Josef Scherleitner (Widerstandskämpfer): Unterschied zwischen den Versionen
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Scherleitner war von Beruf Tischler und gehörte bis 1934 der [[Sozialdemokratische Partei Österreichs|Sozialdemokratischen Partei]] und dem Republikanischen Schutzbund an. Nach den Februarereignissen ging er zur Kommunistischen Partei. Am [[12. Februar]] [[1942]] wurde er festgenommen und wegen "Hochverrates" verurteilt. Am [[30. April]] [[1943]] wurde er in München-Stadelheim enthauptet. Zur Abschreckung wurde die Hinrichtung im gesamten Ort durch Plakate kundgemacht. | Scherleitner war von Beruf Tischler und gehörte bis 1934 der [[Sozialdemokratische Partei Österreichs|Sozialdemokratischen Partei]] und dem Republikanischen Schutzbund an. Nach den Februarereignissen ging er zur Kommunistischen Partei. Am [[12. Februar]] [[1942]] wurde er festgenommen und wegen "Hochverrates" verurteilt. Am [[30. April]] [[1943]] wurde er in München-Stadelheim enthauptet. Zur Abschreckung wurde die Hinrichtung im gesamten Ort durch Plakate kundgemacht. | ||
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Version vom 9. Dezember 2019, 04:39 Uhr
Josef Scherleitner (* 1911; † 30. April 1943 in München-Stadelheim hingerichtet) war ein kommunistischer Widerstandskämpfer aus Lend.
Leben
Scherleitner war von Beruf Tischler und gehörte bis 1934 der Sozialdemokratischen Partei und dem Republikanischen Schutzbund an. Nach den Februarereignissen ging er zur Kommunistischen Partei. Am 12. Februar 1942 wurde er festgenommen und wegen "Hochverrates" verurteilt. Am 30. April 1943 wurde er in München-Stadelheim enthauptet. Zur Abschreckung wurde die Hinrichtung im gesamten Ort durch Plakate kundgemacht.
Seit 2018 erinnert eine Gedenktafel am Friedhof der Gemeinde Lend an seinen Widerstand gegen den Nationalsozialismus.
Quelle
Der Standard (online) 3. April 2015
- SN vom 26. Juni 2018: Gedenktafel für Lender NS-Opfer enthüllt