Köstendorf: Unterschied zwischen den Versionen
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Der rechte Teil des Wappens erinnert an den [[Tannberg]], der zugleich das Wahrzeichen der Gemeinde darstellt, sowie an die [[Herren von Tann]], die bis in das [[14. Jahrhundert]] Lehenbesitzer des Gerichts und Grundherren im Ort waren. Die linke Hälfte zeigt das Wappen der [[Herren von Puchheim]], die im Mittelalter das Gebiet des Ortsteils Weng besaßen und sich zeitweise auch [[Herren von Weng]] nannten. | Der rechte Teil des Wappens erinnert an den [[Tannberg]], der zugleich das Wahrzeichen der Gemeinde darstellt, sowie an die [[Herren von Tann]], die bis in das [[14. Jahrhundert]] Lehenbesitzer des Gerichts und Grundherren im Ort waren. Die linke Hälfte zeigt das Wappen der [[Herren von Puchheim]], die im Mittelalter das Gebiet des Ortsteils Weng besaßen und sich zeitweise auch [[Herren von Weng]] nannten. | ||
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Die Verleihung des Wappens durch die [[Salzburger Landesregierung]] fand am [[5. April]] [[1951]] statt. | Die Verleihung des Wappens durch die [[Salzburger Landesregierung]] fand am [[5. April]] [[1951]] statt. | ||
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[[Datei:Dekanatspfarrkirche Köstendorf, Innenansicht.jpg|thumb|Dekanatspfarrkirche Köstendorf "Zu unserer lieben Frau Geburt", Innenansicht]] | [[Datei:Dekanatspfarrkirche Köstendorf, Innenansicht.jpg|thumb|Dekanatspfarrkirche Köstendorf "Zu unserer lieben Frau Geburt", Innenansicht]] | ||
| − | Die erste Kirche des Ortes dürfte bereits im [[8. Jahrhundert]] entstanden sein. Die heutige [[Dekanatskirche "Zu unserer lieben Frau Geburt"]] stammt aus dem Jahr [[1500]] | + | Die erste Kirche des Ortes dürfte bereits im [[8. Jahrhundert]] entstanden sein. Die heutige [[Dekanatskirche zu unserer lieben Frau Geburt|Dekanatskirche "Zu unserer lieben Frau Geburt"]] stammt aus dem Jahr [[1500]]. Sie besaß einen Hochaltar des Salzburger Bildhauers [[Jakob Gerold]] und war bis in das [[18. Jahrhundert]] eine viel besuchte Wallfahrtskirche. Im selben Jahrhundert folgte eine [[Barock|Barockisierung]] der im Kern [[Gotik|gotischen]] Kirche. Teile der Innenausstattung stammen u. a. von den bekannten Salzburger Bildhauern [[Wolfgang Hagenauer|Wolfgang]] und [[Johann Baptist Hagenauer]]. |
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Die [[Filialkirche St. Johann am Berg]] wurde [[1447]] erstmals erwähnt. Die im Kern gotische und später barockisierte Kirche beherbergt drei barocke Altäre der Neumarkter Meister [[Matthias Wichlhamer]] und [[Josef Andrä Eisl]]. | Die [[Filialkirche St. Johann am Berg]] wurde [[1447]] erstmals erwähnt. Die im Kern gotische und später barockisierte Kirche beherbergt drei barocke Altäre der Neumarkter Meister [[Matthias Wichlhamer]] und [[Josef Andrä Eisl]]. | ||
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::In diesem Weiler im Nordosten der Gemeinde kultivierte der Bauer Roland Maislinger mit seinem Weggefährten Christof Prossinger das einst stark bewaldete Gebiet für die Landwirtschaft. Die beiden ersten dort erbauten Häuser stammen aus dem 18. Jahrhundert und sind heute aufgrund ihres Alters und ihrer einfachen Bauweise eine gern besuchte Sehenswürdigkeit. | ::In diesem Weiler im Nordosten der Gemeinde kultivierte der Bauer Roland Maislinger mit seinem Weggefährten Christof Prossinger das einst stark bewaldete Gebiet für die Landwirtschaft. Die beiden ersten dort erbauten Häuser stammen aus dem 18. Jahrhundert und sind heute aufgrund ihres Alters und ihrer einfachen Bauweise eine gern besuchte Sehenswürdigkeit. | ||
