Bezirksärzte in Gastein: Unterschied zwischen den Versionen
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* [[1671]]–1694 [[Franz Duelli]] | |||
* [[1727]]–1744 [[Anton Wolfgang von Eckel]]<ref>Friedrich R. Besl, Die Entwicklung des handwerklichen Medizinalwesens im Land Salzburg vom 15. bis zum 19. Jahrhundert, in: MGSL 138 (1998), 103-296, hier: 236</ref> | |||
* [[1757]]–1787 Anton von Wirtenstädter/Württenstätter, Zuvor Physiker in Friesach / Kärnten, Schwiegervater ist von Gerlich Pflger von Hallein;<ref>SLA LAA A II. 07 a.</ref> Ernennung am 5. April 1757<ref>Hochfürstlich-salzburgischer Hofkalender oder Schematismus 1783, 33.</ref> Tod am 20. September 1787.<ref>SLA LAA A II. 07 a.</ref> | |||
* [[1787]]–1791 Mathäus [[Andreas Perr]] Stadt und [[Landschaftsphysikus]] zu Radstadt und hochfürstlicher Titularrat<ref>Hochfürstlich-salzburgischer Hofkalender oder Schematismus 1789, 33; Bestellungsschreiben durch Hieronimus in SLA GHK LV 15b</ref> | |||
* [[1791]] - 1804 [[Ignaz Niederhuber]]<ref>Ebenda</ref> 1802 wird im letzten Hofkalender immer noch Ignaz Niederhuber für diese Position genannt.<ref>Hochfürstlich-Salzburgischer Hof- und Staats-Schematismus für das Jahr 1802, 44.</ref> | |||
== Einzelnachweise == | == Einzelnachweise == | ||
Version vom 15. Februar 2026, 10:31 Uhr
Das ist die (unvollständige) Liste der Bezirksärzte in Gastein
Geschichte
Seit wann in Gastein auch Physiker - also Doktoren der Medizin - wirkten ist nicht bekannt. Bis zum Jahr 1805, als im Kurfürstentum Salzburg das Medizinalwesen organisiert wurde, teilten sich Radstadt und Gastein einen Landschaftsphysiker. Im Winter war der Physiker in Radstadt und im Sommer in Gastein.
Der erste eigene Badearzt für Gastein war Dr. Franz de Paula Storch. (ernannt am: 28. Mai 1804)[1] Zuvor hatte Dr. Franz Ferchl diese Stelle interimistisch inne gehabt: "Ich wurde im April 1804 nach Badgastein als interimistischer Badearzt versetzt, mußte im Juni aber wieder nach Salzburg zurückkehren, da Spitalarzt Dr. Storch, nunmehr auch Medizinalrat, durch Kabale zum wirklichen Badearzt nach Gastein ernannt wurde."[2]
Die Badeärzte
- 1671–1694 Franz Duelli
- 1727–1744 Anton Wolfgang von Eckel[3]
- 1757–1787 Anton von Wirtenstädter/Württenstätter, Zuvor Physiker in Friesach / Kärnten, Schwiegervater ist von Gerlich Pflger von Hallein;[4] Ernennung am 5. April 1757[5] Tod am 20. September 1787.[6]
- 1787–1791 Mathäus Andreas Perr Stadt und Landschaftsphysikus zu Radstadt und hochfürstlicher Titularrat[7]
- 1791 - 1804 Ignaz Niederhuber[8] 1802 wird im letzten Hofkalender immer noch Ignaz Niederhuber für diese Position genannt.[9]
Einzelnachweise
- ↑ Kurfürstlich-Salzburgischer Hof- und Staatsschematismus für das Jahr 1805, 110-111; Dekret vom 29. 4. 1804 „bis zur Besetzung“. SLA Landschaft Fasz. 66.
- ↑ Franz Ferchl (1951): Eine Selbstbiographie. – Mitt(h)eilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde – 91: 107 - 123, hier: 115.
- ↑ Friedrich R. Besl, Die Entwicklung des handwerklichen Medizinalwesens im Land Salzburg vom 15. bis zum 19. Jahrhundert, in: MGSL 138 (1998), 103-296, hier: 236
- ↑ SLA LAA A II. 07 a.
- ↑ Hochfürstlich-salzburgischer Hofkalender oder Schematismus 1783, 33.
- ↑ SLA LAA A II. 07 a.
- ↑ Hochfürstlich-salzburgischer Hofkalender oder Schematismus 1789, 33; Bestellungsschreiben durch Hieronimus in SLA GHK LV 15b
- ↑ Ebenda
- ↑ Hochfürstlich-Salzburgischer Hof- und Staats-Schematismus für das Jahr 1802, 44.