Joseph Franz Valerian von Arco: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Joseph Franz Valerian von Arco''' ( * [[16. September]] [[1686]] in Arco, [[Trentino]], heute Italien; † [[24. März]] [[1746]]) war von [[1730]] bis [[1746]] [[Bischöfe von Chiemsee|Fürstbischof von Chiemsee]].
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'''Joseph Franz Valerian Felix Reichsgraf von Arco''' (* [[16. September]] [[1686]] in [[Arco]], [[Trentino]], † [[24. März]] [[1746]]) war von 1730–1746 [[Bischöfe von Chiemsee|Fürstbischof von Chiemsee]]  
  
==Vita==
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==Familie==
Er entstammte dem Adelsgeschlecht Arco. Joseph Franz Valerian studierte Philosophie in [[Salzburg]] und danach Theologie und beide Rechte in Innsbruck. Seit [[1721]] war er [[Domherr]] in [[Salzburg]], wo er [[1725]] zum Priester geweiht wurde. [[1728]] ernannte ihn Erzbischof [[Leopold Anton Freiherr von Firmian ]] zum [[Erklärungen früherer Bezeichnungen und Ausdrücke#G|Geheimen Rat]] und entsandte ihn zu Verhandlungen in [[Salz]]angelegenheiten an den Münchner Hof.
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Joseph Franz Valerian entstammte einem nördlich des Gardasees im heutigen Trentino ansässigen Adelsgeschlecht. Seine Eltern waren der kaiserliche wirkliche Geheime Rat und Kammerherr Vinciguerra Graf Arco und dessen zweite Ehefrau Pulcheria Felicitas Gräfin [[Thun]].  
                                         
 
Das gewöhnlich den [[Bistum Chiemsee|Chiemseer Bischöfen]] zustehende Amt des [[Weihbischof]]s in [[Salzburg]] konnte er nicht wahrnehmen. Es wurde deshalb dem [[Salzburger Domherren|Salzburger Domherrn]] A. F. [[Ciurletti]] übertragen. Nach seinem Tod wurde er im [[Salzburger Dom]] beigesetzt.
 
  
==Quelle==
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== Leben ==
* de.wikipedia.org
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===Diplomat===
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1728 ernannte ihn Erzbischof [[Leopold Anton Freiherr von Firmian]] zum [[Erklärungen früherer Bezeichnungen und Ausdrücke#G|Geheimen Rat]] und entsandte ihn zu Verhandlungen in [[Salz]]angelegenheiten an den Hof des Kurfürsten von [[Bayern]]. 1731 hatte er, ebenfalls in München, wegen militärischer Hilfe gegen die angeblich rebellierenden, in der Folge [[Protestantenvertreibung|vertriebenen protestantischen Untertanen]] vorstellig zu werden.
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==Quellen==
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* [[Wikipedia]]-Artikel [http://de.wikipedia.org/wiki/Joseph_Franz_Valerian_von_Arco Joseph Franz Valerian von Arco], gestützt auf
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** Erwin Naimer: ''Arco, Joseph Franz Valerian Felix Reichsgraf von (1686–1746)''. In: Erwin Gatz: ''Die Bischöfe des Heiligen Römischen Reiches 1648−1803'', ISBN 3-428-06763-0, S. 13.
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* [http://www.catholic-hierarchy.org/bishop/barcoj.html Eintrag über Joseph Franz Valerian Graf Arco auf ''catholic-hierarchy.org'']
  
 
[[Kategorie:Person|Arco, Joseph Franz Valerian von]]
 
[[Kategorie:Person|Arco, Joseph Franz Valerian von]]

Version vom 24. März 2011, 20:27 Uhr

Joseph Franz Valerian Felix Reichsgraf von Arco (* 16. September 1686 in Arco, Trentino, † 24. März 1746) war von 1730–1746 Fürstbischof von Chiemsee

Familie

Joseph Franz Valerian entstammte einem nördlich des Gardasees im heutigen Trentino ansässigen Adelsgeschlecht. Seine Eltern waren der kaiserliche wirkliche Geheime Rat und Kammerherr Vinciguerra Graf Arco und dessen zweite Ehefrau Pulcheria Felicitas Gräfin Thun.

Leben

Werdegang

Joseph Franz Valerian studierte Philosophie in Salzburg und danach Theologie und beide Rechte in Innsbruck, die er wahrscheinlich mit dem Doktorat abschloss. Seit 1721 war er Domherr in Salzburg, wo er 1725 zum Priester geweiht wurde.

Diplomat

1728 ernannte ihn Erzbischof Leopold Anton Freiherr von Firmian zum Geheimen Rat und entsandte ihn zu Verhandlungen in Salzangelegenheiten an den Hof des Kurfürsten von Bayern. 1731 hatte er, ebenfalls in München, wegen militärischer Hilfe gegen die angeblich rebellierenden, in der Folge vertriebenen protestantischen Untertanen vorstellig zu werden.

Bischof von Chiemsee

Nach dem Tod des Chiemseer Bischofs Karl Joseph von Kuenburg wurde Graf Arco im Jarh 1730 dessen Nachfolger.

In seine Amtszeit fällt der Verkauf des zum Bistumsbesitz gehörenden Weiherschlössels auf der Gmain.

Das gewöhnlich den Chiemseer Bischöfen zustehende Amt des Weihbischofs in Salzburg konnte er nicht wahrnehmen. Daher wurde im Jahr 1744 der Salzburger Schneeherr Anton Felix Ciurletti zum Weihbischof bestellt.

Nach seinem Tod wurde Graf Joseph Franz Valerian im Salzburger Dom beigesetzt.

Zeitfolge


Quellen