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In Wien lebte auch der [[1871]] in Linz geborene Literatur-Kritiker und Schriftsteller [[Arnold von Hagenauer]]. Arnold wurde sehr früh Vollwaise und wuchs bei zwei Tanten auf. In Wien studierte er vorerst Veterinärmedizin, wurde später allerdings Schriftsteller. Er blieb unverheiratet, reiste viel und verweilte auch öfters in Salzburg. Neben Buch-Kritiken schrieb er Essays und Romane, darunter auch einen "Salzburger Biedermeier-Roman". Dieser Salzburger Roman wurde erstmals 1919 als mehrteilige Romanbeilage "Leonhard und Rosa" im [[Salzburger Volksblatt]] veröffentlicht. Arnold starb bereits im Jahr [[1918]] nach einem Unfall in Grinzing (Wien) an Lungenentzündung. Sein Cousin, der [[1852]] geborene Simon (II.) von Hagenauer war [[1871]] als Einjährig-Freiwilliger in das k.u.k. Niederösterreichischen Dragoner-Regiment „Friedrich August König von Sachsen“ Nr. 3 eingetreten, bei den sogenannten 3er-Dragonern. Dort befreundete er sich mit dem ebenfalls Freiwilligendienst leistenden Max Wladimir von Beck. Der spätere österreichische k.k. Ministerpräsident (1906 - 1908) Max Wladimir Freiherr von Beck war nicht nur ebenso katholisch wie Baron Simon II., sondern auch über die Triester Linie der Hagenauer mit ihm verwandt war. Nach seiner Militärzeit wurde Simon II. Jurist und hatte [[1878]] die ebenfalls aus streng katholischem und sehr wohlhabendem Haus stammende Französin Emilie (Tochter des August Thomas und der Mathilde Rebattu) im Wiener Stephansdom geheiratet. Emilies Vater (aus einer seit den napoleonischen Kriegen in Mailand lebenden französischen Familie) war um 1835 noch sehr jung nach Wien gekommen und in das Bankhaus Arnstein & Eskeles eingetreten. Später gründete er ein eigenes Bankhaus, das er jedoch im Zuge des Börsenkrachs von 1873 wieder aufgelöst hatte. Schließlich wurde er (auf Grund seiner Freundschaft mit Heinrich Freiherr von Pereira-Arnstein und Freiherr von Eskeles) Direktor der Staats- und Südbahn, wo er 1874 auch die "Compagnie Internationale des Wagons-Lits" (eigene Luxuszüge wie z.B. den Orient-Express) einführte. In Wien wurden seine zwei Kinder Alfred (später mit Baronesse von Pitha vermählt, Tochter des Freiherrn Franz von Pitha und Emilia Barter) und Emilie (später mit Baron von Hagenauer vermählt) geboren. Emilie wurde im Wiener Stephansdom getauft, wobei die musikbegeisterte Mäzenin Wilhemina Freiin von Brentano-Cimaroli (spätere Freifrau von Eskeles) ihre Taufpatin war. Emilies Vater Auguste (aus einer ursprünglich Dijon´er Familie stammend), unter dessen Vorfahren sich auch der französische Komponist Jean-Philippe Rameau (* 1683 Dijon, † 1764 Paris) befand, spielte ausgezeichnet Klavier und Violine und war mit einer großen Anzahl von Musikern wie Francesco Pollini, Gaetano Donizetti, Giovani Fadolini, Franz Liszt, Jacques Offenbach und anderen sehr eng befreundet. Von diesen Freundschaften zeugt eine Sammlung von signierten Lithographien, sehr frühen Fotografien (ab 1840) und Briefen der Musiker, wobei etliche dieser Musiker auch die als "legendäre Schönheit" bezeichnete Tochter Emilie verehrt haben sollen. Neben der Leidenschaft zur Musik verband diese beiden Familien aber eine ebenso tiefe Religiosität in ihrem katholischen Glauben.  