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:: Die durch den Tiefsteinbach gespeiste Klamm liegt an der Gemeindegrenze zu [[Schleedorf]] | :: Die durch den Tiefsteinbach gespeiste Klamm liegt an der Gemeindegrenze zu [[Schleedorf]] | ||
* Naturschutzgebiet [[Wenger Moor]] | * Naturschutzgebiet [[Wenger Moor]] | ||
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| − | ==Sport | + | Mit dem [[Freizeitcenter Köstendorf]] verfügt die Gemeinde über eine moderne und attraktive Freizeitanlage, in der Tennis, Squash und vielen Fitness-Programme angeboten werden. |
| − | Mit dem Freizeitcenter Köstendorf verfügt die Gemeinde über eine moderne und attraktive Freizeitanlage, in der Tennis, Squash und vielen Fitness-Programme angeboten werden. | + | === Vereine === |
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* [[Lebendiges Köstendorf]] | * [[Lebendiges Köstendorf]] | ||
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* [[Wenger Jugend]] | * [[Wenger Jugend]] | ||
* Salzburger Bildungswerk in Köstendorf | * Salzburger Bildungswerk in Köstendorf | ||
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| + | == Wirtschaft und Infrastruktur == | ||
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| + | [[Datei:Bahnhof Neumarkt Köstendorf.jpg|thumb|Bahnhof Neumarkt Köstendorf]] | ||
| + | Die Gemeinde wird durch den im im Ortsteil [[Kleinköstendorf]] an der Gemeindegrenze zu Neumarkt am Wallersee gelegenen [[Bahnhof Neumarkt-Köstendorf]] an das Schienennetz der von [[Salzburg]] nach Wien führenden [[Westbahn]] angebunden. | ||
| − | ==Persönlichkeiten== | + | Auf der Straße ist Köstendorf über die [[Autobahn]] A1 (Abfahrt Eugendorf) und weiter über die Bundesstraße B1 in Richtung Straßwalchen zu erreichen. |
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| + | <!-- z. B. Universitäten, Fachhochschulen, Schulen etc. --> | ||
| + | <!-- == Politik == --> | ||
| + | <!-- === Gemeinderat === --> | ||
| + | <!-- z. B.: Der Gemeinderat besteht aus X Mitgliedern und setzt sich seit der Gemeinderatswahl [[XXXX]] aus Mandaten der folgenden Parteien zusammen: | ||
| + | * XX [[Österreichische Volkspartei|ÖVP]] – stellt den Bürgermeister | ||
| + | * XY [[Sozialdemokratische Partei Österreichs|SPÖ]] – stellt den Vizebürgermeister | ||
| + | * YX [[Die Grünen (Österreich)|Grüne]] | ||
| + | * YY [[Freiheitliche Partei Österreichs|FPÖ]] --> | ||
| + | <!-- === Stadtsenat === --> | ||
| + | <!-- z. B.: Der Stadtsenat besteht aus X Mitgliedern und setzt sich aus folgenden Stadträten zusammen: | ||
| + | * Franky Boy ([[Partei]]) – Ressort Salzamt | ||
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| + | === Persönlichkeiten === | ||
* [[Franz Braumann]] (* 2. Dezember 1910 in Huttich, Gemeinde Seekirchen am Wallersee), Schriftsteller und Ehrenbürger der Gemeinde | * [[Franz Braumann]] (* 2. Dezember 1910 in Huttich, Gemeinde Seekirchen am Wallersee), Schriftsteller und Ehrenbürger der Gemeinde | ||
* [[Gabriele Neudecker]] | * [[Gabriele Neudecker]] | ||
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==Söhne und Töchter der Gemeinde== | ==Söhne und Töchter der Gemeinde== | ||
