Pfarre Piesendorf: Unterschied zwischen den Versionen
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Die eigenständige Matrikenführung in der Pfarre Piesendorf begann mit dem Jahr [[1618]], die Tauf- und Trauungsbücher wurden bereits ab diesem Jahr, die Sterbebücher ab dem Jahr [[1683]] geführt. | Die eigenständige Matrikenführung in der Pfarre Piesendorf begann mit dem Jahr [[1618]], die Tauf- und Trauungsbücher wurden bereits ab diesem Jahr, die Sterbebücher ab dem Jahr [[1683]] geführt. | ||
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| − | *https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/piesendorf/ | + | {{homepage|http://www.pfarramt-piesendorf.at}} |
| − | * | + | * [https://www.eds.at/service-hilfe/suche/ www.eds.at (Amt für Kommunikation der Erzdiözese Salzburg) ↓ Ich suche …] → [https://www.eds.at/service-hilfe/suche/pfarren/ Pfarren] → [https://www.eds.at/service-hilfe/suche/pfarren/institutionenpfarren-suchergebnisse/institutionen-details/?tx_fawpersonen_fawpersonen%5Binstitutionen%5D=2238&tx_fawpersonen_fawpersonen%5Bcontroller%5D=Institutionen&cHash=f43be734c1d7c7dae6005bd77d0870a3/ ''Pfarre Piesendorf] |
| − | + | *[[RES (Regesta Ecclesiastica Salisburgensia)]], Eintrag ''[https://res.icar-us.eu/index.php/Pfarre_Piesendorf ''Pfarre Piesendorf] | |
| + | * [https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/piesendorf/ Matricula-online: ''Pfarre Piesendorf] | ||
| + | * www.kirchen.net: [https://www.kirchen.net/fileadmin/user_upload/subportale/Generalvikariat/Verordnungsblaetter/Dioezesankarte2019.jpg Diözesankarte 2019 nach Änderung der Dekanatszugehörigkeit] | ||
[[Kategorie:Pinzgau]] | [[Kategorie:Pinzgau]] | ||
Version vom 23. März 2021, 05:56 Uhr
Die Pfarre Piesendorf ist eine der älteren Pfarren der Erzdiözese Salzburg.
Geschichte
Der Beginn der Bildung von Pfarrnetzen lag bereits im frühen Hochmittelalter und die Pfarre Piesendorf ist neben der Pfarre Zell am See-St. Hippolyt, der Pfarre Stuhlfelden und der Pfarre Bramberg eine von lediglich vier Altpfarren des Salzachtales zwischen Zell am See und Krimml. Zum Pfarrgebiet von Piesendorf gehörten bis zum Jahr 1862 auch das Gebiet der heute selbständigen Pfarre Kaprun sowie das Pfarrgebiet der seit 1857 ebenfalls unabhängigen Pfarre Niedernsill. In diesem Zusammenhang ist bemerkenswert, dass der allgemeine Priestermangel der Gegenwart früher zusammengehörende, aber später getrennte Pfarren heute wieder in einen Pfarrverbund zusammengeführt hat. Der gegenständliche schließt neben Piesendorf Kaprun und Niedernsill mit ein.
Das Laurentius-Patrozinium der Pfarrkirche Piesendorf sowie das Michaels-Patrozinium für die im Spätmittelalter (um 1430) an die Kirche angebaute Michaelskapelle verweisen ebenfalls auf die frühe Entstehung und die hohe Bedeutung der Pfarre. Archäologische Grabungen erbrachten überdies den Nachweis für einen ersten Kirchenraum im 9. oder 10. Jahrhundert.
Die eigenständige Matrikenführung in der Pfarre Piesendorf begann mit dem Jahr 1618, die Tauf- und Trauungsbücher wurden bereits ab diesem Jahr, die Sterbebücher ab dem Jahr 1683 geführt.
Gegenwart
Das Pfarrgebiet von Piesendorf grenzt im Westen an das von Niedernsill, im Süden an das von Kaprun, im Norden an das von Viehhofen und im Osten an das von Zell am See. Die Pfarre Piesendorf gehört zum Dekanat Stuhlfelden und ist heute Teil eines bereits weiter oben erwähnten Pfarrverbundes. Neben der Pfarrkirche liegen auch die Filialkirche zu den hll. Ulrich und Elisabeth im Ortsteil Walchen und die Filialkirche St. Leonhard in Aufhausen im Pfarrgebiet.
Quellen
- Peter M. Kohlbacher, Christina Nöbauer: Zwischen Kochtopf und Drudenfuß. Die Entdeckung einer Handschrift aus dem Pinzgau des 18. Jahrhunderts, S. 10