Raimund Peraudi: Unterschied zwischen den Versionen
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Raimund Peraudi wurde in Südfrankreich als Sohn armer Eltern geboren. Er trat in den Orden der [[Augustiner-Chorherren]] ein und wurde Prior, verließ das Kloster aber wieder. [[1470]] begann er ein Studium an der Universität Paris, das er [[1476]] als Magister der Theologie abschloss. Im selben Jahr wurde er Domdekan des Domkapitels seiner Heimatdiözese Saintes und begann seine Tätigkeit als Ablasskommissar und theologischer Schriftsteller. [[1493]] wurde ihm die Kardinalswürde verliehen. | Raimund Peraudi wurde in Südfrankreich als Sohn armer Eltern geboren. Er trat in den Orden der [[Augustiner-Chorherren]] ein und wurde Prior, verließ das Kloster aber wieder. [[1470]] begann er ein Studium an der Universität Paris, das er [[1476]] als Magister der Theologie abschloss. Im selben Jahr wurde er [[Domdechant|Domdekan]] des Domkapitels seiner Heimatdiözese Saintes und begann seine Tätigkeit als Ablasskommissar und theologischer Schriftsteller. [[1493]] wurde ihm die Kardinalswürde verliehen. | ||
[[1486]] wurde er zum Ablasskommissar für [[Frankreich]] und später zum päpstlichen Legaten und Ablassprediger für den Kreuzzug gegen die Türken in Deutschland und Nordeuropa bestellt. [[1491]] ernannte ihn Kaiser [[Friedrich III.]] zum Bischof von Gurk und zum österreichischen [[Kanzler (Geistlicher)|Kanzler]]. Er war der erste Ausländer auf dem Gurker Bischofsstuhl in [[Kärnten]]. Am [[21. Februar]] [[1491]] nahm er von der [[Gurker Dom|Kathedrale]] in Gurk Besitz. | [[1486]] wurde er zum Ablasskommissar für [[Frankreich]] und später zum päpstlichen Legaten und Ablassprediger für den Kreuzzug gegen die Türken in Deutschland und Nordeuropa bestellt. [[1491]] ernannte ihn Kaiser [[Friedrich III.]] zum Bischof von Gurk und zum österreichischen [[Kanzler (Geistlicher)|Kanzler]]. Er war der erste Ausländer auf dem Gurker Bischofsstuhl in [[Kärnten]]. Am [[21. Februar]] [[1491]] nahm er von der [[Gurker Dom|Kathedrale]] in Gurk Besitz. | ||