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| − | In der Zeit zwischen [[1684]] und [[1776]] ergingen zahlreiche, aber vergebliche Bittgesuche der Bevölkerung des Hüttwinkls um die Errichtung eines Vikariats in „Hinter-Rauris“ nach Salzburg. | + | In der Zeit zwischen [[1684]] und [[1776]] ergingen zahlreiche, aber vergebliche Bittgesuche der Bevölkerung des Hüttwinkls um die Errichtung eines Vikariats in "Hinter-Rauris“ nach Salzburg. |
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| | [[1775]] wurde erneut eine Bittschrift um eine Kirche verfasst. Als Unterzeichner scheinen Matthias Krakl, Nigglbauer von Hinterbucheben, Philipp Langreiter, Bauer am Fröstelberg, Wilhelm Rohrmoser zu Schranbach und Georg Laidreiter, Knappe am Schreiberhäusl, auf. Sie bitten um die Errichtung einer Kirche auf dem sog. Schmutzerbühel. Ihre Begründungen lauten: | | [[1775]] wurde erneut eine Bittschrift um eine Kirche verfasst. Als Unterzeichner scheinen Matthias Krakl, Nigglbauer von Hinterbucheben, Philipp Langreiter, Bauer am Fröstelberg, Wilhelm Rohrmoser zu Schranbach und Georg Laidreiter, Knappe am Schreiberhäusl, auf. Sie bitten um die Errichtung einer Kirche auf dem sog. Schmutzerbühel. Ihre Begründungen lauten: |
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| − | „''Im Winter sind die Wege oft derart verweht und durch Lahnen'' ([[Lawine]]n) ''verlegt, daß man nicht durchkommt, daß die Kranken sterben und nicht einmal die Leichen zum Friedhof gebracht werden können. Es ist vorgekommen, daß die Leiche aufgefrört und auf eine wegsamere Zeit aufbehalten werden musste, weil man mit einem Fuhrwerk nicht durchkam.''“ Es standen damals 15 Häuser leer, aber 200 Personen hatten weiter als zwei Wegstunden bis zur Kirche in Rauris. Auch dieses Gesuch war erfolglos. Erst als [[Fürsterzbischof]] [[Hieronymus Graf Colloredo]] im Jahr [[1783]] beschlossen hatte in den abgelegenen Tälern doch neue Seelsorgestellen zu errichten, kam die Kirchenfrage in Bucheben erneut ins Rollen. Da sich die Bevölkerung auf keinen Standort einigen konnte, kam eine erzbischöfliche Kommission in den Hüttwinkl und wählte den Bühel in Bucheben als den geeignetsten Standort aus.
| + | "''Im Winter sind die Wege oft derart verweht und durch Lahnen'' ([[Lawine]]n) ''verlegt, daß man nicht durchkommt, daß die Kranken sterben und nicht einmal die Leichen zum Friedhof gebracht werden können. Es ist vorgekommen, daß die Leiche aufgefrört und auf eine wegsamere Zeit aufbehalten werden musste, weil man mit einem Fuhrwerk nicht durchkam.''“ Es standen damals 15 Häuser leer, aber 200 Personen hatten weiter als zwei Wegstunden bis zur Kirche in Rauris. Auch dieses Gesuch war erfolglos. Erst als [[Fürsterzbischof]] [[Hieronymus Graf Colloredo]] im Jahr [[1783]] beschlossen hatte in den abgelegenen Tälern doch neue Seelsorgestellen zu errichten, kam die Kirchenfrage in Bucheben erneut ins Rollen. Da sich die Bevölkerung auf keinen Standort einigen konnte, kam eine erzbischöfliche Kommission in den Hüttwinkl und wählte den Bühel in Bucheben als den geeignetsten Standort aus. |
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| | [[1784]] wurden die Kirche und das nebenstehende Vikariatshaus, in dem damals auch die Schule und die Lehrerwohnung Platz finden mussten, errichtet, beide Bauwerke plante Hofmaurermeister [[Jakob Pogensperger]]. | | [[1784]] wurden die Kirche und das nebenstehende Vikariatshaus, in dem damals auch die Schule und die Lehrerwohnung Platz finden mussten, errichtet, beide Bauwerke plante Hofmaurermeister [[Jakob Pogensperger]]. |