* [[Josef Mösl]], Maler | * [[Josef Mösl]], Maler | ||
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Datei:300 jährige Linde in Spannswag Gmd. Köstendorf.jpg|300jährige Linde in Spanswag, Köstendorf | Datei:300 jährige Linde in Spannswag Gmd. Köstendorf.jpg|300jährige Linde in Spanswag, Köstendorf | ||
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{{Gemeinden im Flachgau}} | {{Gemeinden im Flachgau}} | ||
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Version vom 10. April 2012, 17:30 Uhr
| Karte | |
|---|---|
| Basisdaten | |
| Politischer Bezirk: | Salzburg-Land (SL) |
| Fläche: | 23,1 km² |
| Geografische Koordinaten: | 47° 57' N, 13° 12' O |
| Höhe: | 561 m ü. A. |
| Einwohner: | 2.519 (Volkszählung 2011) |
| Postleitzahl(en): | 5203 |
| Vorwahl: | 0 62 16 |
| Gemeindekennziffer: | 50 320 |
| Gliederung Gemeindegebiet: | 2 Katastralgemeinden |
| Gemeindeamt: | 5203 Köstendorf Kirchenstraße 5 |
| Offizielle Website: | www.koestendorf.at |
| Politik | |
| Bürgermeister: | Josef Krois (ÖVP) |
| Gemeinderat (2009): | 19 Mitglieder: 13 ÖVP, 4 SPÖ, 2 FPÖ |
Köstendorf ist eine Ortsgemeinde im nördlichen Flachgau.
Geografie
Geografische Lage
Die Gemeinde Köstendorf liegt 23 km nördlich der Landeshauptstadt Salzburg im Salzburger Alpenvorland.
Sie ist eingebettet in die sanft hügelige Landschaft des Salzburger Seenland, zwischen den Trumer Seen und dem Irrsee und verfügt über einen schmalen Zugang zum Wallersee.
Orstgliederung
Die Ortsgemeinde besteht aus den beiden Katastralgemeinden Köstendorf und Tödtleinsdorf. Weiters unterteilt sich Köstendorf in folgende Ortschaften:
- Enharting 60
- Gramling 30
- Helming 229
- Hilgertsheim 109
- Köstendorf 1 007
- Kleinköstendorf 335
- Spanswag 303
- Tödtleinsdorf 151
- Tannham 69
- Weng 160
Anmerkung: In kursiver Schrift wird die Einwohnerzahl der Ortschaften nach dem Stand der Volkszählung aus dem Jahr 2001 angegeben.
Nachbargemeinden
Nachbargemeinden sind Seekirchen am Wallersee, Mattsee, Straßwalchen, Neumarkt am Wallersee, Henndorf und im Nordosten die oberösterreichische Gemeinde Lochen im Innviertel.
Geschichte
Die erste Erwähnung Köstendorfs stammt aus dem Jahr 784, allerdings noch unter dem Namen Chesindorf.
Wappen
Der rechte Teil des Wappens erinnert an den Tannberg, der zugleich das Wahrzeichen der Gemeinde darstellt, sowie an die Herren von Tann, die bis in das 14. Jahrhundert Lehenbesitzer des Gerichts und Grundherren im Ort waren. Die linke Hälfte zeigt das Wappen der Herren von Puchheim, die im Mittelalter das Gebiet des Ortsteils Weng besaßen und sich zeitweise auch Herren von Weng nannten.
Beschreibung: „In einem gespaltenen Schild rechts innerhalb eines von Silber und Rot gestückten Bordes in Silber auf grünem Dreiberg eine grüne Tanne, links in Silber ein roter Balken“.
Die Verleihung des Wappens durch die Salzburger Landesregierung fand am 5. April 1951 statt.
Religion
Die erste Kirche des Ortes dürfte bereits im 8. Jahrhundert entstanden sein. Die heutige Dekanatskirche "Zu unserer lieben Frau Geburt" stammt aus dem Jahr 1500. Sie besaß einen Hochaltar des Salzburger Bildhauers Jakob Gerold und war bis in das 18. Jahrhundert eine viel besuchte Wallfahrtskirche. Im selben Jahrhundert folgte eine Barockisierung der im Kern gotischen Kirche. Teile der Innenausstattung stammen u. a. von den bekannten Salzburger Bildhauern Wolfgang und Johann Baptist Hagenauer.
