Sesselträger: Unterschied zwischen den Versionen
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Als man Ende des [[18. Jahrhundert|18.]] - Anfang des [[19. Jahrhundert]]s begann, die Berge zu erobern, konnte man dies teilweise über [[Reitsteig]]e am Rücken eines Tragtieres bewältigen oder man wurde von Sesselträgern getragen. | Als man Ende des [[18. Jahrhundert|18.]] - Anfang des [[19. Jahrhundert]]s begann, die Berge zu erobern, konnte man dies teilweise über [[Reitsteig]]e am Rücken eines Tragtieres bewältigen oder man wurde von Sesselträgern getragen. | ||
Auch in der Stadt Salzburg gab es bis zur Eröffnung der [[Gaisbergbahn]] [[1887]] Sesselträger, die ihren Standplatz beim [[Glockenspiel]] in der [[Altstadt]] hatten. Von hier trugen sie Gäste bis auf die [[Gaisbergspitze]], wobei auf Almen übernachtet wurden, um am nächsten Tag den Sonnenaufgang erleben zu können. | Auch in der [[Stadt Salzburg]] gab es bis zur Eröffnung der [[Gaisbergbahn]] [[1887]] Sesselträger, die ihren Standplatz beim [[Glockenspiel]] in der [[Altstadt]] hatten. Von hier trugen sie Gäste bis auf die [[Gaisbergspitze]], wobei auf Almen übernachtet wurden, um am nächsten Tag den Sonnenaufgang erleben zu können. | ||
Einen weiteren Standplatz gab es bei den [[Dombögen]]. Von dort aus konnte man sich auch auf alle [[Salzburger Stadtberge]] tragen lassen. | |||
==In Hallstatt== | ==In Hallstatt== | ||
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Im [[19. Jahrhundert]], als der [[Fremdenverkehr]] und der [[Alpinismus]] einsetzte, gab es in Hallstatt auch Sesselträger, die in einer eigenen Gilde zusammengefasst waren. Der letzte Aufzeichnung, wohl über den letzten Sesselträger, findet sich im Jahr [[1885]]. Beispielsweise kostete der Aufstieg durch Sesselträger von Hallstatt zum Rudolfsturm hinauf, am Eingang des Salztals, drei [[Gulden]]; wer bis zum Bergwerk wollte, zahlte sechs Gulden<ref>Quelle Buch: ''Das Salzkammergut'' von Kristian Sotriffer, mit Beiträgen von Franz Carl Lipp und Karl Lukan, erschienen 1969 im Oberösterreichischen Landesverlag</ref>. | Im [[19. Jahrhundert]], als der [[Fremdenverkehr]] und der [[Alpinismus]] einsetzte, gab es in Hallstatt auch Sesselträger, die in einer eigenen Gilde zusammengefasst waren. Der letzte Aufzeichnung, wohl über den letzten Sesselträger, findet sich im Jahr [[1885]]. Beispielsweise kostete der Aufstieg durch Sesselträger von Hallstatt zum Rudolfsturm hinauf, am Eingang des Salztals, drei [[Gulden]]; wer bis zum Bergwerk wollte, zahlte sechs Gulden<ref>Quelle Buch: ''Das Salzkammergut'' von Kristian Sotriffer, mit Beiträgen von Franz Carl Lipp und Karl Lukan, erschienen 1969 im Oberösterreichischen Landesverlag</ref>. | ||
==Quellen | ==Quellen == | ||
* Salzburgwiki-Beitrag [[Schafbergbahn]] | * Salzburgwiki-Beitrag [[Schafbergbahn]] | ||
*{{Quelle Heimatkunde Hübl}} | *{{Quelle Heimatkunde Hübl}} | ||
* [https://books.google.at/books?id=o8xhxj4RlIAC&printsec=frontcover#v=onepage&q&f=false books.google.at], Seite X in [[Salzburg. Zuverlässiger und praktischer Fremdenführer.]] | |||
==== Einzelnachweis ==== | |||
<references/> | <references/> | ||
[[Kategorie:Tourismus]] | |||
[[Kategorie:Tourismus (Geschichte)]] | [[Kategorie:Tourismus (Geschichte)]] | ||
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