Wilhelm Kaufmann: Unterschied zwischen den Versionen

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Im Kreise der Jugendbewegung "Wandervogel" aufgewachsen wurde er nach einem Malerstudium an der Wiener Kunstgewerbeschule [[1923]] Mitarbeiter [[Anton Faistauer|Anton Faistauers]]. Mit ihm gestaltete er die Fresken in der [[Morzger Stadtpfarrkirche]]. [[1926]] arbeitete er zusammen mit Anton Kolig und Robin Christian Andersen an der Herstellung der Gobelins für das [[Salzburger Festspielhaus]]. Zwischen [[1938]] und [[1945]] lebte er in „innerer Emigration“, meist im [[Pinzgau]].  In dieser Zeit hütete er die Werke der jüdischen Malerin [[Helene von Taussig]].
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Im Kreise der Jugendbewegung "Wandervogel" aufgewachsen wurde er nach einem Malerstudium an der Wiener Kunstgewerbeschule [[1923]] Mitarbeiter [[Anton Faistauer|Anton Faistauers]]. Mit ihm gestaltete er die Fresken in der [[Morzger Stadtpfarrkirche]]. [[1926]] arbeitete er zusammen mit Anton Kolig und Robin Christian Andersen an der Herstellung der Gobelins für das [[Haus für Mozart|Salzburger Festspielhaus]]. Zwischen [[1938]] und [[1945]] lebte er in „innerer Emigration“, meist im [[Pinzgau]].  In dieser Zeit hütete er die Werke der jüdischen Malerin [[Helene von Taussig]].
  
 
Nach dem Krieg beteiligte er sich am kulturellen Wiederaufbau des Landes. Er besuchte England, wo er als Porträtist schon vor dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] bekannt war. [[1952]] wurde er Kunstlehrer an der Westtown School in Pennsylvania, USA. Von [[1953]] und [[1957]] lebte er in Kanada als Lehrer und freier Maler, wo er sich an der unberührten Natur für sein Werk bediente. In mehreren Reisen in den Urwald von Labarene lernte Kaufmann Albert Schweitzer kennen. Außerdem beschäftigte er sich mit den ursprünglichen Lebensweisen und Lebenformen von Naturvölkern.
 
Nach dem Krieg beteiligte er sich am kulturellen Wiederaufbau des Landes. Er besuchte England, wo er als Porträtist schon vor dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] bekannt war. [[1952]] wurde er Kunstlehrer an der Westtown School in Pennsylvania, USA. Von [[1953]] und [[1957]] lebte er in Kanada als Lehrer und freier Maler, wo er sich an der unberührten Natur für sein Werk bediente. In mehreren Reisen in den Urwald von Labarene lernte Kaufmann Albert Schweitzer kennen. Außerdem beschäftigte er sich mit den ursprünglichen Lebensweisen und Lebenformen von Naturvölkern.

Version vom 10. November 2010, 12:02 Uhr

Wilhelm Kaufmann (* 18. März 1901 in Salzburg; † 3. September 1999 ebenda) war ein Maler.

Leben

Im Kreise der Jugendbewegung "Wandervogel" aufgewachsen wurde er nach einem Malerstudium an der Wiener Kunstgewerbeschule 1923 Mitarbeiter Anton Faistauers. Mit ihm gestaltete er die Fresken in der Morzger Stadtpfarrkirche. 1926 arbeitete er zusammen mit Anton Kolig und Robin Christian Andersen an der Herstellung der Gobelins für das Salzburger Festspielhaus. Zwischen 1938 und 1945 lebte er in „innerer Emigration“, meist im Pinzgau. In dieser Zeit hütete er die Werke der jüdischen Malerin Helene von Taussig.

Nach dem Krieg beteiligte er sich am kulturellen Wiederaufbau des Landes. Er besuchte England, wo er als Porträtist schon vor dem Zweiten Weltkrieg bekannt war. 1952 wurde er Kunstlehrer an der Westtown School in Pennsylvania, USA. Von 1953 und 1957 lebte er in Kanada als Lehrer und freier Maler, wo er sich an der unberührten Natur für sein Werk bediente. In mehreren Reisen in den Urwald von Labarene lernte Kaufmann Albert Schweitzer kennen. Außerdem beschäftigte er sich mit den ursprünglichen Lebensweisen und Lebenformen von Naturvölkern.

Werk

In vielen Wandmalereien zeichnet Kaufmann einen bilderbuchhaften klaren Erzählstil. Bekannt sind die vielen Portraits des Künstlers, die meist pastos-koloristisch gestaltet sind. Sein zentrales Thema war immer wieder die Suche nach dem Gleichklang zwischen Natur und der menschlichen Zivilisation.

Quelle

  • de.wikipedia.org