Schloss Fischhorn: Unterschied zwischen den Versionen
K Bild(er)größe korrigiert |
→Schloss Fischhorn in der NS-Zeit: KZ-Nebenlager im Pinzgau |
||
| Zeile 41: | Zeile 41: | ||
Die Besitzerfamilie verliert vorerst große landwirtschaftlich genutzte Flächen durch Enteignung, u.a. für den Bau der [[Schleppbahn Kaprun]]. Nachdem alle Beziehungen zwischen Peru und Deutschland abgebrochen waren, reist die Familie Gildemeister [[1942]] nach Peru. | Die Besitzerfamilie verliert vorerst große landwirtschaftlich genutzte Flächen durch Enteignung, u.a. für den Bau der [[Schleppbahn Kaprun]]. Nachdem alle Beziehungen zwischen Peru und Deutschland abgebrochen waren, reist die Familie Gildemeister [[1942]] nach Peru. | ||
Im gleichen Jahr erfolgt die Beschlagnahmung von Schloss und Gut Fischhorn. Es ziehen Parteiorganisationen und die Waffen-SS ein. Leitung und Aufsicht des Schlosses unterstehen einem Offizier der Truppe. Junge Frauen aus Bruck werden zur Garten- und Hausarbeit zwangsverpflichtet. Es wird das SS-Remonteamt (zur Beistellung von Jungpferden zwecks Ergänzung des militärischen Pferdebestandes) auf Gut Fischhorn installiert. Zur Verrichtung der Bauarbeiten wird | Im gleichen Jahr erfolgt die Beschlagnahmung von Schloss und Gut Fischhorn. Es ziehen Parteiorganisationen und die Waffen-SS ein. Leitung und Aufsicht des Schlosses unterstehen einem Offizier der Truppe. Junge Frauen aus Bruck werden zur Garten- und Hausarbeit zwangsverpflichtet. Es wird das SS-Remonteamt (zur Beistellung von Jungpferden zwecks Ergänzung des militärischen Pferdebestandes) auf Gut Fischhorn installiert. Zur Verrichtung der Bauarbeiten wird eines der zwei [[KZ-Nebenlager im Pinzgau]] des Konzentrationslagers Dachau mit ca. 150 Häftlingen eingerichtet. Dieses Nebenlager wird am [[6. September]] [[1944]] zum ersten Mal, am [[22. April]] [[1945]] zum letzten Mal erwähnt. | ||
=====Schloss Fischhorn am Ende des Zweiten Weltkrieges===== | =====Schloss Fischhorn am Ende des Zweiten Weltkrieges===== | ||