Alfred Adrowitzer: Unterschied zwischen den Versionen
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Der Sohn des Notariatsanwärters Dr. Max Rossberger und der aus Galizien stammenden Maria Andruszewicz wuchs in Salzburg bei Zieheltern auf. Er besuchte das Salzburger [[Erzbischöfliches Privatgymnasium Borromäum|Erzbischöfliche Privatgymnasium Borromäum]], an dem er im Jahr 1936 maturierte. Ursprünglich wollte er den Priesterberuf ergreifen, nahm jedoch im Oktober 1936 das Studium der Philosophie an der [[Katholisch-Theologische Fakultät an der Universität Salzburg|philosophisch-theologischen Fakultät]] der [[Universität Salzburg]] auf; dieses verdiente er sich teilweise selbst als Erzieher und Vizepräfekt am [[Collegium Rupertinum]]. Im Herbst 1937 wechselte er nach Wien, wo er zwei Semester lang Rechtswissenschaften studierte und bis März 1938 journalistisch für die Zeitung „[[Salzburger Chronik]]“ tätig war. Nach dem „[[Anschluss]]“ 1938 musste er dem Studium aus finanziellen Gründen entsagen. Bis 1939 war er in Salzburg als Sekretär im [[Dompfarre|Dompfarramt]], 1939–40 als Buchhalter und Geschäftsführer in einem Großhandel für Häute und Felle beschäftigt. Im März 1941 erlangte er eine Anstellung als Buchhalter beim Salzburger Bankhaus [[Bankhaus Carl Spängler & Co. AG|Carl Spängler & Co.]]. | Der Sohn des Notariatsanwärters Dr. Max Rossberger und der aus Galizien stammenden Maria Andruszewicz wuchs in Salzburg bei Zieheltern auf. Er besuchte das Salzburger [[Erzbischöfliches Privatgymnasium Borromäum|Erzbischöfliche Privatgymnasium Borromäum]], an dem er im Jahr 1936 maturierte. Ursprünglich wollte er den Priesterberuf ergreifen, nahm jedoch im Oktober 1936 das Studium der Philosophie an der [[Katholisch-Theologische Fakultät an der Universität Salzburg|philosophisch-theologischen Fakultät]] der [[Universität Salzburg]] auf; dieses verdiente er sich teilweise selbst als Erzieher und Vizepräfekt am [[Collegium Rupertinum]]. Im Herbst 1937 wechselte er nach Wien, wo er zwei Semester lang Rechtswissenschaften studierte und bis März 1938 journalistisch für die Zeitung „[[Salzburger Chronik]]“ tätig war. Nach dem „[[Anschluss]]“ 1938 musste er dem Studium aus finanziellen Gründen entsagen. Bis 1939 war er in Salzburg als Sekretär im [[Dompfarre|Dompfarramt]], 1939–40 als Buchhalter und Geschäftsführer in einem Großhandel für Häute und Felle beschäftigt. Im März 1941 erlangte er eine Anstellung als Buchhalter beim Salzburger Bankhaus [[Bankhaus Carl Spängler & Co. AG|Carl Spängler & Co.]]. | ||
Dem [[NS]]-Regime kritisch gegenüberstehend, wurde er auf Betreiben des [[NSDAP]]-Ortsgruppenleiters von Salzburg-[[Itzling]] verhaftet, saß von Februar bis Juni 1944 in Polizeihaft, wurde im Oktober neuerlich verhaftet und danach als Zwangsarbeiter verwendet; im Jänner 1945 wurde er in das | Dem [[NS]]-Regime kritisch gegenüberstehend, wurde er auf Betreiben des [[NSDAP]]-Ortsgruppenleiters von Salzburg-[[Itzling]] verhaftet, saß von Februar bis Juni 1944 in Polizeihaft, wurde im Oktober neuerlich verhaftet und danach als Zwangsarbeiter verwendet; im Jänner 1945 wurde er in das Konzentrationslager Buchenwald deportiert. | ||
Nach der Befreiung des Konzentrationslagers durch die US-Streitkräfte kehrte er nach Salzburg zurück. Er nahm nach der Wiederzulassung einer freien Parteipresse im Oktober 1945 bei der vom [[Salzburger Pressverein|Katholischen Preßverein]] herausgegebenen [[Salzburger Volkszeitung]] erneut seine journalistische Tätigkeit auf. | Nach der Befreiung des Konzentrationslagers durch die US-Streitkräfte kehrte er nach Salzburg zurück. Er nahm nach der Wiederzulassung einer freien Parteipresse im Oktober 1945 bei der vom [[Salzburger Pressverein|Katholischen Preßverein]] herausgegebenen [[Salzburger Volkszeitung]] erneut seine journalistische Tätigkeit auf. | ||