Andreas Maria Hartmann: Unterschied zwischen den Versionen
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Während Empandeni in Trümmern lag, zog P. Andreas nach Norden in das Mashonaland, wo er der erste Weiße war, den die Mashona zu Gesicht bekamen. Die Sprache der Mashona war ihm neu. Doch, obwohl mühsam dieselbe zu erlernen, konnte er schon nach einem halben Jahr den christlichen Unterricht beginnen. Später verfasste er eine Sprachlehre der Mashona-Sprache sowie ein Wörterbuch und ließ beides [[1893]] in Kapstadt drucken. Ein Exemplar der Sprachlehre war im Besitze seines Bruders Florian Hartmann, Pfarrer von Erl. Für seine geleisteten Feldpaterdienste beim englischen Heer bekam er später von der Regierung einen kleinen Besitz, der von der Regierung den Namen Hartmannhill erhielt, nahe bei Salisbury (Harare), der jetzigen Hauptstadt des Mashona-Landes. | Während Empandeni in Trümmern lag, zog P. Andreas nach Norden in das Mashonaland, wo er der erste Weiße war, den die Mashona zu Gesicht bekamen. Die Sprache der Mashona war ihm neu. Doch, obwohl mühsam dieselbe zu erlernen, konnte er schon nach einem halben Jahr den christlichen Unterricht beginnen. Später verfasste er eine Sprachlehre der Mashona-Sprache sowie ein Wörterbuch und ließ beides [[1893]] in Kapstadt drucken. Ein Exemplar der Sprachlehre war im Besitze seines Bruders Florian Hartmann, Pfarrer von Erl. Für seine geleisteten Feldpaterdienste beim englischen Heer bekam er später von der Regierung einen kleinen Besitz, der von der Regierung den Namen Hartmannhill erhielt, nahe bei Salisbury (Harare), der jetzigen Hauptstadt des Mashona-Landes. | ||
[[1904]] erhielt Pater Andreas die Erlaubnis, nach Europa zu fahren, um sein 25-jähriges Priesterjubiläum in Maria Kirchental zu feiern. Nach einem halben Jahr kehrte er wieder nach Südafrika zurück. Als er dort auf seiner Missionsstation Empandeni ankam, musste er sogleich mit den heiligen Sterbesakramenten versehen werden. [[1914]] hatte er die Freude, den späteren [[Abt der | [[1904]] erhielt Pater Andreas die Erlaubnis, nach Europa zu fahren, um sein 25-jähriges Priesterjubiläum in Maria Kirchental zu feiern. Nach einem halben Jahr kehrte er wieder nach Südafrika zurück. Als er dort auf seiner Missionsstation Empandeni ankam, musste er sogleich mit den heiligen Sterbesakramenten versehen werden. [[1914]] hatte er die Freude, den späteren [[Abt der Benediktinererzabtei St. Peter|Erzabt von St. Peter]] in der Stadt Salzburg, den ''Hochwürdigsten Herrn'' P. [[Petrus Klotz]] [[OSB]], auf dessen Weltreise drei Tage als Gast bei sich gehabt zu haben. Im November [[1925]] wurde P. H. von einem schweren Blasenleiden befallen. Er unterzog sich einer Operation und konnte seither keine Missionsarbeit mehr leisten. Um noch Gutes zu bewirken, schrieb er viele erbauliche Briefe und betete viel. Hartmannhill war seine Heimat geworden. | ||
P. Andreas Maria Hartmann S. J. starb am 16. Dezember 1928 im Stadtspital von Salisbury und wurde auf dem Missionsfriedhof von Chishawasha beigesetzt. | P. Andreas Maria Hartmann S. J. starb am 16. Dezember 1928 im Stadtspital von Salisbury und wurde auf dem Missionsfriedhof von Chishawasha beigesetzt. | ||