Speicher Margaritze: Unterschied zwischen den Versionen
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| − | Der ''' | + | [[Datei:Tauernkraftwerke Kaprun 01.jpg|thumb| Blick auf den Speicher Margaritze, dahinter die [[Pasterze]] und links der [[Großglockner (Berg)|Großglockner]] sowie im Hintergrund der [[Johannis Berg]] in der [[Glocknergruppe]].]] |
| + | Der '''Speicher Margaritze''' ist ein Speicher der [[Tauernkraftwerke Kaprun]] in der [[Glocknergruppe]] auf 2 000 [[m ü. A.]]. Der Stausee selbst liegt bereits im Bundesland [[Kärnten]]. | ||
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| − | Der Stausee | + | Der Stausee Margaritze ist ein Wochenspeicher und dient gemeinsam mit dem Jahresspeicher [[Stausee Mooserboden]] zur Versorgung des Kraftwerks Kaprun-Oberstufe. Die beiden Talsperren [[Möllsperre]] und [[Margaritzensperre]] stauen den Stausee. Dieser nimmt das Wasser des Leiterbachstollens von Süden kommend auf und das Schmelzwasser des [[Sandersee]]s, der am südöstlichen Zungenende der [[Pasterze]] liegt. Zusätzlich wird er noch von dem kleinen, nördlich gelegenen [[Naßfeld-Speicher]] gespeist, der seinerseits Wasser aus dem südlichen [[Pfandlschartensee]] über den [[Pfandlschartenbach]] erhält. |
| − | + | Bei einem Stauziel von 2 000 m ü. A. und einem Absenkziel von 1 980 m stehen 3,1 Mill. m³ nutzbarer Speicherinhalt zur Stromerzeugung zur Verfügung. Das entspricht einem Energieinhalt von 8,3 GWh. Der gesamt Speicherinhalt beträg vier Millionen Kubikmeter. | |
| − | + | Der Leiterbachstollen nimmt das Wasser des Leiterbaches auf, der über den Leiterbach-Wasserfall auf Höhe der Bricciuskapelle nördlich des Gemeindezentrums von [[Heiligenblut am Großglockner]] in die Möll mündet. Die Stollenlänge beträgt 1,8 Kilometer mit einem Stollenquerschnitt von 2,2 bis 2,4 Metern. | |
Mittels des [[Möllüberleitungsstollen]]s gelangt das Speicherwasser zum [[Stausee Mooserboden]]. | Mittels des [[Möllüberleitungsstollen]]s gelangt das Speicherwasser zum [[Stausee Mooserboden]]. | ||
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Gletscherstraße Mölltal 1938.jpg|Blick auf das Mölltal, rechts noch der Almboden, der später für den Speicher Margaritze geflutet wird, historische Ansichtskarte aus dem Jahr [[1938]]. | Gletscherstraße Mölltal 1938.jpg|Blick auf das Mölltal, rechts noch der Almboden, der später für den Speicher Margaritze geflutet wird, historische Ansichtskarte aus dem Jahr [[1938]]. | ||
Datei:Blick zum Tauernhaus und zur Margeritzensperre.jpg|Blick zum [[Glocknerhaus]] und zum Speicher Margaritze | Datei:Blick zum Tauernhaus und zur Margeritzensperre.jpg|Blick zum [[Glocknerhaus]] und zum Speicher Margaritze | ||
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| + | * www.verbund.at<!--/cps/rde/xbcr/SID-3E1B22D8-10606B53/internet/Prospekt-Salzburg-deutsch.pdf -->, Prospekt Verbund (PDF), war bei einer Überprüfung am 26. August 2023 nicht mehr abrufbar | ||
| + | * Dr. Ing. J. Götz: ''Das Tauernkraftwerk Glockner-Kaprun der Tauernkrafwerke Aktiengesellschaft'', 8. Auflage, Februar 1958 | ||
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Version vom 26. August 2023, 10:00 Uhr
Der Speicher Margaritze ist ein Speicher der Tauernkraftwerke Kaprun in der Glocknergruppe auf 2 000 m ü. A.. Der Stausee selbst liegt bereits im Bundesland Kärnten.
Der See
Der Stausee Margaritze ist ein Wochenspeicher und dient gemeinsam mit dem Jahresspeicher Stausee Mooserboden zur Versorgung des Kraftwerks Kaprun-Oberstufe. Die beiden Talsperren Möllsperre und Margaritzensperre stauen den Stausee. Dieser nimmt das Wasser des Leiterbachstollens von Süden kommend auf und das Schmelzwasser des Sandersees, der am südöstlichen Zungenende der Pasterze liegt. Zusätzlich wird er noch von dem kleinen, nördlich gelegenen Naßfeld-Speicher gespeist, der seinerseits Wasser aus dem südlichen Pfandlschartensee über den Pfandlschartenbach erhält.
Bei einem Stauziel von 2 000 m ü. A. und einem Absenkziel von 1 980 m stehen 3,1 Mill. m³ nutzbarer Speicherinhalt zur Stromerzeugung zur Verfügung. Das entspricht einem Energieinhalt von 8,3 GWh. Der gesamt Speicherinhalt beträg vier Millionen Kubikmeter.
Der Leiterbachstollen nimmt das Wasser des Leiterbaches auf, der über den Leiterbach-Wasserfall auf Höhe der Bricciuskapelle nördlich des Gemeindezentrums von Heiligenblut am Großglockner in die Möll mündet. Die Stollenlänge beträgt 1,8 Kilometer mit einem Stollenquerschnitt von 2,2 bis 2,4 Metern.
Mittels des Möllüberleitungsstollens gelangt das Speicherwasser zum Stausee Mooserboden.
Bildergalerie
Blick auf das Mölltal, rechts noch der Almboden, der später für den Speicher Margaritze geflutet wird, historische Ansichtskarte aus dem Jahr 1938.
Blick zum Glocknerhaus und zum Speicher Margaritze
Weblink
- Lage auf AMap (aktualisierter Datenlink 26. August 2023)
Quellen
- www.verbund.at, Prospekt Verbund (PDF), war bei einer Überprüfung am 26. August 2023 nicht mehr abrufbar
- Dr. Ing. J. Götz: Das Tauernkraftwerk Glockner-Kaprun der Tauernkrafwerke Aktiengesellschaft, 8. Auflage, Februar 1958
- Austrian Map, Teil der Österreichischen Karte des Bundesamts für Eich- und Vermessungswesen (BEV), im Internet unter maps.bev.gv.at abrufbar.
Hauptartikel: Tauernkraftwerke Kaprun
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