Erdbeben in der ersten Juniwoche 1919: Unterschied zwischen den Versionen
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Nördlich von Golling, in [[Kuchl]] und Umgebung, wurden zwei aufeinanderfolgende Erdstöße verspürt. Dabei fiel Mörtel von den Hauswänden, Betten kamen in Bewegung und Teller fielen zu Boden. | Nördlich von Golling, in [[Kuchl]] und Umgebung, wurden zwei aufeinanderfolgende Erdstöße verspürt. Dabei fiel Mörtel von den Hauswänden, Betten kamen in Bewegung und Teller fielen zu Boden. | ||
In [[St. Koloman]] merkten viele Personen das Beben, die sich in einem ersten oder zweiten Stockwerk aufgehalten hatten. In [[Vigaun]] wurde nur ein Erdstoß wahrgenommen. Auf dem [[Dürrnberg ( | In [[St. Koloman]] merkten viele Personen das Beben, die sich in einem ersten oder zweiten Stockwerk aufgehalten hatten. In [[Vigaun]] wurde nur ein Erdstoß wahrgenommen. Auf dem [[Dürrnberg (Hallein)|Dürrnberg]] wurde ein heftiger Erdstoß von den Bewohnern verspürt. Fenster und Glasgefäße klirrten. Allgemein wahrgenommen wurde das Beben in Zentrum von [[Hallein]] und in [[Burgfried (Hallein)|Burgfried]]. | ||
In [[Oberalm]] war es sehr stark bemerkbar, in [[Elsbethen]] und in [[Grödig]] gar nicht, in [[St. Leonhard (Grödig)|St. Leonhard]] von einigen Bewohnern, jedoch nicht heftig. In [[Kleingmain]] hingegen wurde eine ziehmlich starke, wellenförmige Erschütterung von etwa drei Sekunden Dauer mit deutlicher Richtung von Osten nach Westen und hörbarem Rollen beobachtet. | In [[Oberalm]] war es sehr stark bemerkbar, in [[Elsbethen]] und in [[Grödig]] gar nicht, in [[St. Leonhard (Grödig)|St. Leonhard]] von einigen Bewohnern, jedoch nicht heftig. In [[Kleingmain]] hingegen wurde eine ziehmlich starke, wellenförmige Erschütterung von etwa drei Sekunden Dauer mit deutlicher Richtung von Osten nach Westen und hörbarem Rollen beobachtet. | ||