Rathaus Hallein: Unterschied zwischen den Versionen

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Das Gebäude besteht aus drei Trakten mit je drei drei Stockwerken. Der Mitteltrakt ist durch ein viertes Stockwerk und eine erhöhte Vorsatzwand betont. Auf der Vorsatzwand ist oben das [[Wappen der Stadt Hallein]] angebracht, darunter verkündet eine Banderole: ''"[[1230]] Stadtrecht, Stadtrat seit [[1556]]."'' In den Hohlkehlen beidseits davon verläuft die Inschrift: ''"Was hier geschieht, jeden geht's" … "an, Gemeinsinn helfe mit daran."''  
 
Das Gebäude besteht aus drei Trakten mit je drei drei Stockwerken. Der Mitteltrakt ist durch ein viertes Stockwerk und eine erhöhte Vorsatzwand betont. Auf der Vorsatzwand ist oben das [[Wappen der Stadt Hallein]] angebracht, darunter verkündet eine Banderole: ''"[[1230]] Stadtrecht, Stadtrat seit [[1556]]."'' In den Hohlkehlen beidseits davon verläuft die Inschrift: ''"Was hier geschieht, jeden geht's" … "an, Gemeinsinn helfe mit daran."''  
  
Das Fassadengemälde "Hallein im [[19. Jahrhundert]]" stammt von [[Theodor Kern]]. Es wurde [[1930]] aus Anlass der "700 Jahrfeier der Stadt Hallein" angebracht.<ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sbw&datum=19300721&seite=5&query=%22Hallein%22%2B%22Fresken%22%2B%22Rathaus%22%2B%22Kern%22 ANNO], Salzburger Wacht, 21. Juli 1930, Seite 5</ref><ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=19300723&query=%22Hallein%22+%22Theodor%22+%22Kern%22+%22Fassade%22+%22Rathaus%22&seite=4 ANNO], Salzburger Wacht, 23. Juli 1930, Seite 4</ref>  
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Das Fassadengemälde "Hallein im [[19. Jahrhundert]]" stammt von [[Theodor Kern]]. Es wurde [[1930]] aus Anlass der "700 Jahrfeier der Stadt Hallein" angebracht.<ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sbw&datum=19300721&seite=5&query=%22Hallein%22%2B%22Fresken%22%2B%22Rathaus%22%2B%22Kern%22 ANNO], Salzburger Wacht, 21. Juli 1930, Seite 5</ref><ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=19300723&query=%22Hallein%22+%22Theodor%22+%22Kern%22+%22Fassade%22+%22Rathaus%22&seite=4 ANNO], Salzburger Wacht, 23. Juli 1930, Seite 4</ref><ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=vfr&datum=19300830&seite=4&zoom=33&query=%22Fresken%22%2B%22Rathaus%22%2B%22Hallein%22%2B%22Kern%22 ANNO], Hallein Volksfreund, 30. August 1930, Seite 3/4</ref>
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Das Fresko zeigt zwei Perioden:
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<blockquote>''1. Alt-Hallein und ein [[Salzschifffahrt|Salzboot]], schwer beladen mit dem [[Saline Hallein|Produkt des Landes]]; ...; ''</blockquote>
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<blockquote>''2. Neu-Hallein, darstellend die [[Salzachregulierung]] und die beiden Männern, die am meisten damit verbunden sind: Bürgermeister [[Anton Neumayr (senior)|Anton Neumayr]] und Oberbaurat Ing. [[Karl Zinnburg, der Ältere|Karl Zinnburg]], dem technischen Leiter des großen Werkes.''</blockquote>  
  
 
In diesem Gebäude war auch der Tanzboden untergebracht, der von [[1792]] bis [[1926]] als [[Stadttheater Hallein|Stadttheater]] diente.   
 
In diesem Gebäude war auch der Tanzboden untergebracht, der von [[1792]] bis [[1926]] als [[Stadttheater Hallein|Stadttheater]] diente.   

Version vom 4. April 2020, 11:02 Uhr

Karte

Das Rathaus Hallein am Schöndorferplatz 14 in Hallein beherbergt die Verwaltung der Stadtgemeinde Hallein. Das Gebäude zählt zu den denkmalgeschützten Objekten in Hallein.

Geschichte

Das Gebäude ist im Kern gotisch. Der Turm wurde nach einem Brand 1607 neu erbaut.

Das Gebäude besteht aus drei Trakten mit je drei drei Stockwerken. Der Mitteltrakt ist durch ein viertes Stockwerk und eine erhöhte Vorsatzwand betont. Auf der Vorsatzwand ist oben das Wappen der Stadt Hallein angebracht, darunter verkündet eine Banderole: "1230 Stadtrecht, Stadtrat seit 1556." In den Hohlkehlen beidseits davon verläuft die Inschrift: "Was hier geschieht, jeden geht's" … "an, Gemeinsinn helfe mit daran."

Das Fassadengemälde "Hallein im 19. Jahrhundert" stammt von Theodor Kern. Es wurde 1930 aus Anlass der "700 Jahrfeier der Stadt Hallein" angebracht.[1][2][3] Das Fresko zeigt zwei Perioden:

1. Alt-Hallein und ein Salzboot, schwer beladen mit dem Produkt des Landes; ...;

2. Neu-Hallein, darstellend die Salzachregulierung und die beiden Männern, die am meisten damit verbunden sind: Bürgermeister Anton Neumayr und Oberbaurat Ing. Karl Zinnburg, dem technischen Leiter des großen Werkes.

In diesem Gebäude war auch der Tanzboden untergebracht, der von 1792 bis 1926 als Stadttheater diente.

Der Sitzungs- und Trauungssaal (mit Rundbogenfenstern) befindet sich im zweiten Stock. Unter Bürgermeister Josef Schöndorfer wurde er gegen Ende des 19. Jahrhunderts mit 12 Ölgemälden von Anton Eggl ausgestattet.

In der rechten Ecke des Gebäudes befand sich das Narrnhäusl, eine Art Käfig, in den man Geisteskranke zum Gespött der Menge gefangen hielt. Heute befindet sich dort die Stadtpolizei.

Quelle

Einzelnachweise

  1. ANNO, Salzburger Wacht, 21. Juli 1930, Seite 5
  2. ANNO, Salzburger Wacht, 23. Juli 1930, Seite 4
  3. ANNO, Hallein Volksfreund, 30. August 1930, Seite 3/4