| − | Brief von Rosa Hablin<ref>Der Vergleich mit anderen Briefen, z.B. vom 5. Juni 1844 und vom 29. Juni 1844, bestätigt die Verfasserschaft dieses Briefes.</ref>, einer Freundin, an [[Zäzilia Amalia Kobler]]; ein Bogen, gefaltet als Briefumschlag; ''Fräulein // Fräulein // Amalie v Castelli // zu // '' [unterstrichen:] ''Salzburg // Judengasse No 67, 1[ter] Sto[ck]''; rotes Lacksiegel mit einem Allianzwappen; Poststempel "Warasdin<ref>Varazdin, heute in Kroatien</ref> // 27. Nov. 18XX" [verwischt]; neben dem Siegel Poststempel "Salzburg // 1. Dez." [ohne Jahr]; sehr kleine und teilweise flüchtige Schrift:<br /> | + | Brief von Rosa Hablin<ref>Der Vergleich mit anderen Briefen, z.B. vom 5. Juni 1844 und vom 29. Juni 1844, bestätigt die Verfasserschaft dieses Briefes; vgl. auch die voranstehenden Briefe.</ref>, einer Freundin, an [[Zäzilia Amalia Kobler]]; ein Bogen, gefaltet als Briefumschlag; ''Fräulein // Fräulein // Amalie v Castelli // zu // '' [unterstrichen:] ''Salzburg // Judengasse No 67, 1[ter] Sto[ck]''; rotes Lacksiegel mit einem Allianzwappen; Poststempel "Warasdin<ref>Varazdin, heute in Kroatien</ref> // 27. Nov. 18XX" [verwischt]; neben dem Siegel Poststempel "Salzburg // 1. Dez." [ohne Jahr]; sehr kleine und teilweise flüchtige Schrift:<br /> |
| | ''XX'' [Ortsname unleserlich] ''25/ XX'' [könnte "11" sein] ''XX'' [Jahreszahl unleserlich] '' // Meine philosophische Freundin! // Sage mir nur was für ein Geist in Dich gefahren ist – Du predigst ja in deinem Briefe! – ich war so erstaunt über Deinen Brief, daß sich dieses Gefühl unwillkürlich in meinem Gefühle mußte ausgedrückt haben, denn die'' [weitere Übertragung von mir, O. H., aufgegeben]: zwei Zeilen bestehen nur aus Frage- und Ausrufezeichen […] / […] ''Heute ist Montag und Freitag den 29<ref>Der 25. November 1844 war ein Montag.</ref> gehen wir über Gratz nach Wien, Den 1 t[e]n Dez. sind wir in Wien, und da werde ich mich 3 Tage aufhalten, dann gehe ich fort mit Stel[l]wagen nach Salzburg'' […] / […] Es wird über Literatur geschrieben: "Child Harold", "prisoner of Chillon", / "Byron" […] ''Dieu, mein Kopf ist voll, ich habe viel zu thun, habe viele Besuche zu machen'' […] ''adieu! adieu! à [!] revoir! Tausend Küße mit tausend XX – Dir ma mignonne und – und – ich weiß nicht was ich schreiben wollte, ich bin schläfrig, da ich gestern mit den ViceXX bis 11 Uhr Schach spielte; '' […] ''adieu! Tout à XX Rosa. // an Deine Mutter meine Empfehlung.'' | | ''XX'' [Ortsname unleserlich] ''25/ XX'' [könnte "11" sein] ''XX'' [Jahreszahl unleserlich] '' // Meine philosophische Freundin! // Sage mir nur was für ein Geist in Dich gefahren ist – Du predigst ja in deinem Briefe! – ich war so erstaunt über Deinen Brief, daß sich dieses Gefühl unwillkürlich in meinem Gefühle mußte ausgedrückt haben, denn die'' [weitere Übertragung von mir, O. H., aufgegeben]: zwei Zeilen bestehen nur aus Frage- und Ausrufezeichen […] / […] ''Heute ist Montag und Freitag den 29<ref>Der 25. November 1844 war ein Montag.</ref> gehen wir über Gratz nach Wien, Den 1 t[e]n Dez. sind wir in Wien, und da werde ich mich 3 Tage aufhalten, dann gehe ich fort mit Stel[l]wagen nach Salzburg'' […] / […] Es wird über Literatur geschrieben: "Child Harold", "prisoner of Chillon", / "Byron" […] ''Dieu, mein Kopf ist voll, ich habe viel zu thun, habe viele Besuche zu machen'' […] ''adieu! adieu! à [!] revoir! Tausend Küße mit tausend XX – Dir ma mignonne und – und – ich weiß nicht was ich schreiben wollte, ich bin schläfrig, da ich gestern mit den ViceXX bis 11 Uhr Schach spielte; '' […] ''adieu! Tout à XX Rosa. // an Deine Mutter meine Empfehlung.'' |