Andreas Weißenbacher: Unterschied zwischen den Versionen

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==Wasserspezialist pumpt 50 Mill. Euro in Zentrale==
 
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'''Der Wasseraufbereiter BWT baut die Zentrale in Mondsee aus – für 50 Mill. Euro. Unter anderem entsteht dort ein riesiges Lager.'''
 
'''Der Wasseraufbereiter BWT baut die Zentrale in Mondsee aus – für 50 Mill. Euro. Unter anderem entsteht dort ein riesiges Lager.'''

Version vom 17. Juni 2013, 16:52 Uhr

Andreas Weißenbacher (* 11. Dezember 1959 in Salzburg, stammt aus Hintersee) ist Unternehmer und seit 1990 Vorstandsvorsitzender der Mondseer Wasseraufbereitungsfirma BWT-AG.

Unternehmerischer Werdegang

Nach dem HAK-Abschluss trat Weißenbacher beim deutschen Benckiser-Konzern ein und arbeitete als Assistent des Vorstands. Nach zehn Jahren Firmenangehörigkeit wurde er mit der Aufgabe betraut, den Verkauf der Wasserreinigungssparte von Benckiser vorzubereiten. Weißenbacher sah in dieser Situation eine Möglichkeit, mit Hilfe von Banken diesen Bereich selbst zu übernehmen. Dieses Vorhaben erwies sich als realistisch, denn etwa 20 Jahre später (2012) gehört nun der BWT-Konzern bei Wasserreinigungsgeräten zu den Größten in Europa.

Wasserspezialist pumpt 50 Mill. Euro in Zentrale

BWT Hochregalllager in Mondsee

Der Wasseraufbereiter BWT baut die Zentrale in Mondsee aus – für 50 Mill. Euro. Unter anderem entsteht dort ein riesiges Lager.

Artikel von Susanna Berger am 17.06.2013 (SN).

Es ist ein Koloss aus Stahl, der im Gewerbegebiet in Mondsee in den Himmel zu wachsen scheint und die Blicke vieler vorbeifahrender Autofahrer auf sich zieht.

Die Best Water Technology (BWT) baut ihre Österreich-Zentrale kräftig aus. Zum einen entsteht ein neues Zentrallager mit rund 14.000 Palettenplätzen. Zum anderen werden neue Räume für Produktion, Logistik und Forschung errichtet.

Unternehmenssprecher Ralf Burchert: „Unser Betrieb ist in den vergangenen Jahren aus allen Nähten geplatzt. Wir hatten in verschiedenen Bereichen schon enorme Platznot. Die Erweiterung war deshalb unbedingt notwendig.“ Derzeit werde ein Großteil der Produkte in externen Lagern untergebracht. „Das ist natürlich eine große logistische Herausforderung. Künftig wird wieder alles, was in Mondsee produziert wird, auch hier gelagert.“

Rund 50 Mill. Euro investiert Vorstandschef und Kernaktionär Andreas Weißenbacher in den Ausbau. Das neue Zentrallager soll Ende des Jahres fertig sein, der restliche Ausbau bis Ende 2014 abgeschlossen sein.

BWT notiert an der Wiener Börse und betreibt 80 Tochter- und Beteiligungsgesellschaften in ganz Europa. In Österreich ist das Unternehmen die Nummer eins im Bereich von Wasseraufbereitungssystemen, Services für Trinkwasser, Prozesswasser, Heizungswasser, Kessel-, Kühl- und Klimaanlagen- wasser sowie Schwimmbadwasser.

Best Water Technology beschäftigt 2800 Mitarbeiter. In Österreich sind es 600. In Mondsee arbeiten 500 Menschen, nach dem Ausbau sollen es rund 700 Mitarbeiter sein.

Mit dem Ausbau des Standorts soll auch der Ausbau des Geschäftsfelds „Point of Use“ einhergehen – also der Bereich, wo der Privatkunde Wasser direkt konsumiert. Dazu zählen alle Produkte, die zur Verbesserung der Wasserqualität sowie des -geschmacks dienen.

Best Water Technology hat eine lange Geschichte in Mondsee. Die Firma entwickelte sich aus den „Mondseer Armaturen Werken“, die [1949]] in der Herzog-Odilo-Straße eröffnet worden waren. 1989 siedelte der Betrieb aus dem Zentrum in das Gewerbegebiet und sperrte 1990 unter dem Namen Best Water Technology wieder auf.

Im Vorjahr hat der Wasseraufbereiter erstmals die Umsatzgrenze von einer halben Miliarde € geknackt. Der Umsatz stieg um 4,9 Prozent auf 502,3 Mill. Euro und das Ergebnis nach Steuern erhöhte sich um 4,7 Prozent auf 14,4 Mill. Euro.

Für das laufende Jahr erwartet der Wasseraufbereiter trotz höherer Umsätze keine Ertragsverbesserung – wegen steigender Werbeausgaben, Anlagenabschreibungen sowie Finanzierungskosten.

Weblink

Bildergalerie

Quelle

  • Homepage des BWT-Konzerns