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== Leben ==
 
== Leben ==
Der promovierte Arzt, Sohn des jüdischen Oberlehrers Ignaz Kohr und seiner Frau Sofia, geborene Masseč,<ref>[http://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/oberndorf-bei-salzburg/TFBIX/?pg=245 Taufbuch der Pfarre Oberndorf bei Salzburg, Band IX, S. 239]</ref> kam Anfang des [[20. Jahrhundert]]s, wohl auf Grund seiner Bekanntschaft zu [[Ignaz Glaser]] nach Oberndorf. Nachdem er zum Katholizismus konvertiert war, heiratete er am [[8. April]] [[1905]] in [[Wallfahrtskirche Unserer Lieben Frau Heimsuchung|Maria Bühel]] die [[Gustav Müller|Apothekerstochter]] Romana Müller (* 1882; † 1939), die ihm sieben Kinder schenkte, darunter den Philosophen [[Leopold Kohr]] (* 1909) und die Ärzte [[Anton Kohr (Medizinalrat)|Anton Kohr]] (* 1906) und [[Friedrich Kohr|Fritz Kohr]] (* 1918).
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Der promovierte Arzt, Sohn des jüdischen Oberlehrers Ignaz Kohr und seiner Frau Sofia, geborene Masseč,<ref>[http://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/oberndorf-bei-salzburg/TFBIX/?pg=245 Taufbuch der Pfarre Oberndorf bei Salzburg, Band IX, S. 239]</ref> kam Anfang des [[20. Jahrhundert]]s, wohl auf Grund seiner Bekanntschaft zu [[Ignaz Glaser]] aus Böhmen nach Oberndorf. Nachdem er zum Katholizismus konvertiert war, heiratete er am [[8. April]] [[1905]] in [[Wallfahrtskirche Unserer Lieben Frau Heimsuchung|Maria Bühel]] die [[Gustav Müller|Apothekerstochter]] Romana Müller (* 1882; † 1939), die ihm sieben Kinder schenkte, darunter den Philosophen [[Leopold Kohr]] (* 1909) und die Ärzte [[Anton Kohr (Medizinalrat)|Anton Kohr]] (* 1906) und [[Friedrich Kohr|Fritz Kohr]] (* 1918).
    
Leopold Kohr war vom im Jahr 1938 von den [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] erlassenen Berufsverbot für jüdische Ärzte betroffen, verlor durch diese Entrechtung seine berufliche Existenz und war aus diesem Grund - und auch um sein Leben zu schützen - zur Emigration gezwungen.
 
Leopold Kohr war vom im Jahr 1938 von den [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] erlassenen Berufsverbot für jüdische Ärzte betroffen, verlor durch diese Entrechtung seine berufliche Existenz und war aus diesem Grund - und auch um sein Leben zu schützen - zur Emigration gezwungen.
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