Schach-Landesverband Salzburg: Unterschied zwischen den Versionen
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Bei den Mannschaftswettkämpfen wird in Leistungsklassen und Regionen, von der 2.Klasse bis zur Bundesliga-A (früher Staatsliga) gespielt. | Bei den Mannschaftswettkämpfen wird in Leistungsklassen und Regionen, von der 2.Klasse bis zur Bundesliga-A (früher Staatsliga) gespielt. | ||
Version vom 12. Februar 2012, 11:53 Uhr
Organisation: Der Schach-Landesverband Salzburg (SLV), gegr. 1950, ist ein jur. Verein. Mitglieder sind die 29 (Stand 2012) Schachvereine (Klubs)und Schachsektionen von Sportvereinen im Bundesland Salzburg und angrenzenden Regionen von Oberösterreich und dem bayerischem Rupertiwinkel (Ach-Burghausen). Der Verband organisiert oder koordiniert mit den Vereinen das Spielgeschehen, insbesondere die Mannschaftswettkämpfe und Einzellandesmeisterschaften im Bundesland Salzburg.
Bei den Mannschaftswettkämpfen wird in Leistungsklassen und Regionen, von der 2.Klasse bis zur Bundesliga-A (früher Staatsliga) gespielt. Schach ist von der LSO und BSO (wie auch international in mehr als 90 Staaten) als Sport anerkannt. International sind 173 Länder (2012) in der FIDE (Weltschachverband) vertreten. Es gibt Turnier, Schnellschach- und Blitzschachbewerbe.
Mit Stand 1/2012 hat der SLV 1.689 registrierte, davon 853 aktive Meisterschaftsspieler mit nationaler Elolzahl. Für die aktiv Registrierten werden auch Abgaben an den ÖSB entrichtet.
Die Spielgemeinschaft Royal-Inter-Salzburg-Süd, ist ein Bundesliga-A Verein. ASK, Mozart-1910, Schwarzach und Ranshofen sind Bundesliga-B Vereine (BL-B). (Bad Ischl hat zB. früher ca. 15 Jahre beim SLV mitgespielt.)
Geschichte
Geschichte: Erster Salzburger Landesmeister -noch ohne offiziellem Landesverband-wurde 1925- zur Überraschung der Stadtsalzburger- der Bischofshofner Eisenbahner August Maggi. Im Jahr 1910 wurde zB von der Schachgesellschaft ein Korrespondenz-Beratungswettkampf Salzburg-Innspruck ausgetragen (2:2). In der ersten Republik fanden ab 1936 Meisterschaften zwischen den damaligen drei Vereinen in der Stadt Salzburg (durch eine Arbeitsgemeinschaft organisiert)statt. Am 1. Juli 1947 wird nach dem 2. Weltkrieg die inoffizielle Landesgruppe Salzburg gegründet und erfolgte der Beitritt zum ÖSB. Der Landesverband wird offiziell 1950 mit sechs Mitgliedern ( Vereinen bzw. Sektionen) gegründet. Seit 1950 läuft die Salzburger Mannschaftsmeisterschaft.
Der älteste Verein ist der Erste Salzburger Schachklub 1910 - Mozart. Bis 1950 hieß er Salzburger Schachgesellschaft. Dann teilte sich diese in die Spielstätten Cafe Posthof und Cafe Mozart. Bereits im Jahr 1868 war schon eine Vereinsgründung in der Presse angekündigt worden, diese erfolgte aber dann doch noch nicht. Itzling, Maxglan und Lehen sind die nächsten Vereine(Sektionen) in der Stadt.Gespielt wurde Schach privat und in Spielzirkeln vor und isbesondere zur Mozartzeit und später in den Kaffeehäusern aber immer schon. Erst die Mobilität und der zunehmende Wettkampfcharakter führten dann zu juristischen Organisationsformen. Schach ist interdiziplinär und beinhaltet sowohl sportliche, künstlerische, kulturelle wie wissenschaftliche Atribute.
Stärkster Salzburger Spieler war Josef Klinger (jun.)aus St. Johann, der 1988 den Grad eines IGM (Internationaler Großmeister) errungen hat, seine besten Erfolge ( Dritter der Jugendweltmeisterschaft 1985 und mehrere große internationale Turniersiege, 3x Zürich, Berlin, Biel, 2x Staatsmeister, ...) errang er Ende der 1980-er- Anf. 1990-er Jahre, verlegte sich dann aber auf das Pokern. Salzburg hat zudem bislang sechs Meister des Weltschachbundes (FIDE-Meister) hervorgebracht. Die gebürtige Tamswegerin Eva Moser (nun Kärnterin/Grazerin)ist Internationale Meisterin (und GM bei den Damen).
Jährlich finden im Sommer internationale Turniere im Bundesland statt: das Schwarzacher Open, das Wallerseeopen in Neumarkt, sowie die Seniorenstaatsmeisterschaften in Maria Alm.
Quelle
Weblinks
Salzburger Nachrichten: Franz Hager: 1500 Jahre Schach