René Hofer: Unterschied zwischen den Versionen
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Ein mächtiges Schneebrett verschüttete am 4. Dezember 2021 acht Skitourengeher - drei überlebten nicht. Unter den Toten war auch René Hofer. Ursprünglich wollte die Gruppe der jungen Leute im Alter zwischen 19 und 28 Jahren, die sich aus der Motocross-Szene kennt, am Samstag in [[Obertauern]] eine Skitour gehen. Sie hätten dort jedoch keine Parkplätze gefunden und seien daher weiter in den Lungau in Richtung [[Tweng]] gefahren, wie später Überlebende sagten. Als Ziel wählten sie spontan die knapp 2 500 [[M ü. A.|Meter hohe]] [[Lackenspitze]]. Diese Tour wird in Bergführern als schwer klassifiziert, vor allem brauche es spätestens für die steilen Schlusshänge zur Spitze hinauf stabile Verhältnisse. Genau diese waren am Samstag nicht gegeben: Ergiebiger Schneefall sowie Windverfrachtungen hatten die Nordost-Seite unterhalb des Gipfels enorm eingeweht. Und dort passierte es dann: Gegen 13:35 Uhr löste sich im Kammbereich ein etwa 200 Meter breites Schneebrett, das erst nach rund 500 Metern zum Stillstand kam. Allein die Abrisskante war mehr als zwei Meter hoch. | Ein mächtiges Schneebrett verschüttete am 4. Dezember 2021 acht Skitourengeher - drei überlebten nicht. Unter den Toten war auch René Hofer. Ursprünglich wollte die Gruppe der jungen Leute im Alter zwischen 19 und 28 Jahren, die sich aus der Motocross-Szene kennt, am Samstag in [[Obertauern]] eine Skitour gehen. Sie hätten dort jedoch keine Parkplätze gefunden und seien daher weiter in den Lungau in Richtung [[Tweng]] gefahren, wie später Überlebende sagten. Als Ziel wählten sie spontan die knapp 2 500 [[M ü. A.|Meter hohe]] [[Lackenspitze]]. Diese Tour wird in Bergführern als schwer klassifiziert, vor allem brauche es spätestens für die steilen Schlusshänge zur Spitze hinauf stabile Verhältnisse. Genau diese waren am Samstag nicht gegeben: Ergiebiger Schneefall sowie Windverfrachtungen hatten die Nordost-Seite unterhalb des Gipfels enorm eingeweht. Und dort passierte es dann: Gegen 13:35 Uhr löste sich im Kammbereich ein etwa 200 Meter breites Schneebrett, das erst nach rund 500 Metern zum Stillstand kam. Allein die Abrisskante war mehr als zwei Meter hoch. | ||
Die Schneemassen erfassten fünf der elf Tourengeher. Der 19-jährige KTM-Motocrosser René Hofer aus Alberndorf im Mühlviertel wurde ebenso wie ein gleichaltriger Freund aus Gaspoltshofen ([[OÖ]] | Die Schneemassen erfassten fünf der elf Tourengeher. Der 19-jährige KTM-Motocrosser René Hofer aus Alberndorf im Mühlviertel wurde ebenso wie ein gleichaltriger Freund aus Gaspoltshofen ([[OÖ]]) und ein 24-Jähriger aus Sipbachzell (OÖ) metertief verschüttet. Ein 22-Jähriger aus Seitenstetten im Bezirk Amstetten ([[NÖ]].) sowie ein 24-Jähriger aus [[Schladming]] konnten sich befreien. Sie zogen sich jedoch Schulter und Knöchelverletzungen zu und mussten später ins [[Krankenhaus Tamsweg|Krankenhaus]] nach [[Tamsweg]] gebracht werden. | ||
Unversehrt blieben zum Glück die einzige Frau in der Gruppe, eine 21-Jährige aus [[Mandling (Ort)|Mandling]], sowie ein 21-Jähriger aus Schladming, ein 19-Jähriger aus Pattigham (OÖ), ein 28-Jähriger aus [[St. Johann im Pongau]], ein 22-Jähriger aus [[Mitterberghütten]] sowie ein 22-Jähriger aus Gaspoltshofen (OÖ), der bei diesem Lawinenunglück seinen 19-jährigen Bruder verlor. | Unversehrt blieben zum Glück die einzige Frau in der Gruppe, eine 21-Jährige aus [[Mandling (Ort)|Mandling]], sowie ein 21-Jähriger aus Schladming, ein 19-Jähriger aus Pattigham (OÖ), ein 28-Jähriger aus [[St. Johann im Pongau]], ein 22-Jähriger aus [[Mitterberghütten]] sowie ein 22-Jähriger aus Gaspoltshofen (OÖ), der bei diesem Lawinenunglück seinen 19-jährigen Bruder verlor. | ||