Mitterberg (Lungau): Unterschied zwischen den Versionen

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(hier ist mehrfach der Schladminger sowie gar der Mühlbacher Mitterberg hineingerutscht; die zu ersterem gehörige Geologie-Publikation wäre neu https://www.ajes.at/index.php/files/58/Band-54/858/Band_54_27_53.pdf gewesen, aber das ist jetzt obsolet)
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Der '''Mitterberg''' (1 180 [[m ü. A.]]) ist ein flacher Höhenzug im [[Salzburg (Bundesland)|Salzburg]]er [[Lungau]].  
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Der '''Mitterberg''' ist ein flacher Höhenzug im [[Salzburg (Bundesland)|Salzburg]]er [[Lungau]], dessen höchste Erhebung der Höhenbühel (1 581 [[m ü. A.]]) ist.  
  
 
== Geografie ==
 
== Geografie ==
Auf einem Vorsprung des Mitterberges, hoch über dem [[Murtal]] gelegen, liegt das [[Schloss Moosham]], gehörig zur Marktgemeinde [[Mauterndorf]].
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Der von Westen nach Osten verlaufende Mitterberg teilt den Lungau in den nördlichen und südlichen Gau.
  
Der von Westen nach Osten verlaufende Mitterberg teilt den Lungau in den nördlichen und südlichen Gau.
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Der Mitterberg gehört überwiegend zur Gemeinde [[Mariapfarr]], der Westrand gehört zu [[Mauterndorf]], der Südrand zu [[Unternberg]], der Nordostrand zu [[St. Andrä im Lungau]] und die Ostecke zu [[Tamsweg]]. Auf einem südwestlichen Vorsprung des Mitterberges, über dem [[Murtal]] gelegen, liegt das [[Schloss Moosham]], gehörig zur Gemeinde Unternberg.
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In seinen nordöstlichen Ausläufern befindet sich der [[Richtstättenweg Passeggen]], einst Schauplatz von [[Hexenprozess|Hexenverbrennungen]].
  
Im Mitterberg gab es auch [[Kupferbergbau|Kupfervorkommen]]. In seinen nordöstlichen Ausläufern befindet sich der [[Richtstättenweg Passeggen]], einst Schauplatz von [[Hexenprozess|Hexenverbrennungen]].
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Am Kojetsattel östlich des Höhenbühels liegt die [[Frimlkapelle]].
  
 
==Geologie==
 
==Geologie==
Der Mitterberg zählt geologisch noch zu den [[Schladminger Tauern]]. Von Süden nach Norden ist hier der Übergang von massigen und schwach geschieferten Granitgneisen über stark geschieferte Granitgneise zu mylonitisierten Granitgneisen.  
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Der Mitterberg zählt geologisch zu den westlichen Ausläufern der Wölzer Tauern, die den Gesteinen der [[Schladminger Tauern]] tektonisch auflagern. Das vorherrschende Gestein ist [[Phyllit]] und Granat[[glimmerschiefer]]. Nördlich von Unternberg kommen untergeordnet kristalline [[Marmor]]e und Amphibolite vor. Westlich des Höhenbühels wird das Hochplateau von voreiszeitlichen Flussablagerungen bedeckt, die zur jungtertiären Beckenfüllung des Tamsweger Beckens gehören.
  
 
==Quelle==
 
==Quelle==
* [http://www.uibk.ac.at/downloads/oegg/Band_54_27_53.pdf Geologie der Schladminger Tauern]
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* Geologische Bundesanstalt: [https://gisgba.geologie.ac.at/gbaviewer/?url=https://gisgba.geologie.ac.at/arcgis/rest/services/KM50/AT_GBA_KM50_GE_LS99/MapServer Geodatenviewer GÖK 1:50.000]
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* Wikipedia: [https://de.wikipedia.org/wiki/Tamsweger_Becken Tamsweger Becken]
  
 
[[Kategorie:Lungau]]
 
[[Kategorie:Lungau]]

Version vom 2. September 2021, 20:19 Uhr

Im Vordergrund Bildmitte verläuft der Mitterberg und an dessen Südrand fließt die Mur.

Der Mitterberg ist ein flacher Höhenzug im Salzburger Lungau, dessen höchste Erhebung der Höhenbühel (1 581 m ü. A.) ist.

Geografie

Der von Westen nach Osten verlaufende Mitterberg teilt den Lungau in den nördlichen und südlichen Gau.

Der Mitterberg gehört überwiegend zur Gemeinde Mariapfarr, der Westrand gehört zu Mauterndorf, der Südrand zu Unternberg, der Nordostrand zu St. Andrä im Lungau und die Ostecke zu Tamsweg. Auf einem südwestlichen Vorsprung des Mitterberges, über dem Murtal gelegen, liegt das Schloss Moosham, gehörig zur Gemeinde Unternberg.

In seinen nordöstlichen Ausläufern befindet sich der Richtstättenweg Passeggen, einst Schauplatz von Hexenverbrennungen.

Am Kojetsattel östlich des Höhenbühels liegt die Frimlkapelle.

Geologie

Der Mitterberg zählt geologisch zu den westlichen Ausläufern der Wölzer Tauern, die den Gesteinen der Schladminger Tauern tektonisch auflagern. Das vorherrschende Gestein ist Phyllit und Granatglimmerschiefer. Nördlich von Unternberg kommen untergeordnet kristalline Marmore und Amphibolite vor. Westlich des Höhenbühels wird das Hochplateau von voreiszeitlichen Flussablagerungen bedeckt, die zur jungtertiären Beckenfüllung des Tamsweger Beckens gehören.

Quelle