Karl Pirich: Unterschied zwischen den Versionen
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Ab [[1907]] arbeitete er als selbständiger Architekt und forcierte nunmehr seinen eigenen, persönlichen Stil, der sich in einer Synthese des heimatlichen Bauens mit dem [[Jugendstil]] ausdrückte. Bis [[1910]] entstanden nach seinen Plänen die Ökonomieanlagen der [[Benediktinerinnenabtei Nonnberg]] ([[Erentrudishof]]) sowie Gutshöfe der [[Stieglbrauerei zu Salzburg|Stieglbrauerei]] in [[Maxglan]]. Er entwarf unter anderem Innenausstattungen, z. B. für die [[Bildungszentrum Borromäum|Borromäum]]skirche in Salzburg [[Parsch]] ([[1912]]), sowie Altäre, Orgelprospekte und sonstige kirchliche Einrichtungsgegenstände und Gerätschaften. Von ihm stammen die Pläne zur [[Filialkirche Sauerfeld zur Hl. Familie|Filialkirche Sauerfeld]] in [[Tamsweg]] ([[1914]]). Nach dem Großbrand in [[Obertrum]] [[1917]] schuf er die Pläne zum Wiederaufbau der [[Pfarrkirche zum hl. Jakobus]]. Zu den bekanntesten Profanbauten Pirichs zählen der Saalbau des [[Morzger Hof]]es ([[1913]]) und des [[Augustiner Bräustübl Mülln|Augustinerbräustübl]]s, der [[Braugasthof Sigl]] in Obertrum, der Salzburger [[Platzlkeller]] sowie Villen und Landhäuser (z. B. die Wohnhäuser "Kapsreiter" in Schärding und "[[Angermayer von Rebenberg|Angermaier]]" in Salzburg). | Ab [[1907]] arbeitete er als selbständiger Architekt und forcierte nunmehr seinen eigenen, persönlichen Stil, der sich in einer Synthese des heimatlichen Bauens mit dem [[Jugendstil]] ausdrückte. Bis [[1910]] entstanden nach seinen Plänen die Ökonomieanlagen der [[Benediktinerinnenabtei Nonnberg]] ([[Erentrudishof]]) sowie Gutshöfe der [[Stieglbrauerei zu Salzburg|Stieglbrauerei]] in [[Maxglan]]. Er entwarf unter anderem Innenausstattungen, z. B. für die [[Bildungszentrum Borromäum|Borromäum]]skirche in Salzburg [[Parsch]] ([[1912]]), sowie Altäre, Orgelprospekte und sonstige kirchliche Einrichtungsgegenstände und Gerätschaften. Von ihm stammen die Pläne zur [[Filialkirche Sauerfeld zur Hl. Familie|Filialkirche Sauerfeld]] in [[Tamsweg]] ([[1914]]). Nach dem Großbrand in [[Obertrum]] [[1917]] schuf er die Pläne zum Wiederaufbau der [[Pfarrkirche zum hl. Jakobus]]. Zu den bekanntesten Profanbauten Pirichs zählen der Saalbau des [[Morzger Hof]]es ([[1913]]) und des [[Augustiner Bräustübl Mülln|Augustinerbräustübl]]s, der [[Braugasthof Sigl]] in Obertrum, der Salzburger [[Platzlkeller]] sowie Villen und Landhäuser (z. B. die Wohnhäuser "Kapsreiter" in Schärding und "[[Angermayer von Rebenberg|Angermaier]]" in Salzburg). | ||
[[1913]] wurde er zum Diözesanarchitekten ernannt und zeichnete in dieser Funktion für sämtliche Baumaßnahmen der Kirchenverwaltung der [[Erzdiözese Salzburg]] verantwortlich. Nach den Ortsbränden von [[Obertrum]] ([[1917]]) und [[Wagrain]] ([[1927]]) war er bedeutend am Wiederaufbau beider Ortschaften beteiligt. [[1923]] wurde Karl Pirich die Ehre der Verleihung des Titels eines Oberbaurates zuteil. [[1940]] erfolgte eine Anstellung als Architekt im Salzburger Siedlungsamt. Nach dem [[ | [[1913]] wurde er zum Diözesanarchitekten ernannt und zeichnete in dieser Funktion für sämtliche Baumaßnahmen der Kirchenverwaltung der [[Erzdiözese Salzburg]] verantwortlich. Nach den Ortsbränden von [[Obertrum]] ([[1917]]) und [[Wagrain]] ([[1927]]) war er bedeutend am Wiederaufbau beider Ortschaften beteiligt. [[1923]] wurde Karl Pirich die Ehre der Verleihung des Titels eines Oberbaurates zuteil. [[1940]] erfolgte eine Anstellung als Architekt im Salzburger Siedlungsamt. Nach dem [[Zweiten Weltkrieg]] arbeitete er ehrenamtlich als Bauberater für die Stadtgemeinde Salzburg. Erst im Alter von 78 Jahren trat er [[1953]] als Diözesanarchitekt in den Ruhestand. Nach seinem Ableben wurde er am [[Salzburger Kommunalfriedhof]] beigesetzt. | ||
==Mitgliedschaften== | ==Mitgliedschaften== | ||