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| | == Maxglan und seine Teile == | | == Maxglan und seine Teile == |
| | === Alt-Maxglan und das alte Kirchenviertel === | | === Alt-Maxglan und das alte Kirchenviertel === |
| − | Maxglan war im frühen Mittelalter ein Bauerndorf, das sich um die Kirche St. Maximilian herum entwickelte. Ein hier gefundener und in der Südwand eingebauter Radlstein, Teil eines verloren gegangenen antik-römischen Reliefs belegt die alte Geschichte. Im nächsten Nahbereich finden sich aber auch bronzezeitliche und eisenzeitliche Funde. | + | Maxglan war im frühen Mittelalter ein Bauerndorf, das sich um die Kirche St. Maximilian herum entwickelte. Ein hier gefundener und in der Südwand eingebauter Radlstein, Teil eines verloren gegangenen antik-römischen Reliefs, belegt die alte Geschichte. Im nächsten Nahbereich finden sich aber auch bronzezeitliche und eisenzeitliche Funde. |
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| | ==== Die Pfarrkirche St. Maximilian ==== | | ==== Die Pfarrkirche St. Maximilian ==== |
| | : ''Hauptartikel: [[Pfarrkirche St. Maximilian]]'' | | : ''Hauptartikel: [[Pfarrkirche St. Maximilian]]'' |
| − | Urkundlich ist die Kirche seit [[1323]] erwähnt, die zuerst eine Filiale der Dompfarre war. [[1516]] - [[1519]] entstand dann der erste größere Kirchenbau unter Erzbischof [[Leonhard von Keutschach]]. In der Barockzeit wurde die Kirche mehrfach umgestaltet. Seit [[1906]] ist die Kirche Pfarrkirche. Die Uneinigkeit ob Neumaxlan eine eigene Kirche erhalten oder die alte Kirche erweitert werden sollte verhinderte etliche Jahrzehnte eine bauliche Erweiterung. [[1952]] - [[1956]] konnte der heutige Zubau vorgenommen werden. | + | Urkundlich ist die Kirche seit [[1323]] erwähnt, die zuerst eine Filiale der Dompfarre war. [[1516]] - [[1519]] entstand dann der erste größere Kirchenbau unter Erzbischof [[Leonhard von Keutschach]]. In der [[Barock]]zeit wurde die Kirche mehrfach umgestaltet. Seit [[1906]] ist die Kirche Pfarrkirche. Die Uneinigkeit, ob Neumaxglan eine eigene Kirche erhalten oder die alte Kirche erweitert werden sollte, verhinderte durch etliche Jahrzehnte eine bauliche Erweiterung. [[1952]] - [[1956]] konnte der heutige Zubau vorgenommen werden. |
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| − | Die Pfarre Maxglan kam am [[9. Juni]] [[1835]] in die Verwaltung des [[Benediktinerstift Michaelbeuern|Benediktinerstiftes Michaelbeuern]]. Am [[29. Juni]] [[2008]] wurde in Maxglan ein Dankgottesdienst für die bevorstehende Übergabe der Pfarre Maxglan an die Erzdiözese Salzburg gefeiert. Seit [[1. September]] 2008 versieht dort Pfarrer Harald Mattel seinen Dienst. | + | Die Pfarre Maxglan kam am [[9. Juni]] [[1835]] in die Verwaltung des [[Benediktinerstift Michaelbeuern|Benediktinerstiftes Michaelbeuern]]. Am [[29. Juni]] [[2008]] wurde in Maxglan ein Dankgottesdienst für die bevorstehende Übergabe der Pfarre Maxglan an die Erzdiözese Salzburg gefeiert. Seit [[1. September]] 2008 versieht dort Pfarrer Harald Mattel seinen Dienst. |
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| | ==== Der Maxglaner Friedhof ==== | | ==== Der Maxglaner Friedhof ==== |