 
In Wien lebte auch der [[1871]] in Linz geborene Literatur-Kritiker und Schriftsteller [[Arnold von Hagenauer]]. Arnold wurde sehr früh Vollwaise und wuchs bei zwei Tanten auf. In Wien studierte er vorerst Veterinärmedizin, wurde später allerdings Schriftsteller. Er blieb unverheiratet, reiste viel und verweilte auch öfters in Salzburg. Neben Buch-Kritiken schrieb er Essays und Romane, darunter auch einen "Salzburger Biedermeier-Roman". Dieser Salzburger Roman wurde erstmals 1919 als mehrteilige Romanbeilage "Leonhard und Rosa" im [[Salzburger Volksblatt]] veröffentlicht. Arnold starb bereits im Jahr [[1918]] nach einem Unfall in Grinzing (Wien) an Lungenentzündung. Sein Cousin, der [[1852]] geborene Simon (II.) von Hagenauer war [[1871]] als Einjährig-Freiwilliger in das k.u.k. Niederösterreichischen Dragoner-Regiment „Friedrich August König von Sachsen“ Nr. 3 eingetreten, bei den sogenannten 3er-Dragonern. Dort befreundete er sich mit dem ebenfalls Freiwilligendienst leistenden Max Wladimir von Beck. Der spätere österreichische k.k. Ministerpräsident (1906 - 1908) Max Wladimir Freiherr von Beck war nicht nur ebenso katholisch wie Baron Simon II., sondern auch über die Triester Linie der Hagenauer mit ihm verwandt war. Nach seiner Militärzeit wurde Simon II. Jurist und hatte [[1878]] die ebenfalls aus streng katholischem und sehr wohlhabendem Haus stammende Französin Emilie (Tochter des August Thomas und der Mathilde Rebattu) im Wiener Stephansdom geheiratet. Emilies Vater (aus einer seit den napoleonischen Kriegen in Mailand lebenden französischen Familie) war um 1835 noch sehr jung nach Wien gekommen und in das Bankhaus Arnstein & Eskeles eingetreten. Später gründete er ein eigenes Bankhaus, das er jedoch im Zuge des Börsenkrachs von 1873 wieder aufgelöst hatte. Schließlich wurde er (auf Grund seiner Freundschaft mit Heinrich Freiherr von Pereira-Arnstein und Freiherr von Eskeles) Direktor der Staats- und Südbahn, wo er 1874 auch die "Compagnie Internationale des Wagons-Lits" (eigene Luxuszüge wie z.B. den Orient-Express) einführte. In Wien wurden seine zwei Kinder Alfred (später mit Baronesse von Pitha vermählt, Tochter des Freiherrn Franz von Pitha und Emilia Barter) und Emilie (später mit Baron von Hagenauer vermählt) geboren. Emilie wurde im Wiener Stephansdom getauft, wobei die musikbegeisterte Mäzenin Wilhemina Freiin von Brentano-Cimaroli (spätere Freifrau von Eskeles) ihre Taufpatin war. Emilies Vater Auguste (aus einer ursprünglich Dijon´er Familie stammend), unter dessen Vorfahren sich auch der französische Komponist Jean-Philippe Rameau (* 1683 Dijon, † 1764 Paris) befand, spielte ausgezeichnet Klavier und Violine und war mit einer großen Anzahl von Musikern wie Francesco Pollini, Gaetano Donizetti, Giovani Fadolini, Franz Liszt, Jacques Offenbach und anderen sehr eng befreundet. Von diesen Freundschaften zeugt eine Sammlung von signierten Lithographien, sehr frühen Fotografien (ab 1840) und Briefen der Musiker, wobei etliche dieser Musiker auch die als "legendäre Schönheit" bezeichnete Tochter Emilie verehrt haben sollen. Neben der Leidenschaft zur Musik verband diese beiden Familien aber eine ebenso tiefe Religiosität in ihrem katholischen Glauben.  
