher Bestand hat, deutet Vieles darauf, dass eine Kirche schon vorher existiert haben muss. Zu dieser Zeit war Neukirchen allerdings noch eine Filialkirche der Mutterpfarre [[Bramberg]]. Dies änderte sich erst [[1555]], als der Bramberger Pfarrer [[Rupert Ramsauer]] die Trennung von der [[Pfarre Bramberg]] vollzog. Neukirchen wird zum Vikariat erhoben und umfasst neben dem eigenen Pfarrgebiet die Dörfer Wald und Krimml als Filialkirche, das seinerseits [[1784]] die Selbständigkeit erreicht.