Die Filialkirche St. Johann am Berg wurde 1447 erstmals erwähnt. Die im Kern gotische und später barockisierte Kirche beherbergt drei barocke Altäre der Neumarkter Meister Matthias Wichlhamer und Josef Andrä Eisl.
Im Ortsteil Weng befindet sich die Filialkirche St. Leonhard in Weng. Wie die beiden anderen Kirchen des Ortes handelt es sich auch bei ihr um eine ursprünglich aus dem 8. Jahrhundert stammende gotische, später barockisierte Anlage. Der Altar von Simon Fries stammt aus dem Jahr 1689. Das Altarbild stellt den Kirchenpatron St. Leonhard dar, flankiert vom hl. Wolfgang und dem hl. Bartholomäus, der im Hochmittelalter hier Kirchenpatron war.
Kultur und Sehenswürdigkeiten
- In diesem Weiler im Nordosten der Gemeinde kultivierte der Bauer Roland Maislinger mit seinem Weggefährten Christof Prossinger das einst stark bewaldete Gebiet für die Landwirtschaft. Die beiden ersten dort erbauten Häuser stammen aus dem 18. Jahrhundert und sind heute aufgrund ihres Alters und ihrer einfachen Bauweise eine gern besuchte Sehenswürdigkeit.
- Das Heimatmuseum zeigt alte Kulturgüter aus der Gemeinde und bietet Dichterlesungen und Diskussionsrunden. Fallweise werden auch Sonderausstellungen geboten.
- Die durch den Tiefsteinbach gespeiste Klamm liegt an der Gemeindegrenze zu Schleedorf
- Naturschutzgebiet Wenger Moor
Sport
Mit dem Freizeitcenter Köstendorf verfügt die Gemeinde über eine moderne und attraktive Freizeitanlage, in der Tennis, Squash und vielen Fitness-Programme angeboten werden.
Vereine
- FIT Union Köstendorf
- Lebendiges Köstendorf
- Freiwillige Feuerwehr Köstendorf
- Gospelchor Köstendorf
- JVP Köstendorf
- Kameradschaft Köstendorf, Obmann Rieder Alfred
- Kaufmannschaft Köstendorf
- Landjugend Köstendorf
- Prangerstutzenschützen Köstendorf
- Salzburg Gorillaz
- Trachtenmusikkapelle Köstendorf
- Jugendorchester Köstendorf
- USV Köstendorf (Union Sportverein)
- Wenger Jugend
- Salzburger Bildungswerk in Köstendorf
Wirtschaft und Infrastruktur
Verkehr
Die Gemeinde wird durch den im im Ortsteil Kleinköstendorf an der Gemeindegrenze zu Neumarkt am Wallersee gelegenen Bahnhof Neumarkt-Köstendorf an das Schienennetz der von Salzburg nach Wien führenden Westbahn angebunden.
Auf der Straße ist Köstendorf über die Autobahn A1 (Abfahrt Eugendorf) und weiter über die Bundesstraße B1 in Richtung Straßwalchen zu erreichen.
Persönlichkeiten
Persönlichkeiten
- Franz Braumann (* 2. Dezember 1910 in Huttich, Gemeinde Seekirchen am Wallersee), Schriftsteller und Ehrenbürger der Gemeinde
- Gabriele Neudecker
Söhne und Töchter der Gemeinde
- Josef Mösl, Maler
Bildergalerie
Köstendorf vom Tannberg
Panoramabild von Köstendorf vom Tannberg; links die Filialkirche St. Johann am Berg, im Hintergrund Neumarkt am Wallersee
Tödtleinsdorf, südöstliche Ansicht
Blick von Tödtleinsdorf zum Wallersee, Panoramabild
Quellen
- Website der Gemeinde Köstendorf
- Statistik Austria
- Friederike Zaisberger, Nikolaus Pfeiffer: Salzburger Gemeindewappen. Verlag Alfred Winter. Salzburg 1985. ISBN 3-85380-048-3
Weblinks
| Städte und Gemeinden im Flachgau | |
|
Stadtgemeinden:
Neumarkt am Wallersee ∙
Oberndorf bei Salzburg ∙
Seekirchen am Wallersee
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