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Simon (II.) Baron von Hagenauer hatte von seinem Vater Franz de Paula (III.) zwei Leidenschaften übernommen, die Jagd und die Religiosität im katholischen Glauben. Die Jagdleidenschaft hatte Simon mitunter auch nach Algerien und Tunesien geführt, während er sich durch seine Religiosität stark in der katholischen Kirche engagieren sollte. Seit 1887 war Simon II. Mitglied des katholischen "Bonifatius-Verein"s. Über viele Jahre hinweg übernahm er auch die persönlichen Überbringung der jährlichen Kollekte des "Peterspfennigs" an den Papst im Vatikan. Im Jahr [[1889]] wurde Baron von Hagenauer von Papst Leo XIII. ''"für den Eifer in der Verteidigung der katholischen Religion"'' zum Ritter des  Gregorius-Ordens ernannt und ihm der Gregorius-Orden (Großkreuz) verliehen. Dieser päpstliche Ritterorden war eine der höchsten Auszeichnungen des Papstes an Laien. Viele von Simons Freunden und Bekannten waren katholische Publizisten, Politiker oder Sozialreformer. Der heute bekannteste davon war sein entfernter Cousin Karl Freiherr von Vogelsang, der geistige Begründer der "Christlichsozialen Bewegung". Ihn traf er bei den sogenannten "Enten-Abenden" in Wien, oder Vogelsang besuchte Hagenauer auf dessen Landsitz. Baron von Hagenauer war ebenso Mitglied eines kleinen exklusiven antimassonischen Kreises, in dem sich die führenden Mitglieder katholischer Laienorganisationen der österreichischen Monarchie befanden. In diesem Kreis arbeiteten der Dominikanerpater Paulus (Ritter von) Toggenburg und der Jesuitenpater Franz Xaver (Graf) Widmann, der Redacteur (katholischer Publikationen) Karl Koller, der Vizebürgermeister von Wien Dr. Josef Porzer, sowie folgende Mitglieder: [[Carl Graf Chorinsky]], Nikolaus Moriz Graf Esterházy, Viktor Freiherr von Fuchs, Josef Alex. Freiherr von Helfert, Emerich Graf Hunyady, Friedrich Graf Schönborn, [[Schwarzenberg, Fürsten|Johann Erbprinz von und zu Schwarzenberg]], Ernst Graf Sylva-Tarouca, Koloman Graf Széchenyi, [[Wolkenstein|Wilhelm Graf Wolkenstein]] und Ferdinand Graf Zichy. Dieser antimassonische Kreis hatte es sich zum Ziel gemacht, die ''"Geschichte und Wirksamkeit der Freimaurerei"'' in der österreichischen Monarchie zu beleuchten. 1892 wurde Baron Simon Mitbegründer der "Österreichischen Leo-Gesellschaft", dessen Ziel die Förderung von Wissenschaft und Kunst auf katholischer Basis war. Schließlich wurde Hagenauer noch Vizepräsident des 1905 gegründeten "Österreichischen Pius-Vereins", dessen Hauptaufgabe die Stärkung der katholischen Presse war.  
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Simon (II.) Baron von Hagenauer hatte von seinem Vater Franz de Paula (III.) zwei Leidenschaften übernommen, die Jagd und die Religiosität im katholischen Glauben. Die Jagdleidenschaft hatte Simon mitunter auch nach Algerien und Tunesien zu einem französischen Verwandten geführt, während er sich durch seine Religiosität stark in der katholischen Kirche engagieren sollte. Seit 1887 war Simon II. Mitglied des katholischen "Bonifatius-Verein"s. Über viele Jahre hinweg übernahm er auch die persönlichen Überbringung der jährlichen Kollekte des "Peterspfennigs" an den Papst im Vatikan. Im Jahr [[1889]] wurde Baron von Hagenauer von Papst Leo XIII. ''"für den Eifer in der Verteidigung der katholischen Religion"'' zum Ritter des  Gregorius-Ordens ernannt und ihm der Gregorius-Orden (Großkreuz) verliehen. Dieser päpstliche Ritterorden war eine der höchsten Auszeichnungen des Papstes an Laien. Viele von Simons Freunden und Bekannten waren katholische Publizisten, Politiker oder Sozialreformer. Der heute bekannteste davon war sein entfernter Cousin Karl Freiherr von Vogelsang, der geistige Begründer der "Christlichsozialen Bewegung". Ihn traf er bei den sogenannten "Enten-Abenden" in Wien, oder Vogelsang besuchte Hagenauer auf dessen Landsitz. Baron von Hagenauer war ebenso