| − | [[Datei:Mahnmal Maxglan.jpg|thumb|Mahnmal für die ungenannten Opfer und Verfolgten des 20. Jahrhunderts]]Der Friedhof stammt in seinen Ursprüngen vermutlich aus dem 14. Jahrhundert und wurde [[1519]] gemeinsam mit der damals neu erbauten Kirche geweiht. [[1883]] und [[1901]] erfolgten Vergrößerungen des zuvor kleinen Dorffriedhofes . Beim Neubau der Kirche mussten etliche Gräber umgebettet werden. 1958 wurde anstelle des im zweiten Weltkrieg durch Fliegerbomben zerstörten Karlbauerngutes das Kriegerdenkmal errichtet. Damals war der Friedhof wieder zu klein geworden. [[1969]] erfolgte daher eine Vergrößerung. Die letzte Friedhofserweiterung fand nach [[1990]] statt. | + | [[Datei:Mahnmal Maxglan.jpg|thumb|Mahnmal für die ungenannten Opfer und Verfolgten des 20. Jahrhunderts]]Der Friedhof stammt in seinen Ursprüngen vermutlich aus dem [[14. Jahrhundert]] und wurde [[1519]] gemeinsam mit der damals neu erbauten Kirche geweiht. [[1883]] und [[1901]] erfolgten Vergrößerungen des zuvor kleinen Dorffriedhofes. Beim Neubau der Kirche mussten etliche Gräber umgebettet werden. 1958 wurde anstelle des im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] durch Fliegerbomben zerstörten Karlbauerngutes das Kriegerdenkmal errichtet. Damals war der Friedhof wieder zu klein geworden. [[1969]] erfolgte daher eine Vergrößerung. Die letzte Friedhofserweiterung fand nach [[1990]] statt. |
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| | Im Jahr 2008 wurde im neuen Teil das [[Mahnmal für die ungenannten Opfer und Verfolgten des 20. Jahrhunderts]] mit einem Gesamtgewicht von 16 Tonnen aufgestellt. | | Im Jahr 2008 wurde im neuen Teil das [[Mahnmal für die ungenannten Opfer und Verfolgten des 20. Jahrhunderts]] mit einem Gesamtgewicht von 16 Tonnen aufgestellt. |
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| | === Burgfried === | | === Burgfried === |
| | : ''Hauptartikel: [[Burgfried]]'' | | : ''Hauptartikel: [[Burgfried]]'' |
| − | Der [[Burgfried]] war möglicherweise ein befestigter Zufluchtsort von Maxglan und gehört möglicherweise zum ältesten Siedlungskern von Maxglan. „Burgfried“ (burccride) hieß der Schutzbereich eines Fürstenhofes, einer Stadt oder eines Marktes. | + | Der [[Burgfried]] war möglicherweise ein befestigter Zufluchtsort von Maxglan und gehört möglicherweise zum ältesten Siedlungskern von Maxglan. „Burgfried“ (burcfride) hieß der Schutzbereich eines Fürstenhofes, einer Stadt oder eines Marktes. |
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| | ====Ganshof==== | | ====Ganshof==== |
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| | === Neu-Maxglan === | | === Neu-Maxglan === |
