Eduard Portheim: Unterschied zwischen den Versionen
KKeine Bearbeitungszusammenfassung |
KKeine Bearbeitungszusammenfassung |
||
| Zeile 7: | Zeile 7: | ||
Warum Portheim als jüdischer Jurist in der NS-Zeit in Salzburg lebte, ist nicht ganz genau eruierbar. Im Haus Makartplatz 6 wohnte die Familie Junger, welche mit [[Friederike von Winternitz]] befreundet war. Josefine Junger hatte drei Töchter. Mathilde, sowie die Zwillinge Roswitha und Ida. Zu Ida soll Portheim eine Freundschaft entwickelt haben. | Warum Portheim als jüdischer Jurist in der NS-Zeit in Salzburg lebte, ist nicht ganz genau eruierbar. Im Haus Makartplatz 6 wohnte die Familie Junger, welche mit [[Friederike von Winternitz]] befreundet war. Josefine Junger hatte drei Töchter. Mathilde, sowie die Zwillinge Roswitha und Ida. Zu Ida soll Portheim eine Freundschaft entwickelt haben. | ||
Im Jahr 1940 wurde Portheim verhaftet und nach Dachau deportiert, wo die Registration am [[16. Oktober]] [[1940]] erfolgte. Am [[23. Jänner]] [[1941]] erfolgte die Verlegung nach Neuengamme, am [[14. September]] des gleichen Jahres die Rückkehr nach Dachau. Am 23. Februar 1942 wurde Portheim nach Schloss Hartheim gebracht und | Im Jahr 1940 wurde Portheim verhaftet und nach Dachau deportiert, wo die Registration am [[16. Oktober]] [[1940]] erfolgte. Am [[23. Jänner]] [[1941]] erfolgte die Verlegung nach Neuengamme, am [[14. September]] des gleichen Jahres die Rückkehr nach Dachau. Am [[23. Februar]] [[1942]] wurde Portheim nach Schloss Hartheim gebracht und dort ermordert. | ||
[[1936]] hatte sich Portheim den akademischen Grad Dr. jur., an der Juridischen Fakultät in Wien erworben. Dieser wurde ihm jedoch [[1941]] aberkannt und erst im Jahr [[2008]] posthum wieder zuerkannt. | [[1936]] hatte sich Portheim den akademischen Grad Dr. jur., an der Juridischen Fakultät in Wien erworben. Dieser wurde ihm jedoch [[1941]] aberkannt und erst im Jahr [[2008]] posthum wieder zuerkannt. | ||