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| − | Als '''Scheitelstrecke der Großglockner Hochalpenstraße''' bezeichnet man jenen Teil der [[Großglockner Hochalpenstraße]], der vom [[Fuscher Törl]] durch den [[Hochtor (Tunnel)|Hochtortunnel]] bis zum [[Kreisverkehr Guttal]] verläuft. | + | Als '''Scheitelstrecke der Großglockner Hochalpenstraße''' bezeichnet man jenen Teil der [[Großglockner Hochalpenstraße]], der vom [[Fuscher Törl]] durch den [[Hochtor (Tunnel)|Hochtortunnel]] bis zum [[Kreisverkehr Guttal]] in [[Kärnten]] verläuft. |
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| | == Geschichte == | | == Geschichte == |
| | Der Bau der Großglockner Hochalpenstraße war zunächst in zwei große Abschnitte unterteilt: | | Der Bau der Großglockner Hochalpenstraße war zunächst in zwei große Abschnitte unterteilt: |
| − | : in die [[Nordrampe der Großglockner Hochalpenstraße|Nordrampe]] | + | : in die Baulose der [[Nordrampe der Großglockner Hochalpenstraße|Nordrampe]] |
| − | : und in die Südrampe | + | : und in die Baulose der Südrampe |
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| | Erst nach Beilegung des [[Variantenstreit der Großglockner Hochalpenstraße|Variantenstreits]] im Spätsommer [[1933]] kam dann der dritte große Abschnitt, die Scheitelstrecke, dazu. | | Erst nach Beilegung des [[Variantenstreit der Großglockner Hochalpenstraße|Variantenstreits]] im Spätsommer [[1933]] kam dann der dritte große Abschnitt, die Scheitelstrecke, dazu. |
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| − | === Die Abschnitte der Scheitelstrecke === | + | === Die Baulose der Scheitelstrecke === |
| − | * '''Baulos Nord''' von [[Hochmais]] bis zum [[Fuscher Törl]]: Länge 8,4 km | + | * '''Baulos Nord''' von [[Hochmais]] bis zum [[Fuscher Törl]]: Länge 8,4 km, 578 Höhenmeter, 12 % maximale Steigung; |
| − | : dabei entstand als ''Nebenprodukt'' die [[Edelweißstraße]] (1,6 km) auf die [[Edelweißspitze]], den höchsten befahrbaren Punkt der gesamten Großglockner Hochalpenstraße; | + | : dabei entstand als die [[Edelweißstraße]] (1,6 km) auf die [[Edelweißspitze]], den höchsten befahrbaren Punkt der gesamten Großglockner Hochalpenstraße; |
| − | * '''Baulos Mitte''' von vom Fuschertörl hinunter zur [[Fuscher Lacke]] und wieder bergwärts durch den [[Mittertörltunnel|Mittertörl]]- und Hochtortunnel: Länge 3,4 km, die beiden Tunnels 117 m bzw. 311 m lang; | + | * '''Baulos Mitte''' vom Fuscher Törl hinunter zur [[Fuscher Lacke]] und wieder bergwärts durch den [[Mittertörltunnel|Mittertörl]]- und Hochtortunnel: Länge 3,4 km, die beiden Tunnels 117 m bzw. 311 m lang, 206 Höhenmeter (Abfahrt Fuscher Törl zur Fuscher Lacke 166 Meter und Anstieg zur Baulosgrenze 38 Meter), 12 % maximale Steigung; |
| − | * '''Baulos Süd''' vom [[Guttal]] hinauf zum Hochtortunnel: Länge 6,6 km, 647 Höhenmeter | + | * '''Baulos Süd''' vom [[Guttal]] hinauf zum Hochtortunnel: Länge 6,6 km, 647 Höhenmeter, 12 % maximale Steigung; |
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| | === Die Inbetriebnahme der einzelnen Baulose === | | === Die Inbetriebnahme der einzelnen Baulose === |
| − | * Baulos Nord: Dieser Abschnitt wurde offiziell am [[23. September]] [[1934]] dem Verkehr übergeben. Doch schon einen Tag vorher, am [[22. September]], waren der [[Landeshauptmann]] Dr. [[Franz Rehrl]] am Steuer des Glocknerautos über die gesamte noch nicht fertig gestellte Scheitelstrecke gefahren (siehe [[Erstbefahrung der Großglockner Hochalpenstraße]]. | + | * Baulos Nord: Dieser Abschnitt wurde am [[23. September]] [[1934]] dem Verkehr übergeben. Doch schon einen Tag vorher, am [[22. September]], waren der [[Landeshauptmann]] Dr. [[Franz Rehrl]] am Steuer des [[Steyr 100, das Glocknerauto und Transasien-Expeditionsfahrzeug|Glocknerautos]] über die gesamte noch nicht fertig gestellte Scheitelstrecke gefahren (siehe [[Erstbefahrung der Großglockner Hochalpenstraße]]. |
| | * Baulose Mitte und Süd: Diese beiden Abschnitte wurden dann anlässlich der offizielle Eröffnung der gesamten Großglockner Hochalpenstraße am [[3. August]] [[1935]] dem Verkehr übergeben. | | * Baulose Mitte und Süd: Diese beiden Abschnitte wurden dann anlässlich der offizielle Eröffnung der gesamten Großglockner Hochalpenstraße am [[3. August]] [[1935]] dem Verkehr übergeben. |
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