Johann Bernard Zezi: Unterschied zwischen den Versionen

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Sein Zwillingsbruder war [[Christian Ignaz Zezi]], beide Söhne des Kaufmanns [[Josef Anton Zezi]].Johann Bernard, besaß er von [[1764]] bis [[1774]] die vom Vater übernommene Seiden- und Wollwarenhandlung<ref>[[Franz Martin]] macht in demselben Artikel, dem diese Angabe entnommen ist, auch die Mitteilung, dass Johann Bernards Vater die Handlung, die er seinem Sohn überlassen hatte, 177''6'' wieder an sich nehmen musste und diese an Elisabeth [[Sigmund Haffner|Haffner]], Ehefrau des Franz Xaver [[Späth]] (des Älteren), verkaufte. Er macht dazu die Ortsangabe "[[Residenzplatz]] 3“; dort war demnach das Geschäft nach – aber wohl auch schon vor – dem Verkauf an Elisabeth Haffner–Späth untergebracht.</ref> und von [[1770]] bis 1778 eine Galanteriewarenhandlung am [[Alter Markt|Alten Markt]], die von [[1778]] bis [[1797]] seine Frau inne hatte.
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Sein Zwillingsbruder war [[Christian Ignaz Zezi]], beide Söhne des Kaufmanns [[Josef Anton Zezi]].Johann Bernard, besaß er von [[1764]] bis [[1774]] die vom Vater übernommene Seiden- und Wollwarenhandlung<ref>[[Franz Martin]] macht in demselben Artikel, dem diese Angabe entnommen ist, auch die Mitteilung, dass Johann Bernards Vater die Handlung, die er seinem Sohn überlassen hatte, 177''6'' wieder an sich nehmen musste und diese an Elisabeth [[Sigmund Haffner|Haffner]], Ehefrau des Franz Xaver [[Späth]] (des Älteren), verkaufte. Er macht dazu die Ortsangabe "[[Residenzplatz]] 3"; dort war demnach das Geschäft nach – aber wohl auch schon vor – dem Verkauf an Elisabeth Haffner–Späth untergebracht.</ref> und von [[1770]] bis 1778 eine Galanteriewarenhandlung am [[Alter Markt|Alten Markt]], die von [[1778]] bis [[1797]] seine Frau inne hatte.
  
 
[[1793]] wurde er hochfürstlich-salzburgischer [[Erklärungen früherer Bezeichnungen und Ausdrücke#T|Truchsess]] und [[Erklärungen früherer Bezeichnungen und Ausdrücke#K|Kammerfurier]] mit dem ausschließlichen Recht, den [[Salzburger Staatskalender|Hochfürstlich salzburgischen Kirchen- und Staatskalender]] herauszugeben. <ref>Das Werk erschien alljährlich unter sich wandelnden Bezeichnungen, wobei der Herausgeber als ''Bernard Zezi'' oder ''Johann Bernard Zezi'' firmierte.</ref>
 
[[1793]] wurde er hochfürstlich-salzburgischer [[Erklärungen früherer Bezeichnungen und Ausdrücke#T|Truchsess]] und [[Erklärungen früherer Bezeichnungen und Ausdrücke#K|Kammerfurier]] mit dem ausschließlichen Recht, den [[Salzburger Staatskalender|Hochfürstlich salzburgischen Kirchen- und Staatskalender]] herauszugeben. <ref>Das Werk erschien alljährlich unter sich wandelnden Bezeichnungen, wobei der Herausgeber als ''Bernard Zezi'' oder ''Johann Bernard Zezi'' firmierte.</ref>
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* ''Josef Anton Bernard'' (* [[7. Oktober]] [[1767]] in der Stadt Salzburg<ref>[https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/salzburg-dompfarre/TFBIX%252F2/?pg=240 Taufbuch der Dompfarre Salzburg, Band IX/2, S. 234.]</ref>; † [[25. Mai]] [[1798]] ebenda<ref>[https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/salzburg-dompfarre/STBIV/?pg=783 Sterbebuch der Dompfarre Salzburg, Band IV, S. 774.]</ref>),
 
