Joseph Anton Schöpf: Unterschied zwischen den Versionen
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Schöpf entwarf den neuen theologischen Studienplan anstelle des geltenden josephinischen Lehrplans, der für ganz Österreich Geltung erlangen sollte. Er setzte sich vehement für die Wiedererrichtung einer [[Universität Salzburg|Salzburger Universität]] ein. Ab [[1854]] arbeitete er an seinem vierbändigen Hauptwerk »Handbuch des katholischen Kirchenrechts«, daneben Tätigkeit als Seelsorger des Gesellenvereines und als Volksschriftsteller, wo er gegen Antisemitismus auftrat und weitreichende Toleranz forderte. | Schöpf entwarf den neuen theologischen Studienplan anstelle des geltenden josephinischen Lehrplans, der für ganz Österreich Geltung erlangen sollte. Er setzte sich vehement für die Wiedererrichtung einer [[Universität Salzburg|Salzburger Universität]] ein. Ab [[1854]] arbeitete er an seinem vierbändigen Hauptwerk »Handbuch des katholischen Kirchenrechts«, daneben Tätigkeit als Seelsorger des Gesellenvereines und als Volksschriftsteller, wo er gegen Antisemitismus auftrat und weitreichende Toleranz forderte. | ||
Er war ein enger Vertrauter der Familie [[Georg Weickl]] und ist als solcher auch die einzige Person, die in der Kirche von Guggenthal begraben liegt, die nicht zur Familie Weickl gehörte. | Er war ein enger Vertrauter der Familie [[Georg Weickl]] und ist als solcher auch die einzige Person, die in der Kirche von Guggenthal begraben liegt, die nicht zur Familie Weickl gehörte. Im [[Salzburg]]er Stadtteil [[Gnigl]] erinnert die [[Schöpfgasse]] an ihn. | ||
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