Überfuhr (Begriff): Unterschied zwischen den Versionen

Aus SALZBURGWIKI
Zur Navigation springen Zur Suche springen
K (Linkfix)
Zeile 11: Zeile 11:
 
Bekannte Überfuhren waren im Umfeld der Stadt Salzburg:
 
Bekannte Überfuhren waren im Umfeld der Stadt Salzburg:
  
* Überfuhr bei [[Muntigl (Bergheim)|Muntigl ]] nördlich der Stadt Salzburg. Auf dem Stadtplan von [[1860]] von [[Gregor Baldi]] scheint dort der Name "Uiberführer" auf.
+
* Überfuhr bei [[Muntigl (Bergheim)|Muntigl ]] nördlich der Stadt Salzburg (v.a. fürsterzibschöfliche Zeit). Auf dem Stadtplan von [[1860]] von [[Gregor Baldi]] scheint dort noch immer der Name "Uiberführer" auf.
 
* Überfuhr bei [[Mülln]] (von [[1721]] bis [[1800]] und danach von [[1811]] bis [[1816]], dann aber nur für den bayrischen Königshof.   
 
* Überfuhr bei [[Mülln]] (von [[1721]] bis [[1800]] und danach von [[1811]] bis [[1816]], dann aber nur für den bayrischen Königshof.   
 
* [[Fähre Aigen–Josefiau|Überfuhr Josefiau]] im Stadtgebiet von Salzburg mit Unterbrechungen in der Zeit nach [[1830]] bis [[1965]].
 
* [[Fähre Aigen–Josefiau|Überfuhr Josefiau]] im Stadtgebiet von Salzburg mit Unterbrechungen in der Zeit nach [[1830]] bis [[1965]].

Version vom 24. Juni 2022, 13:46 Uhr

Überfuhr wurde eine Fährverbindung auf der Salzach genannt, aber auch auf anderen Flüssen und Seen bestanden von Ufer zu Ufer Möglichkeiten zur entgeltlichen Überfuhr.

Einleitung

Nachdem Brücken über große Flüsse sehr selten waren (siehe auch Brücken über die Salzach) - bis 1860 bestand zwischen Hallein und Laufen-Oberndorf nur eine einzige Brücke, die Stadtbrücke in der Stadt Salzburg - waren Überfuhren die einzige Möglichkeit, die Salzach lokal zu überqueren.

Eine Überfuhr im klassischen Stil bestand im Wesentlichen aus einem Fährmann mit Boot, der auf Zuruf ("He Fährmann, hol über!") seine Passagiere einen Fluss holte.

Überfuhren in Salzburg

In Salzburg sind die verschiedenen Überfahrten vor allem über die Salzach, aber auch etwa am Wolfgangsee (für Pilger), bekannt. Jene Überfuhren über die Salzach hingen in den letzten Jahren des Betriebs bereits an Stahlseilen und konnten so gefahrloser und sicherer den Fluss überqueren.

Bekannte Überfuhren waren im Umfeld der Stadt Salzburg:

Angeblich soll in fürsterzbischöflicher Zeit (?) auch eine Salzach-Überfuhr zwischen dem Äußerem Stein bzw. dem Bürglstein und Nonntal in der Nähe der heutigen Karolinenbrücke bestanden haben.

Quellen