Mitglied eines kleinen exklusiven antimassonischen Kreises, in dem sich die führenden Mitglieder katholischer Laienorganisationen der österreichischen Monarchie befanden. In diesem Kreis arbeiteten der Dominikanerpater Paulus (Ritter von) Toggenburg und der Jesuitenpater Franz Xaver (Graf) Widmann, der Redacteur (katholischer Publikationen) Karl Koller, der Vizebürgermeister von Wien Dr. Josef Porzer, sowie folgende Mitglieder: [[Carl Graf Chorinsky]], Nikolaus Moriz Graf Esterházy, Viktor Freiherr von Fuchs, Josef Alex. Freiherr von Helfert, Emerich Graf Hunyady, Friedrich Graf Schönborn, [[Schwarzenberg, Fürsten|Johann Erbprinz von und zu Schwarzenberg]], Ernst Graf Sylva-Tarouca, Koloman Graf Széchenyi, [[Wolkenstein|Wilhelm Graf Wolkenstein]] und Ferdinand Graf Zichy. Dieser antimassonische Kreis hatte es sich zum Ziel gemacht, die ''"Geschichte und Wirksamkeit der Freimaurerei"'' in der österreichischen Monarchie zu beleuchten. 1892 wurde Baron Simon Mitbegründer der "Österreichischen Leo-Gesellschaft", dessen Ziel die Förderung von Wissenschaft und Kunst auf katholischer Basis war. Schließlich wurde Hagenauer noch Vizepräsident des 1905 gegründeten "Österreichischen Pius-Vereins", dessen Hauptaufgabe die Stärkung der katholischen Presse war.  
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Beruflich war Baron Simon (II.) Direktor der 1831 in Triest gegründeten Versicherungs-Anstalt ''Riunione Adriatica di Sicurtà'' (heutige RAS  Holding) in Wien, wo er hauptsächlich im Bereich kirchlicher Versicherungs-Angelegenheiten tätig war. Er reiste beruflich öfters nach Triest, wohin er und seine Geschwister bereits früher den Vater (Franz d.P.III.) begleitet hatten. Dort besuchte Simon auch seine Triester Verwandten, mit denen sein Onkel, der Marinekommandant Admiral Freiherr von Spaun, privaten sowie beruflichen Kontakt pflegte. In Triest selbst hatte Admiral Hermann Spaun 1892 die 30 Jahre jüngere Emma Lobmeyr aus der Wiener Glas-Dynastie Lobmeyr geheiratet. Emma Lobmeyr (spätere Emma Freiin von Spaun) pflegte in Wien mit einem Geparden an der Leine spazieren zu gehen, den ihr 1883 Hermann von Spaun aus Brasilien mitgebracht hatte. Dr. Simon (II.) Hagenauer unternahm viele Reisen mit der damals im Aufschwung befindlichen Eisen-Bahn. Sein Schwiegervater Auguste Thomas, Direktor der Staats- und Südbahn und der österreichischen "Compagnie Internationale des Wagons-Lits", hatte ihm hierfür häufig eigene Abteile sowie manchmal auch einen eigenen Waggon zur Verfügung gestellt. Die Reisen (oft mit Familie) führten in öfters nach Triest, Görz (Gorizia), Rom oder Paris, ebenso oft aber auch nach Venedig und München, wohin seine beiden Schwestern geheiratet hatten. Ein anderes beliebtes Ziel für Baron Hagenauer war immer wieder die Villa Spaun seiner Großeltern am Traunsee, wo er die Sommer seiner Jugend mit jagen, reiten und segeln verbracht hatte, wofür ihn seinerzeit sein bereits im Dienst der k.k. Marine stehenden Onkel Hermann (Freiherr von Spaun) begeistern konnte. Simon stand auch in regem Kontakt mit dem Abt des Salzburger Stiftes St. Peter [[Willibald Hauthaler]], der sich als Historiker und Regestenforscher sehr für die Familiengeschichte der Hagenauer interessierte und die Hagenauer auf Grund seiner Urkundenforschung einer Seitenlinie der [[Grafen von Plain]] zuordnete. Nachdem Simons Frau Emilie 1908 in Wien gestorben war, verbrachte Baron Hagenauer mit seinen Kindern die meisten Sommermonate im Schloss Pinkafeld in Ungarn (heute Burgenland). Dort kurierte er sich auch nach einem körperlichen Zusammenbruch wegen Überarbeitung aus, und blieb auf dem Schloss seines Jagdtgefährten und Freundes Graf Thurn und Taxis (Batthyány-Taxis) beinahe ein halbes Jahr. Baron Simon (II.) starb im Jahr [[1920]], doch mit seinem 1881 geborenen Sohn Simon (III.), sowie dessen Schwestern Mathilde (* 1880) und Sabine (* 1890), setzte sich die Wiener Linie fort.
