Pfarre Niederalm: Unterschied zwischen den Versionen

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Am [[14. November]] [[1880]] wurde bei einer Zusammenkunft erstmals die Möglichkeit der Errichtung einer eigenen Pfarre für Anif diskutiert. Am [[14. Februar]] [[1882]] erhielten die Ortschaften Anif und [[Hellbrunn]] die Genehmigung, aus der Pfarre Grödig auszuscheiden und eine eigenständige Pfarre Anif einzurichten. Am [[1. Mai]] [[1883]] unterzeichnete (Fürst)[[Erzbischof]] [[Franz de Paula Albert Eder]] die Pfarrerrichtungsurkunde. Darin wurde festgelegt, dass der Sitz des Pfarrers für Hellbrunn und Anif in Anif sein solle. Niederalm blieb bei der Pfarre Grödig.
Am [[14. November]] [[1880]] wurde bei einer Zusammenkunft erstmals die Möglichkeit der Errichtung einer eigenen Pfarre für Anif diskutiert. Am [[14. Februar]] [[1882]] erhielten die Ortschaften Anif und [[Hellbrunn]] die Genehmigung, aus der Pfarre Grödig auszuscheiden und eine eigenständige Pfarre Anif einzurichten. Am [[1. Mai]] [[1883]] unterzeichnete (Fürst)[[Erzbischof]] [[Franz de Paula Albert Eder]] die Pfarrerrichtungsurkunde. Darin wurde festgelegt, dass der Sitz des Pfarrers für Hellbrunn und Anif in Anif sein solle. Niederalm blieb bei der Pfarre Grödig.


Mit [[1. März]] [[1938]] wurde in Niederalm eine Expositur der [[Pfarre Grödig]] errichtet. Seit 1945 hatte diese auch Matrikenführung. sie wurde mit Wirkung vom [[1. Mai]] [[1949]] [[Pfarren der Erzdiözese Salzburg#Entwicklung|zur selbständigen Pfarre erhoben]]. Wie es in der Errichtungsurkunde heißt, habe sich der Bischof dazu bewogen gefunden, weil Niederalm schon zu einer stattlichen Gemeinde angewachsen sei und keine Verbindung mehr zur Mutterpfarre Grödig habe. Die Grenzen deckten sich mit denen der [[Katastralgemeinden im Flachgau|Katastralgemeinden]] [[Katastralgemeinde Niederalm|Niederalm]] und [[Katastralgemeinde Taxach|Taxach]]. Das bisher der Grödiger Filiale Niederalm gehörige Vermögen wurde im Einvernehmen mit der [[Benediktiner-Erzabtei St. Peter]] (der die Pfarre Grödig [[Benediktiner-Erzabtei_St._Peter#Inkorporierte_Pfarren|inkorporiert]] ist) der Pfarre Niederalm zugewiesen.<ref>[[Salzburger Volkszeitung]], [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svz&datum=19490525&query=%22Expositur+Niederahn+wurde+Pfarrei%22&seite=5 25. Mai 1949, Seite 5] ([[ANNO]])</ref>
Mit [[1. März]] [[1938]] wurde in Niederalm eine Expositur der [[Pfarre Grödig]] errichtet. Seit 1945 hatte diese auch Matrikenführung. sie wurde mit Wirkung vom [[1. Mai]] [[1949]] [[Pfarren der Erzdiözese Salzburg#Entwicklung|zur selbständigen Pfarre erhoben]]. Wie es in der Errichtungsurkunde heißt, habe sich der Bischof dazu bewogen gefunden, weil Niederalm schon zu einer stattlichen Gemeinde angewachsen sei und keine Verbindung mehr zur Mutterpfarre Grödig habe. Die Grenzen deckten sich mit denen der [[Katastralgemeinden im Flachgau|Katastralgemeinden]] [[Katastralgemeinde Niederalm|Niederalm]] und [[Katastralgemeinde Taxach|Taxach]]. Das bisher der Grödiger Filiale Niederalm gehörige Vermögen wurde im Einvernehmen mit der [[Benediktinererzabtei St. Peter]] (der die Pfarre Grödig [[Benediktiner-Erzabtei_St._Peter#Inkorporierte_Pfarren|inkorporiert]] ist) der Pfarre Niederalm zugewiesen.<ref>[[Salzburger Volkszeitung]], [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svz&datum=19490525&query=%22Expositur+Niederahn+wurde+Pfarrei%22&seite=5 25. Mai 1949, Seite 5] ([[ANNO]])</ref>


[[1988]] feierte man in Anif das Jubiläum "1&nbsp;000 Jahre Pfarre Anif und Niederalm", was nicht ganz richtig war, da es nur 1&nbsp;000 Jahre eine Kirche in Anif gab.
[[1988]] feierte man in Anif das Jubiläum "1&nbsp;000 Jahre Pfarre Anif und Niederalm", was nicht ganz richtig war, da es nur 1&nbsp;000 Jahre eine Kirche in Anif gab.