Pettau: Unterschied zwischen den Versionen
Salzburgbezug/Geschichte |
K v.a. Linkfix |
||
| Zeile 1: | Zeile 1: | ||
[[Bild:Pettau_01.jpg|thumb|die Altstadt von der Drau aus gesehen]] | [[Bild:Pettau_01.jpg|thumb|die Altstadt von der Drau aus gesehen]] | ||
[[Bild:Pettau_02.jpg|thumb|Teile des Altars von [[Conrad Laib]]]] | [[Bild:Pettau_02.jpg|thumb|Teile des Altars von [[Conrad Laib]]]] | ||
'''Pettau''', heute ''Ptuj'', im heutigen Slowenien, gehörte von [[977]] bis [[1555]] | '''Pettau''', heute ''Ptuj'', im heutigen [[Slowenien]], gehörte von [[977]] bis [[1555]] zum [[Erzstift Salzburg]]. | ||
==Salzburgbezug== | ==Salzburgbezug== | ||
In der Kirche von Pettau befindet sich auch eine Kopie | In der Kirche von Pettau befindet sich auch eine Kopie des Flügelaltars des Salzburger Steinmetzes und Malers [[Conrad Laib]], entstanden um [[1449]]. Er schuf ihn für die Kirche [[Buchbergkirche St. Primus|St. Primus]] am [[Buchberg (Bischofshofen)|Buchberg]] bei [[Bischofshofen]]. Die große Mitteltafel befindet sich heute in Wien, die Teile der Flügeltafeln in [[Padua]] und [[Venedig]], [[Italien]]. Zwei Aufsätze, den Hl. Hermes und den Hl. Primus darstellend, sind in Salzburg verblieben. Sie gehören zum [[Salzburg Museum]]. | ||
Die unter [[Erzbischof]] [[Eberhard III. von Neuhaus]] vertriebenen Juden waren längere Zeit in Pettau gefangen gehalten worden, bevor sie abgeschoben wurden. | Die unter [[Erzbischof]] [[Eberhard III. von Neuhaus]] im Jahr [[1404]] aus Salzburg vertriebenen [[Juden]] waren längere Zeit in Pettau gefangen gehalten worden, bevor sie abgeschoben wurden. | ||
Als Folge des für Salzburg unglücklich verlaufenen | Als Folge des für Salzburg unglücklich verlaufenen „[[Ungarischer Krieg|Ungarischen Krieges]]“ ([[1479]]–[[1490]]) musste der Fürsterzbischof von Salzburg Pettau an die [[Habsburger]] abtreten, sodass es fortan (bis 1918) einen Teil des Herzogtums [[Steiermark]] bildete. | ||
Von [[1510]] bis [[1555]] war Pettau nochmals salzburgisch, aber nur als Pfand für ein Darlehen, das dem meist in Geldnöten befindlichen Kaiser Maximilian I. gewährt worden war. | Von [[1510]] bis [[1555]] war Pettau nochmals salzburgisch, aber nur als Pfand für ein Darlehen, das dem meist in Geldnöten befindlichen Kaiser Maximilian I. gewährt worden war. | ||
| Zeile 15: | Zeile 15: | ||
==Quellen== | ==Quellen== | ||
* Internet | * Internet | ||
{{Quelle Salzburgs Synchronik}} | |||
[[Kategorie:Geografie]] | [[Kategorie:Geografie]] | ||
[[Kategorie:Ort (Rest der Welt)]] | [[Kategorie:Ort (Rest der Welt)]] | ||