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Beruflich hatte Baron Simon (II.) die Geschäfte seines Vaters übernommen, den Direktorenposten der 1831 in Triest gegründeten Versicherungs-Anstalt ''Riunione Adriatica di Sicurtà'' (heutige RAS  Holding) in Wien, wo er ebenfalls im Bereich kirchlicher Versicherungs-Angelegenheiten tätig war. Er reiste beruflich öfters nach Triest, wohin er und seine Geschwister bereits früher den Vater (Franz d.P.III.) begleitet hatten. Dort besuchte Simon auch seine Triester Verwandten, mit denen sein Onkel, der Marinekommandant Admiral Freiherr von Spaun, privaten sowie beruflichen Kontakt pflegte. In Triest selbst hatte Admiral Hermann Spaun 1892 die 30 Jahre jüngere Emma Lobmeyr aus der Wiener Glas-Dynastie Lobmeyr geheiratet. Emma Lobmeyr (spätere Emma Freiin von Spaun) pflegte in Wien mit einem Geparden an der Leine spazieren zu gehen, den ihr 1883 Hermann von Spaun aus Brasilien mitgebracht hatte. Dr. Simon (II.) Hagenauer unternahm viele Reisen mit der damals im Aufschwung befindlichen Eisen-Bahn. Sein Schwiegervater Auguste Thomas, Direktor der Staats- und Südbahn und der österreichischen "Compagnie Internationale des Wagons-Lits", hatte ihm hierfür häufig eigene Abteile sowie manchmal auch einen eigenen Waggon zur Verfügung gestellt. Die Reisen (oft mit Familie) führten in öfters nach Triest, Görz (Gorizia), Rom oder Paris, ebenso oft aber auch nach Venedig und München, wohin seine beiden Schwestern geheiratet hatten. Ein anderes beliebtes Ziel für Baron Hagenauer war immer wieder die Villa Spaun seiner Großeltern am Traunsee, wo er die Sommer seiner Jugend mit jagen, reiten und segeln verbracht hatte, wofür ihn seinerzeit sein bereits im Dienst der k.k. Marine stehenden Onkel Hermann (Freiherr von Spaun) begeistern konnte. Simon stand auch in regem Kontakt mit dem Abt des Salzburger Stiftes St. Peter [[Willibald Hauthaler]], der sich als Historiker und Regestenforscher sehr für die Familiengeschichte der Hagenauer interessierte und die Hagenauer auf Grund seiner Urkundenforschung einer Seitenlinie der [[Grafen von Plain]] zuordnete. Nachdem Simons Frau Emilie 1908 in Wien gestorben war, verbrachte Baron Hagenauer mit seinen Kindern die meisten Sommermonate im Schloss Pinkafeld in Ungarn (heute Burgenland). Dort kurierte er sich auch nach einem körperlichen Zusammenbruch wegen Überarbeitung aus, und blieb auf dem Schloss seines Jagdtgefährten und Freundes Graf Thurn und Taxis (Batthyány-Taxis) beinahe ein halbes Jahr. Baron Simon (II.) starb im Jahr [[1920]], doch mit seinem 1881 geborenen Sohn Simon (III.), sowie dessen Schwestern Mathilde (* 1880) und Sabine (* 1890), setzte sich die Wiener Linie fort.
    
== Die Wiener Linie im 20. Jahrhundert ==
 
== Die Wiener Linie im 20. Jahrhundert ==
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