| − | Neumaxglan ist ein Stadtteil, der wesentlich noch in der Gemeinde Maxglan zu Zeiten der Monarchie zwischen [[1860]] und [[1914]] entstand. Er liegt zwischen Maxglaner Mühlbach und dem [[Mülln]]er Arm des [[Almkanal]]es. Hier liegen die Sonderschule und die Hauptschule von Maxglan. Auch die [[Stieglbrauerei zu Salzburg|Stieglbrauerei]] siedelte sich hier [[1863]] an. Das erste Gebäude fiel jedoch einem großen [[Brände Stadt Salzburg|Brand]] [[1875]] zum Opfer. Vor [[1850]] bestand hier neben dem an der Glan gelegenen Rochusmeierhof nur ein Bauerngehöft, das Zillnergut. Der Zeit gemäß wurde diese Verbauung plangemäß und rasterartig als weitgehend dreigeschossiger Einzelhausbau vorgenommen. Durch den Aufschwung Neumaxglans stieg die Maxglaner Bevölkerungszahl rasch an. Das aufstrebende Neumaxglan und das behäbige Altmaxglan war lange gegensätzlich. | + | Neumaxglan ist ein Stadtteil, der wesentlich noch in der Gemeinde Maxglan zu Zeiten der Monarchie zwischen [[1860]] und [[1914]] entstand. Er liegt zwischen dem Maxglaner Mühlbach und dem [[Mülln]]er Arm des [[Almkanal]]es. Hier stehen die Sonderschule und die Hauptschule von Maxglan. Auch die [[Stieglbrauerei zu Salzburg|Stieglbrauerei]] siedelte sich hier [[1863]] an. Das erste Gebäude fiel jedoch einem großen [[Brände Stadt Salzburg|Brand]] [[1875]] zum Opfer. Vor [[1850]] bestand hier neben dem an der Glan gelegenen Rochusmeierhof nur ein Bauerngehöft, das Zillnergut. Der Zeit gemäß wurde diese Verbauung plangemäß und rasterartig als weitgehend dreigeschossiger Einzelhausbau vorgenommen. Durch den Aufschwung Neumaxglans stieg die Maxglaner Bevölkerungszahl rasch an. Das aufstrebende Neumaxglan und das behäbige Altmaxglan war lange gegensätzlich. |
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| | ====Aiglhof bzw. Aiglhofsiedlung==== | | ====Aiglhof bzw. Aiglhofsiedlung==== |
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| | === Maxglan-Riedenburg === | | === Maxglan-Riedenburg === |
| − | Der südöstliche Teil von Maxglan wird Maxglan-Riedenburg genannt. Er bildet dabei das Bindeglied zum Stadtteil Riedenburg. Das Gebiet wurde wesentlich nach dem zweiten Weltkrieg verbaut. Zuvor gab es hier einzeln stehende Gehöfte entlang der Kendlerstraße und einige Wohnbauten entlang der Stichstraßen Höglstraße-Krailnstraße und Hagmüllerstraße-Waldstraße. Der heutigen Siedlungsraum zwischen Kendlerstraße uned Glan wurde erst infolge der Begradigung und Kanalisierung der Glan bebaubar. Heute befindet sich dort auch die [[St. Paul|Pfarrkirche St. Paul]]. | + | Der südöstliche Teil von Maxglan wird Maxglan-Riedenburg genannt. Er bildet dabei das Bindeglied zum Stadtteil Riedenburg. Das Gebiet wurde wesentlich nach dem Zweiten Weltkrieg verbaut. Zuvor gab es hier einzeln stehende Gehöfte entlang der [[Kendlerstraße]] und einige Wohnbauten entlang der Stichstraßen [[Höglstraße]]-[[Krailnstraße]] und [[Hagmüllerstraße]]-[[Waldstraße]]. Der heutige Siedlungsraum zwischen Kendlerstraße und Glan wurde erst infolge der Begradigung und Kanalisierung der Glan bebaubar. Heute befindet sich dort auch die [[St. Paul|Pfarrkirche St. Paul]]. |
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| | ====Der Rochushof und die Stieglbrauerei==== | | ====Der Rochushof und die Stieglbrauerei==== |
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| | : ''Hauptartikel: [[Glanhofen]]'' | | : ''Hauptartikel: [[Glanhofen]]'' |
