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Version vom 20. März 2020, 15:13 Uhr

Der Grundwasserspiegel ist die Ausgleichsfläche zwischen dem Druck des Grundwassers und dem Druck der Atmosphäre. Liegt diese Fläche sehr tief, müssen auch die Brunnen entsprechend tief gegraben werden. Liegt diese Fläche (zu) nahe an der Oberfläche, stellt der Grundwasserspiegel ein Problem in den Kellern der Häuser dar.
Grundwasserprobleme in Thalgau
Ein verhältnismäßig hoher Grundwasserspiegel stellt in der Marktgemeinde Thalgau seit jeher eine wahrscheinlich unabänderliche Realität dar. Deswegen wurden früher im Talbereich kaum Häuser mit Unterkellerung errichtet, weil die Keller bei Regenperioden immer wieder überflutet wurden. Erst durch moderne Baumethoden wie Dichtbeton und Auslegung der Keller als wasserdichte Wannen ließen sich diese Probleme beseitigen. Werden Baugruben durch zufällig einsetzende Regenperioden geflutet, so wäre ein Abpumpen ohne Erfolg, weil dadurch der umgebende Grundwasserspiegel nicht genug abgesenkt werden kann. Einzige Abhilfe wäre ein seitliches Abdichten der Baustelle durch das Einschlagen von tiefen Spundwänden, was aber eine äußerst kostenintensive Lösung darstellt. Erfahrungsgemäß kommt es nach mehreren Tagen Regenfreiheit wieder allmählich zu einem Absinken (Normalisierung) des Grundwasserspiegels.
Bildergalerie
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Grundwasserstand in Thalgau im Juni 2010
Weiterführend
Für Informationen zum Thema Grundwasserspiegel, die über den Bezug zu Salzburg hinausgehen, siehe zum Beispiel den Eintrag in der deutschsprachigen Wikipedia zum selben Thema.