Niederes Tränktor: Unterschied zwischen den Versionen
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| − | Dieses Tor war wohl schon Teil der ersten Stadtbefestigung und besaß als [[Tränktor]] d. h. als Tor zum Tränken des Viehes, Bedeutung. Durch die deutlich näher an die [[Salzach]] gerückte Lodronsche Stadtbefestigung verlor es seine wehrhafte Funktion. Zillner stellt in seiner bekannten Salzburgchronik fest: "''Dieses Tränktor gehörte schon der ältesten Stadtmauer an und ist der Schwibbogen im alten Sternbräuhause (Getreidegasse 36) über welcher sich zur Zeit Wilhelmseders | + | Dieses Tor war wohl schon Teil der ersten Stadtbefestigung und besaß als [[Tränktor]] d. h. als Tor zum Tränken des Viehes, Bedeutung. Durch die deutlich näher an die [[Salzach]] gerückte Lodronsche Stadtbefestigung verlor es seine wehrhafte Funktion. Zillner stellt in seiner bekannten Salzburgchronik fest: "''Dieses Tränktor gehörte schon der ältesten Stadtmauer an und ist der Schwibbogen im alten Sternbräuhause (Getreidegasse 36) über welcher sich zur Zeit Wilhelmseders eine Kapelle befand''." Dieser mögliche Rest des Stadttores Schwibbogen ist heute aber nicht mehr erhalten. |
== Quelle == | == Quelle == | ||
Version vom 22. November 2018, 10:28 Uhr
Das Niedere Tränktor ist Teil der historischen Tor- und Befestigungsanlage der Stadt Salzburg und befand sich etwa dort, wo sich heute der Garten des Sternbräues befindet.
Geschichte
Dieses Tor war wohl schon Teil der ersten Stadtbefestigung und besaß als Tränktor d. h. als Tor zum Tränken des Viehes, Bedeutung. Durch die deutlich näher an die Salzach gerückte Lodronsche Stadtbefestigung verlor es seine wehrhafte Funktion. Zillner stellt in seiner bekannten Salzburgchronik fest: "Dieses Tränktor gehörte schon der ältesten Stadtmauer an und ist der Schwibbogen im alten Sternbräuhause (Getreidegasse 36) über welcher sich zur Zeit Wilhelmseders eine Kapelle befand." Dieser mögliche Rest des Stadttores Schwibbogen ist heute aber nicht mehr erhalten.
Quelle
- W. Kirchschläger: Salzburger Stadttore, Salzburger Druckerei, Sbg, 1985