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| − | Glanhofen war bis [[1935]] eine bäuerliche Ortschaft. Glanhofen besaß eine zentrale kleine Gehöftgruppe, die an der alten Hauptverkehrsader in den [[Pinzgau]] gelegen war. Heute liegt dieser Raum zwischen dem Kerngebiet des Stadtteiles Maxglan im Norden und dem [[Flughafen Salzburg W. A. Mozart|Salzburger Flughafen]] im Süden. Historisch lag hier eine kleine Gruppe von Bauerngütern, die im frühen Mittelalter im Eigentum von [[Erzstift St. Peter|St. Peter]] waren. Nur das alte Scherzergut und das [[Flughafen Salzburg W. A. Mozart|Salzburger Flughafen]]s verkauft. Heute liegt der alte Siedlungskern mit seinen kleinen Wohnbauten unmittelbar am Rand der Landebahn des Flughafens und unmittelbar an der stark befahrenen Innsbrucker Bundesstraße, wobei an den umgebenden schmalen Wiesenrest großteils Gewerbegebiete angrenzen. | + | Glanhofen war bis [[1935]] eine bäuerliche Ortschaft. Glanhofen besaß eine zentrale kleine Gehöftgruppe, die an der alten Hauptverkehrsader in den [[Pinzgau]] gelegen war. Heute liegt dieser Raum zwischen dem Kerngebiet des Stadtteiles Maxglan im Norden und dem [[Flughafen Salzburg W. A. Mozart|Salzburger Flughafen]] im Süden. Historisch lag hier eine kleine Gruppe von Bauerngütern, die im frühen Mittelalter im Eigentum von [[Erzstift St. Peter|St. Peter]] waren. Nur das alte Scherzergut und das [[Flughafen Salzburg W. A. Mozart|Salzburger Flughafen]]s verkauft. Heute liegt der alte Siedlungskern mit seinen kleinen Wohnbauten unmittelbar am Rand der Landebahn des Flughafens und unmittelbar an der stark befahrenen [[Innsbrucker Bundesstraße]], wobei an den umgebenden schmalen Wiesenrest großteils Gewerbegebiete angrenzen. |
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| | + | ==Katastralgemeinde Maxglan== |
| | + | Während als Nordgrenze des Stadtteils Maxglan die Trasse der [[Maximiliansbahn|Bahnlinie Salzburg-München]] gilt, reicht die ''[[Katastralgemeinde]] Maxglan'', wie bereits bis 1935 die damals noch selbstständige Gemeinde Maxglan, über die [[Ignaz-Harrer-Straße]] und schließt somit die [[Christian-Doppler-Klinik]] und die [[Kapellenweg|Kapellenweg]]<nowiki>siedlung</nowiki> ein; andererseits greift die ''Katastralgemeinde [[Lehen]]'' (genauer: die Abteilung „Lehen“ der Katastralgemeinde Salzburg) östlich der Siedlung Burgfried nach Süden aus und stößt an die [[Innsbrucker Bundesstraße]]. |
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| | + | Vom Stadtteil Riedenburg schließt die KG Maxglan insbesondere die [[Schliesselbergersiedlung]], die [[Lanserhofsiedlung]] und die [[Rosittensiedlung]] ein. |
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| | ==Bauwerke== | | ==Bauwerke== |
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| | [[Bild:Hangar7 1.jpg|thumb|[[Hangar-7]]]] | | [[Bild:Hangar7 1.jpg|thumb|[[Hangar-7]]]] |
| | ===Brücken=== | | ===Brücken=== |
| − | [[Datei:Maxglaner Kreuzung.jpg|thumb|Maxglaner Kreuzung bei der Nepomukbrücke]] | + | [[Datei:Maxglaner Kreuzung.jpg|thumb|Maxglaner Kreuzung bei der [[Nepomukbrücke]]]] |
| | * [[Nepomukbrücke]] mit der [[Nepomukstatue|Statue des Hl. Johannes Nepomuk]] | | * [[Nepomukbrücke]] mit der [[Nepomukstatue|Statue des Hl. Johannes Nepomuk]] |
| | * [[Glanbrücke]] | | * [[Glanbrücke]] |