Haus der Natur: Unterschied zwischen den Versionen
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==Quellen== | ==Quellen== | ||
Version vom 27. Juli 2010, 08:27 Uhr
Das Haus der Natur ist ein naturkundliches Museum in der Altstadt von Salzburg.
Ausstellungen
- Saurier und andere Urzeittiere in der Saurierhalle des Museums
- Erdgeschichte & Eiszeit: in der paläontologischen Abteilung werden Fossilien, die Entwicklung der Kontinente sowie Vulkane und Erdbeben mit bewegten Modellen dargestellt
- Welt der Kristalle: die Schau präsentiert Salzburger Besonderheiten aus dem Bergbau wie Salz, Gold, Arsen, Wolfram sowie Mineralbildungen aus den Hohen Tauern
- Christian-Doppler-Schau: mit interaktiven Versuchen können die Besucher den Doppler-Effekt verständlich nachvollziehen
- Mensch und Natur: hier vermitteln Dioramen und wertvolle Objekte das traditionelle Leben der Menschen in den unterschiedlichsten Regionen der Erde
- Mensch und Tier in Fabel und Mythos: die Ausstellung berichtet von Zauberern und Hexen, Seeschlangen und Seychellennüssen
- Reise in den menschlichen Körper: mittels interaktiver Versuche erforscht der Besucher das Nervensystem und die Sinnesorgane des menschlichen Körpers
- Weltraumhalle: gezeigt werden hier Schaustücke zur Geschichte der Raumfahrt und Wissenswertes über die Grenzen des Universums
- Tierwelt der Erde dokumentiert die Vielfalt der Tierwelt in den unterschiedlichen Lebensräumen der Erde
- Heimische und exotische Lebensräume im Diorama: die besonderen Schaukästen sind im ganzen Museum zu finden
- Tierwelt Europas: in aufwändig gestalteten szenischen Einblicken werden europäische Tierarten in der freien Wildbahn dargestellt
- Lebensader Salzach: die Dauerschau präsentiert im Rahmen der Schatzkammer Land Salzburg den Natur- und Kulturraum der Salzach
- Welt der Meere und Seen: Hier werden unter anderem Modelle und Originalpräparate von Haien, Walen und Riesenfischen gezeigt
- sowie die derzeitige Sonderschau Sexualität ohne Feigenblatt - Die biologischen Fakten, die über Wissenswertes aus der Fortpflanzungsbiologie berichtet
Lebende Tierarten im Haus der Natur
Das Aquarium umfasst 42 Schaubecken unterschiedlicher Größe bis zu einem Volumen von 60.000 Litern. Darin werden Tiere aus tropischen Korallenriffen, aber auch aus den tropischen Gewässern Afrikas, Südamerikas, Südostasiens und aus unserer heimischen Region vorgestellt.
Im Reptilienzoo können Besucher etwa die dreißig Jahre alten Mississippi-Alligatoren oder giftigen Krustenechsen beobachten. Darüber hinaus sehen Besucher hier Giftschlangen, von der Kobra bis zur grünen Mamba, den größten Netzpython Österreichs oder andere Vertreter der heimischen Schlangen.
In der Abteilung Lebende Insekten und Spinnentiere werden exotische und - teils jahreszeitenabhängig - einheimische Insektenstaaten lebend gehalten. Den Blattschneiderameisen kann man so etwa beim Betreuen ihrer Pilzzucht zusehen und die Stabheuschrecken als Meister der Tarnung entlarven.
Forschungsprojekte mit Partnern aus Stadt und Land Salzburg
- Biodiversitätsdatenbank des Landes Salzburg
- Biodiversitätsdatenbank des Nationalparks Hohe Tauern
- Wissenschaftliche Sammlungen für ökologisches und genetisches Landesarchiv
- Institut für Ökologie
- Nationalparkinstitut
- Naturwissenschaftlichte Arbeitsgemeinschaften
- Christian Doppler Forschungs- und Gedenkstätte
- Volkssternwarte
Geschichte
Eduard Paul Tratz gründete 1924 das Haus der Natur als "Erlebniswelt". Nach dem Anschluss Österreichs an Deutschland, 1938, wurde es der SS-Stiftung 'Forschungs- und Lehrgemeinschaft (das) Ahnenerbe' angegliedert. Nach dem Zweiten Weltkrieg leitete 1945 bis 1949 interimistisch Maximilian Piperek das Haus der Natur, bis wieder Eduard Paul Tratz die Leitung übernahm. 1976 wurde Prof. DDr. h.c. Eberhard Stüber zum Leiter bestellt. Mit 1. Juli 2009 übernahm Norbert Winding dieses Amt.
Zunächst war das Haus der Natur in einem Teil des heutigen Haus für Mozart untergebracht gewesen. Aufgrund des Baus des Großen Festspielhauses musste 1956 das Haus der Natur von den Räumen an der Hofstallgasse in ein Gebäude umziehen, das ursprünglich zum alten Ursulinenkloster nahe der Salzach gehörte. 2008 begann man mit einem Umbau der ehemaligen Räume des Salzburger Museum Carolino-Augusteum. Am 26. Juni 2009 wurde das neu gestaltete und erweiterte Haus der Natur wieder eröffnet.
Quellen
- Homepage Haus der Natur
- Universität Wien