Morzg: Unterschied zwischen den Versionen

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Der Stadtteil entwickelte sich entlang der [[Gneiserstraße]] und der [[Morzger Straße]]. Der stadtnahe Teil von Morzg, [[Kleingmain]], grenzt mit der [[Nonntaler Hauptstraße]] und der [[Hofhaymer-Allee]] an den Stadtteil [[Nonntal]]. Östlich des Siedlungsraumes Morzg liegt der Landschaftsgarten von [[Hellbrunn]] mit der [[Hellbrunner Allee]]. Westlich desselben liegt umrahmt von Wiesen und Äckern der große [[Salzburger Kommunalfriedhof]]. Unweit des Stiedlungsraumes Morzg liegen im Süden außerhalb der Stadtgrenze die Gemeinden [[Anif]] und [[Grödig]]. In Morzg leben etwa 2 500 Bewohner.  
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Der Stadtteil entwickelte sich vom historischen Siedlungskern Morzg ausgehend entlang der [[Gneiserstraße]] und zur [[Morzger Straße]] hinunter. Der stadtnahe Teil von Morzg, [[Kleingmain]], grenzt an der [[Nonntaler Hauptstraße]] und der [[Hofhaymer-Allee]] an den Stadtteil [[Nonntal]]. Östlich des Siedlungskernes von Morzg liegt das [[Hellbrunn|Schloss Hellbrunn]] bzw. der Landschaftsgarten von [[Hellbrunn]], sowie das Landschaftsschutzgebiet der [[Hellbrunner Allee]]. Westlich von Morzg liegt, umrahmt von Wiesen und Äckern, der [[Salzburger Kommunalfriedhof]]. Im Süden von Morzg liegt der [[Morzger Hügel]] bzw. der [[Morzger Wald]], die eine natürliche Grenze zu den außerhalb der Stadtgrenze liegenden Gemeinden [[Anif]] und [[Grödig]] bilden. In Morzg leben etwa 2 500 Bewohner.  
  
 
== Geschichte ==
 
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Version vom 20. August 2015, 07:39 Uhr

Der Salzburger Stadtteil Morzg

Morzg ist ein Stadtteil im Süden von Salzburg.

Allgemeines

Der Stadtteil entwickelte sich vom historischen Siedlungskern Morzg ausgehend entlang der Gneiserstraße und zur Morzger Straße hinunter. Der stadtnahe Teil von Morzg, Kleingmain, grenzt an der Nonntaler Hauptstraße und der Hofhaymer-Allee an den Stadtteil Nonntal. Östlich des Siedlungskernes von Morzg liegt das Schloss Hellbrunn bzw. der Landschaftsgarten von Hellbrunn, sowie das Landschaftsschutzgebiet der Hellbrunner Allee. Westlich von Morzg liegt, umrahmt von Wiesen und Äckern, der Salzburger Kommunalfriedhof. Im Süden von Morzg liegt der Morzger Hügel bzw. der Morzger Wald, die eine natürliche Grenze zu den außerhalb der Stadtgrenze liegenden Gemeinden Anif und Grödig bilden. In Morzg leben etwa 2 500 Bewohner.

Geschichte

Morzgansicht von der Hellbrunner Allee
Morzgerhof in Morzg
Morzg-Panoramabild

Der Name Morzg kommt aus dem lateinischen marciaco und bedeutet „Siedlung des Marcius“. Der Ort wurde erstmals 790 urkundlich erwähnt, als der Bayernherzog Theodebert dem Benediktinenstift Nonnberg "Marciago" schenkt. Er entwickelte sich aus einem bäuerlichen Haufendorf und wurde am 1. Jänner 1939 nach Salzburg eingemeindet.

Die ältesten Fundstätten der heutigen Katastralgemeinde liegen am Hangfuß des Hellbrunner Berges und zählen zu den bedeutendsten Fundstätten im Land Salzburg. Auch der Raum des heutigen Siedlungskernes von Morzg war jungsteinzeitlich, vor allem aber in der Bronzezeit und auch in der Römerzeit (Gut Marciago) teilweise besiedelt, wie zahlreiche Funde belegen.

Im Süden von Morzg liegt der Morzger Hügel, an den südlich das alte Herrengut Montfort (Golser Hof) angrenzt, das urkundlich seit 1334 genannt wird.

Morzg wurde in kleinen Teilen 1935, in seinen wesentlichen Teilen aber 1939 in das Stadtgebiet von Salzburg eingemeindet. Zur Katastralgemeinde Morzg gehören die einst weitläufigen Auwaldflächen, deren Namen (Grafenau, Herrenau) noch an ehemalige Herrensitze erinnern. Sie sind heute großteils als Gewerbegebiet genutzt und von der Alpenstraße aufgeschlossen. Dieser salzachnahe Siedlungsraum hat sich dabei heute zum eigenen Stadtteil Salzburg Süd weiterentwickelt.

Morzger Stadtpfarrkirche

Hauptartikel: Morzger Stadtpfarrkirche

Die Morzger Stadtpfarrkirche ist urkundlich erstmals 1139 erwähnt. An seine Stelle trat später ein gotischer Kirchenbau mit dem erhaltenen polygonalen Chorabschluss. 1683 wurde diese Kirche zu einer barocken Staffelkirche umgebaut. Der Zwiebelturm stammt von 1764. Die Kirche ist heute geschmückt mit bemerkenswerten Fresken, die Anton Faistauer 1922/1923 - teilweise mit Hilfe von Mitarbeitern, darunter auch Wilhelm Kaufmann - schuf und die heute einen besonderen Anziehungspunkt darstellen. Der gotische Flügelaltar stammt von1480. Die Außenwand der Kirche schmückt ein römischer Grabstein mit der Skulptur eines Delphins, der aus dem 2./3. Jahrhundert stammt.

Der Raum Kleingmain

Hauptartikel: Kleingmain

Zum Namen: "Gmain" (althochdeutsch gimeini) bedeutet allgemeiner wechselnder (gemeinschaftlicher) Besitz. Hier hatten die Bürger der Stadt die Möglichkeit, gemeinsam ihr Vieh weiden zu lassen.

Als Kleingmain wird heute ein kleiner Siedlungskern bezeichnet, der im Westen von der Nonntaler Hauptstraße, im Norden von der Hofhaymer-Allee und im Osten und im Süden von der Hellbrunner Allee und den die Allee umgebenden freien Wiesen (als Teil des Hellbrunner Landschaftsgartens) begrenzt wird. Hier befanden sich (abseits der Hellbrunner Allee) einst jene freien Wiesen, auf denen die Bürger der Stadt Salzburg das Privileg besaßen, ihr Vieh weiden zu lassen.

Bauten

Bürgermeister der ehemaligen Gemeinde Morzg

Hauptartikel: Bürgermeister der Gemeinde Morzg

Ehrenbürger

Aus der Zeit vor der Eingemeindung:

Bildergalerie

Weblink

Quellen

Vorlage:Bezirke Stadt Salzburg