Anny Malata-Neumüller: Unterschied zwischen den Versionen
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Anni war hocherfreut, als Kunststudentin nach Wien zu kommen. Zu ihrem Wiener Freundeskreis gehörten ihre Cousins [[Richard Mayr|Richard]] und [[Carl Mayr]], der Graphiker Luigi Kasimir und der Maler [[Fritz Hegenbarth]]. | Anni war hocherfreut, als Kunststudentin nach Wien zu kommen. Zu ihrem Wiener Freundeskreis gehörten ihre Cousins [[Richard Mayr|Richard]] und [[Carl Mayr]], der Graphiker Luigi Kasimir und der Maler [[Fritz Hegenbarth]]. | ||
Sie heiratete den Ingenieur und Pianisten ''Fritz Malata'', mit dem sie nach ''Köln'' ging und dem sie die Kinder [[Peter Malata I.|Peter]] (* 1911) und [[Veronika Malata|Veronika]] (* 1915) gebar. | Sie heiratete den Ingenieur und Pianisten ''Fritz Malata'', mit dem sie nach ''Köln'', [[Deutschland#Nordrhein-Westfalen|Nordrhein-Westfalen]], ging und dem sie die Kinder [[Peter Malata I.|Peter]] (* 1911) und [[Veronika Malata|Veronika]] (* 1915) gebar. | ||
Um diese Zeit war sie auch beim Kölner Werkbund tätig. | Um diese Zeit war sie auch beim Kölner Werkbund tätig. | ||
Sie stand als Bildhauerin in der Tradition Auguste | Sie stand als Bildhauerin in der Tradition des großen [[Frankreich|Franzosen]] Auguste Rodin. In Frankfurt am Main, [[Deutschland#Hessen|Hessen]], wohin sie mit ihrem Mann übersiedelte (die Ehe wurde allerdings 1933 geschieden), schuf sie besonders Kinderporträts. Zu ihren Werken zählt auch eine Büste der Tänzerin Mary Wigman. | ||
Durch Dr. Gustel Rivoir kam sie an die Kunstgewerbeschule in Offenbach, Deutschland, wo sie bei den Professoren Stoidl und Zobel drei Jahre lang die ''Weberei'' erlernte. | Durch Dr. Gustel Rivoir kam sie an die Kunstgewerbeschule in Offenbach, [[Deutschland#Hessen|Hessen]], wo sie bei den Professoren Stoidl und Zobel drei Jahre lang die ''Weberei'' erlernte. | ||
Mit ihrem neu erworbenen Wissen ging sie zurück nach Salzburg, in den Neumüllerschen Familienstammsitz am [[Rathausplatz]]. Ihre Wolle ließ sie sich in einem „Heim für gefallene | Mit ihrem neu erworbenen Wissen ging sie zurück nach Salzburg, in den Neumüllerschen Familienstammsitz am [[Rathausplatz]]. Ihre Wolle ließ sie sich in einem „Heim für gefallene Mädchen“ spinnen – irgendwo an der Straße nach [[Berchtesgaden]] gelegen – und färbte sie in der Folge selber ein, um sie zu verweben. Die Tochter [[Veronika Malata|Veronika]] sollte später von der Kunst des Webens und den Arbeiten ihrer Mutter profitieren. | ||
=====Quellen===== | =====Quellen===== | ||
* | * „[[Christa Svoboda]] / [[Peter Laub]], “Veronika Malata – Ihr Leben“, Katalog zur Sonderausstellung „Veronika Malata – Textile Kostbarkeiten“ vom 30. Jänner bis 12. April 2004 im [[SMCA|Salzburger Museum Carolino-Augusteum]] (Schriftenreihe zu Kunstgewerbe und Volkskunde, Band 18), S. 18. | ||
* Barbara Wally: Künstlerinnen in Salzburg. Salzburg 1991, ISBN 3-901014-08-X, Eintrag „Malata-Neumüller Anny“ | * [[Barbara Wally]]: Künstlerinnen in Salzburg. Salzburg 1991, ISBN 3-901014-08-X, Eintrag „Malata-Neumüller Anny“ | ||
* Familienüberlieferung | * Familienüberlieferung | ||