Johann Kaufmann (Kaufmann): Unterschied zwischen den Versionen

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Kaiser Leopold I. verlieh mit Diplom vom 16.5.1694 (Laxenburg) den Brüdern Johann und Dominik Kaufmann  den Reichs- und erbländischen Adel mit dem Recht, sich "von Saalhamb" und nach allen anderen jetzt und künftig habenden Gütern zu nennen.  
 
Kaiser Leopold I. verlieh mit Diplom vom 16.5.1694 (Laxenburg) den Brüdern Johann und Dominik Kaufmann  den Reichs- und erbländischen Adel mit dem Recht, sich "von Saalhamb" und nach allen anderen jetzt und künftig habenden Gütern zu nennen.  
Das Wappen von 1694 der Kaufmann von Söllheim: In Schwarz ein natürlicher sprungbereiter Leopard mit schwazem Halsband; gekrönter Turnierhelm mit schwarz - grauen Wulst und Decken, Helmzier: der wachsende Leopard.
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Das Wappen von 1694 der Kaufmann von Söllheim: In Schwarz ein natürlicher sprungbereiter Leopard mit schwazem Halsband; gekrönter Turnierhelm mit schwarz - grauen Wulst und Decken, Helmzier: der wachsende Leopard
  
 
Nach seinem Tod ging der Ansitz Söllheim sowie das Nachlassvermögen von 140.700 Gulden an seine beiden Enkel (Johann Christof Cajetan und Johann Josef Chrysogon Pauernfeind von Eyß) über.
 
Nach seinem Tod ging der Ansitz Söllheim sowie das Nachlassvermögen von 140.700 Gulden an seine beiden Enkel (Johann Christof Cajetan und Johann Josef Chrysogon Pauernfeind von Eyß) über.

Version vom 8. Juni 2007, 20:57 Uhr

Johann Anton Kaufmann (* 1644 in Meran (Südtirol), † 15.4.1711, begr. Söllheim) war Handelstreibender und Gutsbesitzer.

Seit 1666 Bürger von Salzburg, wurde er 1677 Stadtrat, später auch höfischer Rat. 1674 erwarb er das Haus Steingasse 41 vom Bruder seiner Frau, Philipp Tunzler, und 1708 ein weiteres Haus in der Steingasse.

Erste Vermählung ca. 1666 mit Maria, Witwe nach Michael Mayr, geb. Tunzler († Salzburg 12.6.1704, 76 Jahre). Am 28.10. 1704 zweite Vermälung mit Ursula Aichhamer († 20.9.1731, begr. Salzburg, Sebastiansfriedhof) in Söllheim. Sein einziges Kind war seine Tochter Anna Maria (*Salzburg 18.7.1669, † Salzburg 17.12.1707, begr. St. Peter) aus erster Ehe. Sie heiratete am 27.2.1696 im Dom zu Salzburg Johann Christof Pauernfeind von Eys († Salzburg 26.3.1714, begr. St.Peter), seineszeichen höfischer Hofkammerrat.

1684 kaufte Kaufmann den Ansitz Söllheim in Hallwang. Damals stand dort an der Stelle des heutigen Schlössl ein Wohnturm und unweit daneben der Meierhof (Moarabauerngut), "welcher schon dem Krampen gehörte" (zur Zeit des Johann "Hans" Kaufmann). Hans Kaufmann baute den Wohnturm in seine heutige Form, also zum Barockschlössl um und errichtete die St. Antonius-Kapelle (Messlizenz 1685) und den Söllheimerwirt (heute Gasthaus Pfefferschiff; ehemals Pfarrhaus) zu Söllheim.

Über den offenbar raschen Erwerb eines ansehenlichen Vermögens und die Verehrung Kaufmanns für den hl. Antonius ist folgende Legende überliefert: Salzburger Handelsherren warteten schon längere Zeit darauf, dass ein von ihnen entsendetes Handelsschiff mit reicher Ware in Venedig einlaufe. Da der Termin für die Ankunft des Schiffes schon wesentlich überschritten war, befürchteten sie, dass das Schiff Schiffbruch erlitten habe. Der junge Kaufmann hörte davon und bot ihnen seine ganzes Ersparnis als Kaufpreis für das Schiff. Die Handelsherren gingen auf den Vorschlag ein. Kaufmann versprach dem hl. Antonius den Bau einer Kapelle, wenn das Schiff noch heil in Venedig einlaufen würde. Kurze Zeit später lief das Schiff in Venedig ein, Kaufmann wurde plötzlich zu einem reichen Mann und löste durch die Erbauung der Kapelle in Söllheim sein Gelöbnis ein.

Kaiser Leopold I. verlieh mit Diplom vom 16.5.1694 (Laxenburg) den Brüdern Johann und Dominik Kaufmann den Reichs- und erbländischen Adel mit dem Recht, sich "von Saalhamb" und nach allen anderen jetzt und künftig habenden Gütern zu nennen. Das Wappen von 1694 der Kaufmann von Söllheim: In Schwarz ein natürlicher sprungbereiter Leopard mit schwazem Halsband; gekrönter Turnierhelm mit schwarz - grauen Wulst und Decken, Helmzier: der wachsende Leopard

Nach seinem Tod ging der Ansitz Söllheim sowie das Nachlassvermögen von 140.700 Gulden an seine beiden Enkel (Johann Christof Cajetan und Johann Josef Chrysogon Pauernfeind von Eyß) über.