Augustiner-Eremiten-Kloster Hallein: Unterschied zwischen den Versionen

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==Geschichte ==
==Geschichte ==
Der Bau wurde am [[7. April]] [[1683]] am [[Georgenberg (Hallein)|Georgenberg]]  begonnen. Der letzte Mönch starb 1815.  Später ging das Kloster in den  Besitz des [[Benediktinerstift Michaelbeuern|Benediktinerstiftes  Michaelbeuern]] über.  
Die alte Georgskirche am sog. [[Georgenberg (Hallein)|Georgenberg]] stammte aus der Zeit nach 1200 und war später im gotischen Stil umgebaut worden. [[1650]] übernahmen Augustiner-Mönche das Vikariat [[Wallfahrtskirche Zu Unserer Lieben Frau Maria Himmelfahrt|Dürrnberg]]. Einige Jahre danach begannen die Mönche, die alte Kirche abzutragen und, zusammen mit einem Klostergebäude, eine neue zu errichten, für die der [[Orgelmacher|Hoforgelmacher]] [[Christoph Egedacher]] 1683 eine Orgel schuf. Der Bau der Anlage hatte man am [[7. April]] [[1683]] begonnen. Der letzte Mönch starb 1815.  Später ging das Kloster in den  Besitz des [[Benediktinerstift Michaelbeuern|Benediktinerstiftes  Michaelbeuern]] über.  


Das Halleiner Bezirksgericht war von [[1811]] bis [[1958]] im ehemaligen Augustiner-Eremiten-Kloster untergebracht. Bis zum Brand von [[1943]] beherbergte es auch die [[Bezirkshauptmannschaft Hallein|Bezirkshauptmannschaft]].  
Das Halleiner Bezirksgericht war von [[1811]] bis [[1958]] im ehemaligen Augustiner-Eremiten-Kloster untergebracht. Bis zum Brand von [[1943]] beherbergte es auch die [[Bezirkshauptmannschaft Hallein|Bezirkshauptmannschaft]].  


Am [[22. März]] [[1943]] fiel die gesamte Anlage einer Brandkatastrophe zum Opfer. 1962  wurde es gänzlich abgebrochen, und das [[Bundesgymnasium Hallein]] und das [[Bundesrealgymnasium Hallein]] wurden dort errichtet.  
Am [[22. März]] [[1943]] fiel die gesamte Anlage einer Brandkatastrophe zum Opfer. 1962  wurde es gänzlich abgebrochen, und das [[Bundesgymnasium Hallein]] und das [[Bundesrealgymnasium Hallein]] wurden dort errichtet.


==Quellen==
==Quellen==

Version vom 25. Dezember 2015, 08:16 Uhr

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das Augustinerkloster Hallein befindet sich im Vordergrund rechts unten

Das Augustiner-Eremiten-Kloster Hallein in Hallein war eine Gründung des Salzburger Fürsterzbischofs Maximilian Gandolf Graf von Kuenburg.

Geschichte

Die alte Georgskirche am sog. Georgenberg stammte aus der Zeit nach 1200 und war später im gotischen Stil umgebaut worden. 1650 übernahmen Augustiner-Mönche das Vikariat Dürrnberg. Einige Jahre danach begannen die Mönche, die alte Kirche abzutragen und, zusammen mit einem Klostergebäude, eine neue zu errichten, für die der Hoforgelmacher Christoph Egedacher 1683 eine Orgel schuf. Der Bau der Anlage hatte man am 7. April 1683 begonnen. Der letzte Mönch starb 1815. Später ging das Kloster in den Besitz des Benediktinerstiftes Michaelbeuern über.

Das Halleiner Bezirksgericht war von 1811 bis 1958 im ehemaligen Augustiner-Eremiten-Kloster untergebracht. Bis zum Brand von 1943 beherbergte es auch die Bezirkshauptmannschaft.

Am 22. März 1943 fiel die gesamte Anlage einer Brandkatastrophe zum Opfer. 1962 wurde es gänzlich abgebrochen, und das Bundesgymnasium Hallein und das Bundesrealgymnasium Hallein wurden dort errichtet.

Quellen