Pfarrkirche zum hl. Rupert in Uttendorf: Unterschied zwischen den Versionen
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| − | + | Den Grundstein der heutigen Kirche legte 1673 der Pfarrer von Taxenbach. Früher stand schon beim Handlwirt eine hölzerne Kapelle, ihr Errichtungsjahr ist unbekannt. Laut einer Überlieferung wurde diese Kapelle noch vor 1622 renoviert. Die 1673/74 errichtete Kirche ( Entwurf von Giovanni Antonio Dario) wurde 1674 von Erzbischof Max Gandolph, der auch die Kosten trug, dem heiligen Rupert geweiht. 1759 bis 1761 erhielt die Kirche eine wesentliche Umgestaltung im Stil des Spätbarock. | |
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| − | + | Von den drei Glocken aus dem Jahr 1889 wurden 1916 zwei abgenommen und eingeschmolzen. Nach dem 1. Weltkrieg erhielt die Kirche auch wieder die fehlenden Glocken, die aber 1942 wieder abgenommen und eingeschmolzen wurden. Die heutigen Glocken wurden 1950 aufgehängt. | |
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| + | Mit der Sakristei auf der West- und der Familienkapelle auf der Ostseite bildet der Grundriss ein Kreuz. Auffallend ist der 25 m hohe Turm. Die Fassade trägt das Wappen des Erbauers Max Gandolf. Die Eingangstür ist nach einem Entwurf von Karl Weiser gestaltet. „D.O.M. in honorem S. Ruperti“ lautet die Aufschrift über dem Kirchenportal. 1907 wurde die Decke des flachbogigen Gewölbes mit reicher Rokokomalerei. Das Deckengemälde zeigt Marias Himmelfahrt. Der Hochaltar stammt aus dem Jahr 1760 und ist ein Werk des Schnitzers und Bildhauers Daniel Mayr aus Saalfelden. Der Tabernakel kam 1784 aus Embach nach Lend. | ||
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Version vom 18. Juni 2020, 06:32 Uhr
Die Pfarrkirche zum heiligen Rupert ist die Pfarrkirche der römisch-katholischen Pfarre Lend. Die dem Heiligen Rupert geweihte Kirche steht unter Denkmalschutz.
Geschichte
Den Grundstein der heutigen Kirche legte 1673 der Pfarrer von Taxenbach. Früher stand schon beim Handlwirt eine hölzerne Kapelle, ihr Errichtungsjahr ist unbekannt. Laut einer Überlieferung wurde diese Kapelle noch vor 1622 renoviert. Die 1673/74 errichtete Kirche ( Entwurf von Giovanni Antonio Dario) wurde 1674 von Erzbischof Max Gandolph, der auch die Kosten trug, dem heiligen Rupert geweiht. 1759 bis 1761 erhielt die Kirche eine wesentliche Umgestaltung im Stil des Spätbarock.
Von den drei Glocken aus dem Jahr 1889 wurden 1916 zwei abgenommen und eingeschmolzen. Nach dem 1. Weltkrieg erhielt die Kirche auch wieder die fehlenden Glocken, die aber 1942 wieder abgenommen und eingeschmolzen wurden. Die heutigen Glocken wurden 1950 aufgehängt.
Architektur und Ausstattung
Mit der Sakristei auf der West- und der Familienkapelle auf der Ostseite bildet der Grundriss ein Kreuz. Auffallend ist der 25 m hohe Turm. Die Fassade trägt das Wappen des Erbauers Max Gandolf. Die Eingangstür ist nach einem Entwurf von Karl Weiser gestaltet. „D.O.M. in honorem S. Ruperti“ lautet die Aufschrift über dem Kirchenportal. 1907 wurde die Decke des flachbogigen Gewölbes mit reicher Rokokomalerei. Das Deckengemälde zeigt Marias Himmelfahrt. Der Hochaltar stammt aus dem Jahr 1760 und ist ein Werk des Schnitzers und Bildhauers Daniel Mayr aus Saalfelden. Der Tabernakel kam 1784 aus Embach nach Lend.
Quelle
- Kirchenführer
- Eintrag in der deutschsprachigen Wikipedia zum Thema "Pfarrkirche zum hl. Rupert in Uttendorf"