* ''Josef Anton Bernard'' (* [[7. Oktober]] [[1767]] in der Stadt Salzburg<ref>[https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/salzburg-dompfarre/TFBIX%252F2/?pg=240 Taufbuch der Dompfarre Salzburg, Band IX/2, S. 234.]</ref>; † [[25. Mai]] [[1798]] ebenda<ref>[https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/salzburg-dompfarre/STBIV/?pg=783 Sterbebuch der Dompfarre Salzburg, Band IV, S. 774.]</ref>),
 
* ''Maria Aloisia Cordula'' (* [[25. Oktober]] [[1768]] in der Stadt Salzburg<ref>[https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/salzburg-dompfarre/TFBIX%252F2/?pg=254 Taufbuch der Dompfarre Salzburg, Band IX/2, S. 248.]</ref>; † [[28. Juni]] [[1769]] ebenda<ref>[https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/salzburg-dompfarre/STBIV/?pg=392 Sterbebuch der Dompfarre Salzburg, Band IV, S. 384.]</ref>)
 
* ''Maria Aloisia Cordula'' (* [[25. Oktober]] [[1768]] in der Stadt Salzburg<ref>[https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/salzburg-dompfarre/TFBIX%252F2/?pg=254 Taufbuch der Dompfarre Salzburg, Band IX/2, S. 248.]</ref>; † [[28. Juni]] [[1769]] ebenda<ref>[https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/salzburg-dompfarre/STBIV/?pg=392 Sterbebuch der Dompfarre Salzburg, Band IV, S. 384.]</ref>)
* ''Anton Bernard'' (* [[12. Juni]] [[1783]] in der Stadt Salzburg<ref>[https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/salzburg-dompfarre/TFBIX%252F2/?pg=458 Taufbuch der Dompfarre Salzburg, Band IX/2, S. 466.]</ref>; † [[1816]]), Leutnant, gestorben "an der Auszehrung infolge melancholischen Wahnsinns“. Dessen außerehelicher Sohn Anton (* [[13. Oktober]] [[1812]] in der Stadt Salzburg)<ref>[https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/salzburg-muelln/TFB5/?pg=73 Taufbuch der Pfarre Salzburg-Mülln, Band V, S. 120.]</ref> ertrank als Soldat des [[k.u.k. Infanterieregiment "Erzherzog Rainer" Nr. 59|k.u.k. Infanterieregiments "Erzherzog Rainer" Nr. 59]] im August 1838 im Lanser See in [[Tirol]].
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* ''Anton Bernard'' (* [[12. Juni]] [[1783]] in der Stadt Salzburg<ref>[https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/salzburg-dompfarre/TFBIX%252F2/?pg=458 Taufbuch der Dompfarre Salzburg, Band IX/2, S. 466.]</ref>; † [[1816]]), Leutnant, gestorben "an der Auszehrung infolge melancholischen Wahnsinns". Dessen außerehelicher Sohn Anton (* [[13. Oktober]] [[1812]] in der Stadt Salzburg)<ref>[https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/salzburg-muelln/TFB5/?pg=73 Taufbuch der Pfarre Salzburg-Mülln, Band V, S. 120.]</ref> ertrank als Soldat des [[k.u.k. Infanterieregiment "Erzherzog Rainer" Nr. 59|k.u.k. Infanterieregiments "Erzherzog Rainer" Nr. 59]] im August 1838 im Lanser See in [[Tirol]].
  
 
Außer seinen ehelichen Kindern hatte Johann Bernard Zezi einen außerehelichen Sohn Sigmund, der schwachsinnig war und im Jahr 1819 40-jährig im Irrenhaus starb.
 
Außer seinen ehelichen Kindern hatte Johann Bernard Zezi einen außerehelichen Sohn Sigmund, der schwachsinnig war und im Jahr 1819 40-jährig im Irrenhaus starb.

