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1976 erfolgt in Bielefeld-Stieghorst mit dem "Haus Ravensberg" die feierliche Indienststellung des [[Wohnstift Salzburg]], 1979 wird das "Haus Gastein" eingeweiht und 1984 der dritte Bauabschnitt abgeschlossen. Die Einrichtung hat jetzt 180 Heimplätze. | 1976 erfolgt in Bielefeld-Stieghorst mit dem "Haus Ravensberg" die feierliche Indienststellung des [[Wohnstift Salzburg]], 1979 wird das "Haus Gastein" eingeweiht und 1984 der dritte Bauabschnitt abgeschlossen. Die Einrichtung hat jetzt 180 Heimplätze. | ||
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Der WOHNSTIFT SALZBURG e.V. ist Mitglied des Diakonischen Werks der Evangelischen Kirche von Westfalen. Am 14./15. September 1996 kann gleichzeitig mit dem 20-jährigen Bestehen des [[Wohnstift Salzburg]] auch das 30-jährige Jubiläum des Trägervereins gefeiert werden. Die Festansprache hält Dr. h.c. Karl-Heinz Neukamm, der frühere Präsident des Diakonischen Werkes der Evangelischen Kirche in Deutschland. Gäste zu dieser Feier sind auch Glieder der Ev.-Luth. Gemeinde "Salzburger Kirche" und weitere Einwohner Gumbinnens (jetzt Gussew). | Der WOHNSTIFT SALZBURG e.V. ist Mitglied des Diakonischen Werks der Evangelischen Kirche von Westfalen. Am 14./15. September 1996 kann gleichzeitig mit dem 20-jährigen Bestehen des [[Wohnstift Salzburg]] auch das 30-jährige Jubiläum des Trägervereins gefeiert werden. Die Festansprache hält Dr. h.c. Karl-Heinz Neukamm, der frühere Präsident des Diakonischen Werkes der Evangelischen Kirche in Deutschland. Gäste zu dieser Feier sind auch Glieder der Ev.-Luth. Gemeinde "Salzburger Kirche" und weitere Einwohner Gumbinnens (jetzt Gussew). | ||
| − | Beim Neujahrsempfang im Januar 2000 werden die vier Wohnbereiche im [[Wohnstift Salzburg]] in Erinnerung an die Geschichte der Salzburger Emigration mit Ortsnamen benannt, die dazu einen besonderen Bezug haben: Königsberg und Gumbinnen im früheren Ostpreußen und Schwarzach und St. Johann im heute österreichischen Bundesland Salzburg. Außerdem erhalten bestehende Häuser auf dem Gelände des WOHNSTIFT SALZBURG e.V. die Namen von bedeutenden Nachkommen salzburgischer Emigranten aus der heutigen Zeit: Horst-Joachim Boltz und Horst-Günter Benkmann. An dieser Veranstaltung nehmen | + | Beim Neujahrsempfang im Januar 2000 werden die vier Wohnbereiche im [[Wohnstift Salzburg]] in Erinnerung an die Geschichte der Salzburger Emigration mit Ortsnamen benannt, die dazu einen besonderen Bezug haben: Königsberg und Gumbinnen im früheren Ostpreußen und Schwarzach und St. Johann im heute österreichischen Bundesland Salzburg. Außerdem erhalten bestehende Häuser auf dem Gelände des WOHNSTIFT SALZBURG e.V. die Namen von bedeutenden Nachkommen salzburgischer Emigranten aus der heutigen Zeit: Horst-Joachim Boltz und Horst-Günter Benkmann. An dieser Veranstaltung nehmen Gäste aus dem Königsberger Gebiet und aus dem Land Salzburg sowie die Familien Boltz und Benkmann teil. |
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| + | Joachim Rebuschat, Zeittafel zur Geschichte und Vorgeschichte der Salzburger Vereinigungen, 5. Auflage Bielefeld, 2000 | ||
Version vom 14. Januar 2011, 21:45 Uhr
Am 31. Oktober 1966 wird in Bielefeld der Trägerverein für das in der Tradition der Stiftung Salzburger Anstalt Gumbinnen betriebene Altenzentrum Wohnstift Salzburg, der WOHNSTIFT SALZBURG e.V., gegründet. Gründungsvorsitzender wird der Vorsitzende des Salzburger Verein e.V. - Vereinigung der Nachkommen salzburgischer Emigranten -, Horst-Joachim Boltz.
1976 erfolgt in Bielefeld-Stieghorst mit dem "Haus Ravensberg" die feierliche Indienststellung des Wohnstift Salzburg, 1979 wird das "Haus Gastein" eingeweiht und 1984 der dritte Bauabschnitt abgeschlossen. Die Einrichtung hat jetzt 180 Heimplätze.
Der WOHNSTIFT SALZBURG e.V. ist Mitglied des Diakonischen Werks der Evangelischen Kirche von Westfalen. Am 14./15. September 1996 kann gleichzeitig mit dem 20-jährigen Bestehen des Wohnstift Salzburg auch das 30-jährige Jubiläum des Trägervereins gefeiert werden. Die Festansprache hält Dr. h.c. Karl-Heinz Neukamm, der frühere Präsident des Diakonischen Werkes der Evangelischen Kirche in Deutschland. Gäste zu dieser Feier sind auch Glieder der Ev.-Luth. Gemeinde "Salzburger Kirche" und weitere Einwohner Gumbinnens (jetzt Gussew).
Beim Neujahrsempfang im Januar 2000 werden die vier Wohnbereiche im Wohnstift Salzburg in Erinnerung an die Geschichte der Salzburger Emigration mit Ortsnamen benannt, die dazu einen besonderen Bezug haben: Königsberg und Gumbinnen im früheren Ostpreußen und Schwarzach und St. Johann im heute österreichischen Bundesland Salzburg. Außerdem erhalten bestehende Häuser auf dem Gelände des WOHNSTIFT SALZBURG e.V. die Namen von bedeutenden Nachkommen salzburgischer Emigranten aus der heutigen Zeit: Horst-Joachim Boltz und Horst-Günter Benkmann. An dieser Veranstaltung nehmen Gäste aus dem Königsberger Gebiet und aus dem Land Salzburg sowie die Familien Boltz und Benkmann teil.
Joachim Rebuschat http://SalzburgerEmigranten.de/
Quelle: Joachim Rebuschat, Zeittafel zur Geschichte und Vorgeschichte der Salzburger Vereinigungen, 5. Auflage Bielefeld, 2000