Alexandra Meissnitzer: Unterschied zwischen den Versionen

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Bei einem folgenschwerer Sturz im Super-G-Training in Lake Louise Ende 1999 erlitt die Abtenauerin einen Kreuzbandriss: die Saison für die Salzburgerin gelaufen. Meissnitzer nutzte die Pause um ihre Ausbildung zu beenden: am [[17. Mai]] [[2000]] wurde sie in der Schulungsabteilung [[Großgmain]] als "Inspektorin der Bundesgendarmerie" ausgemustert.
Bei einem folgenschwerer Sturz im Super-G-Training in Lake Louise Ende 1999 erlitt die Abtenauerin einen Kreuzbandriss: die Saison für die Salzburgerin gelaufen. Meissnitzer nutzte die Pause um ihre Ausbildung zu beenden: am [[17. Mai]] [[2000]] wurde sie in der Schulungsabteilung [[Großgmain]] als "Inspektorin der Bundesgendarmerie" ausgemustert.


Im Herbst 2000 musste sich Meissnitzer erneut einer Knieoperation unterziehen. Ab [[2002]] war sie dann aber wieder für Spitzenplätze, vor allem in ihrer Lieblingsdisziplin Super-G und in der Abfahrt gut. [[2004]] stand sie im Super-G von Megeve (FRA) erstmals nach ihrem Gesamtweltcupsieg wieder ganz oben auf einem Siegertreppchen, ihr bislang letzter Sieg datiert vom [[4. Dezember]] [[2005]], natürlich im Super-G von Lake Louise. Ein Monat später stand sie am [[15. Jänner]] [[2006]] im Super-G von Bad Kleinkirchheim als Zweite zum letzten Mal auf einem Podest. Im Super-G Weltcup reichte es zu Platz zwei hinter Michaela Dorfmeister.  
Im Herbst 2000 musste sich Alexandra Meissnitzer erneut einer Knieoperation unterziehen. Ab [[2002]] war sie dann aber wieder für Spitzenplätze, vor allem in ihrer Lieblingsdisziplin Super-G und in der Abfahrt gut. [[2004]] stand sie im Super-G von Megeve (FRA) erstmals nach ihrem Gesamtweltcupsieg wieder ganz oben auf einem Siegertreppchen, ihr bislang letzter Sieg datiert vom [[4. Dezember]] [[2005]], natürlich im Super-G von Lake Louise. Ein Monat später stand sie am [[15. Jänner]] [[2006]] im Super-G von Bad Kleinkirchheim als Zweite zum letzten Mal auf einem Podest. Im Super-G Weltcup reichte es zu Platz zwei hinter Michaela Dorfmeister.  


In der Saison [[2007]] waren drei vierte Plätze im Super-G und ein sechster Platz in der Abfahrt ihre besten Resultate. Am Ende der Saison erklärte sie, noch eine Saison - ihre 17. im Weltcup - anhängen zu wollen. In 310 Weltcupstarts landete Meissnitzer insgesamt 44 Mal auf dem Podium der ersten Drei, das letzte Mal bei ihrem Abschiedsrennen am [[13. März]] [[2008]], wo sie im Super-G von Bormio Rang 3 belegte. Sie feierte 14 Weltcup-Siege.
In der Saison [[2007]] waren drei vierte Plätze im Super-G und ein sechster Platz in der Abfahrt ihre besten Resultate. Am Ende der Saison erklärte sie, noch eine Saison - ihre 17. im Weltcup - anhängen zu wollen. In 310 Weltcupstarts landete Meissnitzer insgesamt 44 Mal auf dem Podium der ersten Drei, das letzte Mal bei ihrem Abschiedsrennen am [[13. März]] [[2008]], wo sie im Super-G von Bormio Rang 3 belegte. Sie feierte 14 Weltcup-Siege.


Bei einem großen Abschiedsfest mit 2500 Gästen in [[Abtenau]] bedankte sich Meissnitzer am [[19. April]] [[2008]] bei ihren Mitstreitern, Trainern, Kolleginnen und Fans für die langjährige Unterstützung.
Bei einem großen Abschiedsfest mit 2500 Gästen in [[Abtenau]] bedankte sich Alexandra Meissnitzer am [[19. April]] [[2008]] bei ihren Mitstreitern, Trainern, Kolleginnen und Fans für die langjährige Unterstützung.


==Großereignisse==
==Großereignisse==
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Bei der Olympiade in Nagano (JAP) konnte sie erstmals ihr Potential ausschöpfen und mit Bronze im Super-G und Silber im Riesentorlauf zwei Medaillen einheimsen. Ein Jahr später in Vail (USA) folgte auch der Durchbruch bei Weltmeisterschaften: am [[3. Februar]] [[1999]] krönte sie sich zur Super-G Weltmeisterin, am [[11. Februar]] dann noch zur Riesenslalom Weltmeisterin. Dazwischen war sie in der Abfahrt als viertbeste Österreicherin Vierte geworden und um 10 Hundertstel am Podium vorbeigeschrammt.  
Bei der Olympiade in Nagano (JAP) konnte sie erstmals ihr Potential ausschöpfen und mit Bronze im Super-G und Silber im Riesentorlauf zwei Medaillen einheimsen. Ein Jahr später in Vail (USA) folgte auch der Durchbruch bei Weltmeisterschaften: am [[3. Februar]] [[1999]] krönte sie sich zur Super-G Weltmeisterin, am [[11. Februar]] dann noch zur Riesenslalom Weltmeisterin. Dazwischen war sie in der Abfahrt als viertbeste Österreicherin Vierte geworden und um 10 Hundertstel am Podium vorbeigeschrammt.  


Zwei vierte Plätze waren auch die Ausbeute der Olympischen Spiele von Salt Lake City 2002 (USA), bei der WM in St. Moritz holte sie Silber in der Abfahrt. Die WM in Bormio 2005 geriet wieder zum Desaster, aber bei den Olympische Spielen von Turin (ITA) gewann sie am [[20. Februar]] [[2006]] noch einmal Bronze im Super-G. Bei der WM in Åre 2007 belegte sie im Super-G den 8. Rang.
Zwei vierte Plätze waren auch die Ausbeute der Olympischen Spiele von Salt Lake City 2002 (USA), bei der WM in St. Moritz holte sie Silber in der Abfahrt. Die WM in Bormio 2005 geriet wieder zum Desaster, aber bei den Olympische Spielen von Turin (ITA) gewann sie am [[20. Februar]] [[2006]] noch einmal Bronze im Super-G. Bei der WM in Aare 2007 belegte sie im Super-G den 8. Rang.


==Ehrungen==
==Ehrungen==