Gewerbeschule Salzburg: Unterschied zwischen den Versionen

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Die '''Gewerbeschule Salzburg''', auch '''Staatsgewerbeschule''' genannt, befand sich am Rande der [[Salzburg]]er [[Altstadt]] am [[Rudolfskai]].
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==Geschichte==
 
[[Bild:Staatsgewerbeschule.jpg|thumb|300px|ehemalige Staatsgewerbeschule, später [[Höhere Technische Bundeslehranstalt Salzburg]], heute [[Universität Salzburg]] in der Salzburger [[Altstadt]] am [[Rudolfskai]], im Hintergrund die [[Festung Hohensalzburg]]]]
 
[[Datei:Stadtblick zum Rudolfskai.jpg|thumb|Stadtblick vom Giselakai  zur ehem. Gewerbeschule]]  ‎
 
Nach dem Wiener Börsenkrach von 1873 und dem durch diesen ausgelösten wirtschaftlichen Zusammenbruch sah sich das Ministerium veranlasst, etwas für die Hebung des gewerblichen Unterrichtswesens zu unternehmen. Ein Teil dieser Initiative war die Gründung der nachmaligen Gewerbeschule Salzburg.
 
 
 
So wurde im Jahr [[1875]] dem Wiener Architekten [[Camillo Sitte]] die Leitung der im alten städtischen Getreidemagazin ([[Franz-Josef-Kai]] 17) neu gegründeten ''Zeichen- und Modellierschule'' übertragen, die bereits [[1876]] – gegen Konkurrenz aus Linz und Innsbruck – mit kaiserlicher Bewilligung zur ''k.u.k. Staats-Gewerbeschule'' erhoben wurde. Mit der Eröffnung der Gewerbeschule wurde auch eine "Abteilung für Photografie und Reproduktionsverfahren" eingerichtet - die weltweit erste staatliche Fachschule auf diesem Gebiet. Bis zu ihrer Übersiedlung [[1886]] nach Wien war sie Ausbildungsstätte für viele [[Fotografen]], deren es auch viele in Salzburg gab (siehe auch [[Fotografie]]).
 
 
 
Zum Lehrkörper der neugegründeten Anstalt gehörten als Leiter der Schnitzschule der Bildhauer Alois Kiebacher, dann die Professoren Kuhn, Mell und Salb.
 
 
 
In der ersten Zeit musste sich die Schule gegen Anfeindungen behaupten, die von den Leitern anderer, älterer Schulen ausgingen, die die neue Schule als Konkurrenz betrachteten.
 
 
 
Camillo Sittes Wirken in Salzburg war so erfolgreich, dass er [[1883]] nach Wien zurückberufen wurde, um auch dort eine k.k. Staatsgewerbeschule aufzubauen.
 
 
 
Das Gebäude der Staatsgewerbeschule am [[Rudolfskai]] 42 wurde nach Plänen des städtischen Architekten Franz Drobny von der Baufirma [[Jakob Ceconi}} 1897 bis 1900 errichtet und am [[20. Oktober]] [[1900]] eröffnet. In den [[1930er]] Jahren erfolgte der Zubau eines Werkstättentraktes. Im Zweiten Weltkrieg wurde das Schulgebäude durch Bombentreffer am [[27. Februar]] [[1945]] schwer beschädigt.
 
 
 
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] fand am [[17. Juli]] [[1948]] erstmals eine Fotoausstellung in der Gewerbeschule statt. Es werden 280 Bilder aus 28 Nationen gezeigt.
 
 
 
Am [[14. September]] [[1955]] wurde die erste Klasse der neuen Maschinenbauabteilung mit Beginn des neuen Schuljahres eröffnet.
 
 
 
Aus der Staatsgewerbeschule wurde in der Neuzeit die [[Höhere Technische Bundeslehranstalt Salzburg|HTL Salzburg]] und es kam [[1985]] zu einem Neubau in der [[Itzlinger Hauptstraße]] 30 in [[Itzling]]. Nach Renovierung des Gebäudes am Rudolfskai durch die Architekten Prossinger und Windisch zog dort die [[Universität Salzburg]] mit den gesellschaftswissenschaftlichen Fächern ein.
 
 
 
==Quellen==
 
* diverse Internetseiten
 
* Salzburgwiki Beitrag [[Camillo Sitte]]
 
*Heinrich Sitte: Camillo Sitte. In: Neue österreichische Biographie 1815 – 1918. Amalthea-Verlag Wien 1929. S. 132 ff (insbesondere S. 141 f).
 
 
 
 
 
[[Kategorie:Bildung]]
 
[[Kategorie:BHS]]
 
[[Kategorie:Universität]]
 
[[Kategorie:Gebäude]]
 
[[Kategorie:Stadt Salzburg]]
 
[[Kategorie:Altstadt]]
 
[[Kategorie:Kaiviertel]]
 

Version vom 12. November 2009, 02:10 Uhr

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