Version vom 1. März 2023, 15:56 Uhr

Johann Bernard Zezi (* 29. September 1742 in Mannheim; † 8. Februar 1813 in der Stadt Salzburg)[1] war ein Kaufmann und Beamter in Salzburg sowie von 1794 bis 1805 Herausgeber des Salzburger Staatskalenders.

Leben

Sein Zwillingsbruder war Christian Ignaz Zezi, beide Söhne des Kaufmanns Josef Anton Zezi.Johann Bernard, besaß er von 1764 bis 1774 die vom Vater übernommene Seiden- und Wollwarenhandlung[2] und von 1770 bis 1778 eine Galanteriewarenhandlung am Alten Markt, die von 1778 bis 1797 seine Frau inne hatte.

1793 wurde er hochfürstlich-salzburgischer Truchsess und Kammerfurier mit dem ausschließlichen Recht, den Hochfürstlich salzburgischen Kirchen- und Staatskalender herauszugeben. [3]

Grabstätte der Familien Gschwendtner, Zezi, Schwaiger und Mayer auf dem Salzburger Sebastiansfriedhof.

1803 wurde er kurfürstlich salzburgischer Zeremonienmeister und Sekretär in Etikettesachen. 1806 - Salzburg war österreichisch geworden - trat er in den Ruhestand.

Aus seiner am 23. Jänner 1764 im Salzburger Dom[4] mit Maria Anna (* 1742; † 19. Mai 1801)[5], Tochter des Hofkammer- und Bergwerksrates Lorenz Josef Polis von Moulin, geschlossenen Ehe[6] gingen folgende Kinder hervor:

Außer seinen ehelichen Kindern hatte Johann Bernard Zezi einen außerehelichen Sohn Sigmund, der schwachsinnig war und im Jahr 1819 40-jährig im Irrenhaus starb.

Quelle

Einzelnachweise

  1. Sterbebuch der Pfarre Salzburg-St. Blasius, Band I, S. 161
  2. Franz Martin macht in demselben Artikel, dem diese Angabe entnommen ist, auch die Mitteilung, dass Johann Bernards Vater die Handlung, die er seinem Sohn überlassen hatte, 1776 wieder an sich nehmen musste und diese an Elisabeth Haffner, Ehefrau des Franz Xaver Späth (des Älteren), verkaufte. Er macht dazu die Ortsangabe "Residenzplatz 3"; dort war demnach das Geschäft nach – aber wohl auch schon vor – dem Verkauf an Elisabeth Haffner–Späth untergebracht.
  3. Das Werk erschien alljährlich unter sich wandelnden Bezeichnungen, wobei der Herausgeber als Bernard Zezi oder Johann Bernard Zezi firmierte.
  4. Trauungsbuch der Dompfarre Salzburg, Band VIII, S. 48.
  5. Sterbebuch der Dompfarre Salzburg, Band IV, S. 807.
  6. Trauungsbuch der Dompfarre Salzburg, Band VIII, S. 48.
  7. Taufbuch der Dompfarre Salzburg, Band IX/2, S. 190.
  8. Taufbuch der Dompfarre Salzburg, Band IX/2, S. 216.
  9. Sterbebuch der Dompfarre Salzburg, Band IV, S. 677., Beschreibung und Inschrift des nicht mehr vorhandenen Grabmonuments wiedergegeben bei Lorenz Hübner, Beschreibung der hochfürstlich-erzbischöflichen Haupt- und Residenzstadt Salzburg und ihrer Gegenden verbunden mit ihrer ältesten Geschichte, Erster Band (Topographie), S. 355 (Salzburg 1792)
  10. Taufbuch der Dompfarre Salzburg, Band IX/2, S. 234.
  11. Sterbebuch der Dompfarre Salzburg, Band IV, S. 774.
  12. Taufbuch der Dompfarre Salzburg, Band IX/2, S. 248.
  13. Sterbebuch der Dompfarre Salzburg, Band IV, S. 384.
  14. Taufbuch der Dompfarre Salzburg, Band IX/2, S. 466.
  15. Taufbuch der Pfarre Salzburg-Mülln, Band V, S. 120.