| − | Bei der Innenausstattung der Kirche überrascht die für das Barock maßvolle Stukkatur mit Blatt-, Blumen- und Muschelmotiven. Große Deckengemälde schmücken Langhaus und Vierung, an der Decke der letzteren die Himmelfahrt Mariens, ebenfalls von [[1727]]. Im Chorraum dominiert über einem Altar mit einer ungewöhnlich großen, lichten Krone die Hl. Dreifaltigkeit, aber die übrigen Deckenbilder schildern Motive aus dem Leben des hl. Benedikt und seinem Orden. In vier Medaillons werden benediktinische Mönche verherrlicht: Edmund, Ildefons, Beda Venerabilis und Rupert ([[Rupert von Worms]]). "Bei der Ausführung dieser Bildidee folgte der Künstler einer Vorlage, die ihm die Mönche von Ebersmünster übergeben hatten, einem [[1701]] in Salzburg herausgegebenen Thesenblatt [der [[Benediktineruniversität Salzburg]]]."<ref>dito, S. 10; vgl. die dort S. 15 angegebene Literatur: R. Bornert, "Ein Thesenblatt von 1701 aus der Salzburgischen Benediktineruniversität als Vorlage einer Deckenmalerei von 1727 in der Abteikirche zu Ebersmünster". In: ''Studien und Mitteilungen zur Geschichte des Benediktinerordens'', 1984, S. 233-244.</ref> | + | Bei der Innenausstattung der Kirche überrascht die für das Barock maßvolle Stukkatur mit Blatt-, Blumen- und Muschelmotiven. Große Deckengemälde schmücken Langhaus und Vierung, an der Decke der letzteren die Himmelfahrt Mariens, ebenfalls von [[1727]]. Im Chorraum dominiert über einem Altar mit einer ungewöhnlich großen, lichten Krone die Hl. Dreifaltigkeit, aber die übrigen Deckenbilder schildern Motive aus dem Leben des hl. Benedikt und seinem Orden. In vier Medaillons werden benediktinische Mönche verherrlicht: Edmund, Ildefons, Beda Venerabilis und Rupert ([[Rupert von Salzburg]]). "Bei der Ausführung dieser Bildidee folgte der Künstler einer Vorlage, die ihm die Mönche von Ebersmünster übergeben hatten, einem [[1701]] in Salzburg herausgegebenen Thesenblatt [der [[Benediktineruniversität Salzburg]]]."<ref>dito, S. 10; vgl. die dort S. 15 angegebene Literatur: R. Bornert, "Ein Thesenblatt von 1701 aus der Salzburgischen Benediktineruniversität als Vorlage einer Deckenmalerei von 1727 in der Abteikirche zu Ebersmünster". In: ''Studien und Mitteilungen zur Geschichte des Benediktinerordens'', 1984, S. 233-244.</ref> |