Stadtbaumeister: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Stadtbaumeister''' war ursprünglich keine Berufsbezeichnung, sondern eine Amtsbezeichnung wie Stadtschreiber und Stadtrichter. Später bezeichnete der Ausdruck den Leiter des Bauamtes einer Stadt, also einen leitenden Beamten. Dies ist vor allem in [[Bayern]] noch heute so.<ref>vgl. http://www.börsenmarkt.at/_Baumeister_8927,de </ref>
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Die Bezeichnung '''Stadtbaumeister''', die gesetzlich nicht geschützt ist, bezeichnet heute eine Bauunternehmung, das spezielle Erfahrungen mit Bauprojekten in der Stadt hat, z.B. mit der Sanierung von [[Denkmalschutz|denkmalgeschützten]] Objekten.  
  
==Österreich==
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== Beschreibung ==
In Österreich gab es vorzeiten den Beruf bzw. das Gewerbe des Stadtbaumeisters, wobei ein Stadtbaumeister insgesamt mehr Arbeiten verschiedener Art ausführen durfte als etwa ein Maurermeister.<ref> Bernd Fahrngruber, ''Bauwirtschaftliche Aspekte der Wiener Stadterweiterung unter Kaiser [[Franz Joseph I.]]: Die Schleifung der Wiener Stadtmauer 1858 bis 1864. Eine wirtschafts- und sozialhistorische Analyse.'' [http://epub.wu.ac.at/1937/1/document.pdf Dissertation Wien 2001. S. 67,] bei und in S 125, unter Berufung auf eine Mitteilung der Landesinnung Wien der Baugewerbe.</ref>
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Der Ausdruck "Stadtbaumeister" war ursprünglich ein Beiname für einen bürgerlichen Bauunternehmer, dem regelmäßig die Planung und Durchführung von städtischen Bauvorhaben übertragen wurden. Im Laufe der Zeit wurde daraus die Funktionsbezeichnung für einen leitenden Angestellten der Stadtgemeinde oder den Leiter des Bauamtes, der sich regelmäßig mit der Genehmigung von Bauprojekten befasste. Später bezeichnete der Ausdruck also einen leitenden Beamten. In [[Bayern]] ist dies noch heute so.<ref>vgl. http://www.börsenmarkt.at/_Baumeister_8927,de </ref>
  
Die Berufsbezeichnung „Stadtbaumeister“ steht noch heute weithin in Verwendung.
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== Geschichte ==
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In [[Österreich]] gab es vorzeiten den Beruf bzw. das Gewerbe des Stadtbaumeisters, wobei ein Stadtbaumeister insgesamt mehr Arbeiten verschiedener Art ausführen durfte als etwa ein Maurermeister.<ref> Bernd Fahrngruber, ''Bauwirtschaftliche Aspekte der Wiener Stadterweiterung unter Kaiser [[Franz Joseph I.]]: Die Schleifung der Wiener Stadtmauer 1858 bis 1864. Eine wirtschafts- und sozialhistorische Analyse.'' [http://epub.wu.ac.at/1937/1/document.pdf Dissertation Wien 2001. S. 67,] bei und in S 125, unter Berufung auf eine Mitteilung der Landesinnung Wien der Baugewerbe.</ref>
  
 
== Stadtbaumeister in der Stadt Salzburg ==
 
== Stadtbaumeister in der Stadt Salzburg ==
 
* Bartolome Bergamin, um 1684
 
* Bartolome Bergamin, um 1684
 
* [[Wagner (Baumeister)]]
 
* [[Wagner (Baumeister)]]
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* [[Kastner & Gruber]], um 1930
 
*  H. [[Crozzoli]]
 
*  H. [[Crozzoli]]
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* [[Franz Haubner]], Baugesellschaft m.b.H. & Co.KG.
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* [[Klaus Pürcher]] Planungs GmbH
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* Ing. Mag. [[Markus Voglreiter]] GmbH / Wien und Salzburg
  
==Quellen==
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== Quellen ==
 
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Version vom 15. Juni 2020, 07:24 Uhr

Die Bezeichnung Stadtbaumeister, die gesetzlich nicht geschützt ist, bezeichnet heute eine Bauunternehmung, das spezielle Erfahrungen mit Bauprojekten in der Stadt hat, z.B. mit der Sanierung von denkmalgeschützten Objekten.

Beschreibung

Der Ausdruck "Stadtbaumeister" war ursprünglich ein Beiname für einen bürgerlichen Bauunternehmer, dem regelmäßig die Planung und Durchführung von städtischen Bauvorhaben übertragen wurden. Im Laufe der Zeit wurde daraus die Funktionsbezeichnung für einen leitenden Angestellten der Stadtgemeinde oder den Leiter des Bauamtes, der sich regelmäßig mit der Genehmigung von Bauprojekten befasste. Später bezeichnete der Ausdruck also einen leitenden Beamten. In Bayern ist dies noch heute so.[1]

Geschichte

In Österreich gab es vorzeiten den Beruf bzw. das Gewerbe des Stadtbaumeisters, wobei ein Stadtbaumeister insgesamt mehr Arbeiten verschiedener Art ausführen durfte als etwa ein Maurermeister.[2]

Stadtbaumeister in der Stadt Salzburg

Quellen

  1. vgl. http://www.börsenmarkt.at/_Baumeister_8927,de
  2. Bernd Fahrngruber, Bauwirtschaftliche Aspekte der Wiener Stadterweiterung unter Kaiser Franz Joseph I.: Die Schleifung der Wiener Stadtmauer 1858 bis 1864. Eine wirtschafts- und sozialhistorische Analyse. Dissertation Wien 2001. S. 67, bei und in S 125, unter Berufung auf eine Mitteilung der Landesinnung Wien der Baugewerbe.