Lorenz Künstel: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Lorenz Künstel''' (* [[9. August]] [[1886]] in [[Wien]]; † [[18. September]] [[1945]] in der [[Stadt Salzburg]]) war ein Opfer des [[Nationalsozialismus]] in Salzburg.  
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'''Lorenz Künstel''' (* [[9. August]] [[1886]] in [[Wien]]; † [[18. September]] [[1945]] in der [[Stadt Salzburg]]) war ein [[NS-Opfer|Opfer]] des [[Nationalsozialismus]] in Salzburg.  
  
 
==Leben==
 
==Leben==
Künstel gehörte dem katholischen Glauben an, war verheiratet und verdiente seinen Lebensunterhalt als Eisenbahner bei den [[Österreichische Bundesbahnen|ÖBB]]. Gemeinsam mit seiner Gattin lebt er seit [[1923]] in [[Gnigl]], das [[1935]] als Stadtteil von Salzburg eingemeindet wurde.
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Künstel gehörte dem katholischen Glauben an, war verheiratet und verdiente seinen Lebensunterhalt als Eisenbahner bei den [[Österreichische Bundesbahnen|ÖBB]]. Gemeinsam mit seiner Gattin lebte er seit [[1923]] in [[Gnigl]], das [[1935]] zur Stadt Salzburg [[Eingemeindungen|eingemeindet]] wurde.
  
 
Am [[27. Februar]] [[1942]] wurde Künstel aufgrund seiner Aktivitäten im Widerstand von der [[Gestapo]] verhaftet. Zunächst kam er in das [[Justizanstalt Salzburg|Gefangenenhaus]] des [[Landesgericht Salzburg|Landesgerichts Salzburg]], dann in das Zuchthaus Landsberg am Lech und wieder zurück nach Salzburg. Im Herbst desselben Jahres fand ein Strafverfahren gegen Künstel statt. Er wurde zu acht Jahren Zuchthaus verurteilt.
 
Am [[27. Februar]] [[1942]] wurde Künstel aufgrund seiner Aktivitäten im Widerstand von der [[Gestapo]] verhaftet. Zunächst kam er in das [[Justizanstalt Salzburg|Gefangenenhaus]] des [[Landesgericht Salzburg|Landesgerichts Salzburg]], dann in das Zuchthaus Landsberg am Lech und wieder zurück nach Salzburg. Im Herbst desselben Jahres fand ein Strafverfahren gegen Künstel statt. Er wurde zu acht Jahren Zuchthaus verurteilt.
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==Quelle==
 
==Quelle==
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Aktuelle Version vom 22. November 2024, 08:28 Uhr

Lorenz Künstel (* 9. August 1886 in Wien; † 18. September 1945 in der Stadt Salzburg) war ein Opfer des Nationalsozialismus in Salzburg.

Leben

Künstel gehörte dem katholischen Glauben an, war verheiratet und verdiente seinen Lebensunterhalt als Eisenbahner bei den ÖBB. Gemeinsam mit seiner Gattin lebte er seit 1923 in Gnigl, das 1935 zur Stadt Salzburg eingemeindet wurde.

Am 27. Februar 1942 wurde Künstel aufgrund seiner Aktivitäten im Widerstand von der Gestapo verhaftet. Zunächst kam er in das Gefangenenhaus des Landesgerichts Salzburg, dann in das Zuchthaus Landsberg am Lech und wieder zurück nach Salzburg. Im Herbst desselben Jahres fand ein Strafverfahren gegen Künstel statt. Er wurde zu acht Jahren Zuchthaus verurteilt.

Künstel kam in das Zuchthaus Straubing. Von dort aus trat er am 26. April 1945 den Marsch Richtung KZ Dachau an, wo er jedoch von US-Truppen befreit wurde. Er starb am 18. September desselben Jahres an den Haftfolgen im Landeskrankenhaus Salzburg.

Zum Andenken an Lorenz Künstel wurde am 13. Juli 2015 im Salzburger Stadtteil Gnigl in der Grazer Bundesstraße Nr. 32 ein Stolperstein verlegt.

Quelle