Wolfgang III. Stockhammer: Unterschied zwischen den Versionen
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Wolfgang Stockhammer, Taufname Ignatz, war der Sohn eines Bäckermeisters aus [[Dorfbeuern]]. Er besuchte die Konventschule in Michaelbeuern und das [[Akademisches Gymnasium Salzburg|Akademische Gymnasium]] in [[Salzburg]]. Daneben erhielt er noch eine musikalische Ausbildung. Er trat [[1864]] in Michaelbeuern | Wolfgang Stockhammer, Taufname Ignatz, war der Sohn eines Bäckermeisters aus [[Dorfbeuern]]. Er besuchte die Konventschule in Michaelbeuern und das [[Akademisches Gymnasium Salzburg|Akademische Gymnasium]] in [[Salzburg]]. Daneben erhielt er noch eine musikalische Ausbildung. Er trat [[1864]] in Michaelbeuern in den [[Benediktinerorden]] ein und legte [[1865]] die einfache und [[1868]] die feierliche Profess ab. [[1868]] wurde er auch zum Priester geweiht. | ||
Er wirkte [[1869]] bis [[1871]] als Koadjutor in [[Berndorf bei Salzburg|Berndorf]], [[1872]] bis [[1884]] war er Kooperator in [[Mülln|Salzburg-Mülln]] und im Anschluss daran fünf Jahre Pfarrer der | Er wirkte [[1869]] bis [[1871]] als Koadjutor in [[Pfarre Berndorf bei Salzburg|Berndorf]], [[1872]] bis [[1884]] war er Kooperator in Salzburg-[[Stadtpfarre Salzburg-Mülln|Salzburg-Mülln]] und im Anschluss daran fünf Jahre [[Pfarrer von Lamprechtshausen|Pfarrvikar]] der [[Pfarre Lamprechtshausen]]. Danach wirkte er vier Jahre in der Stiftspfarre [[Seewalchen|Seewalchen am Attersee]]. 1893 wurde er Prior des [[Augustinerkloster Salzburg|Benediktinerpriorats Mülln]] und Pfarrvikar von Mülln. Am [[17. Mai]] [[1905]] wurde er zum Abt gewählt und am [[28. Mai]] [[1905]] durch Kardinal-Fürsterzbischof [[Johann V. Baptist Katschthaler|Katschthaler]] benediziert. | ||
Am [[11. August]] [[1918]] feierte er sein 50-jähriges Priesterjubiläum. Er wurde auch zum | Am [[11. August]] [[1918]] feierte er sein 50-jähriges Priesterjubiläum. Er wurde auch zum Geistlichen Rat ernannt und war Ritter des Ordens der Eisernen Krone 3. Klasse. | ||
In seiner Amtszeit als Abt wurde die Zahl der Pfarren erhöht, die von Michaelbeuern aus | In seiner Amtszeit als Abt wurde die Zahl der Pfarren erhöht, die von Michaelbeuern aus betreut wurden. 1906 erfolgte z. B. die Errichtung der [[Stadtpfarre Salzburg Maxglan|Pfarre Maxglan]]. | ||
Da er völlig erblindet war, trat er am [[19. November]] [[1919]] von seinem Amt als Abt zurück. Er starb am Morgen des 4. März 1921 an den Folgen eines Schlaganfalls und wurde am [[7. März]] 1921 in der Äbtegruft der [[Benediktiner-Abteikirche Michaelbeuern]] beigesetzt. | |||
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| AMT = [[Pfarrer von Lamprechtshausen|Pfarrvikar]] von [[Pfarre Lamprechtshausen|Lamprechtshausen]] | |||
| ZEIT = [[1888]] bis [[1889]] | |||
| VORGÄNGER =[[Roman Engelbert Baumgartner]] | |||
| NACHFOLGER =[[Modestus Johann Baptist Lienbacher]] | |||
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{{SORTIERUNG: Stockhammer, Wolfgang}} | {{SORTIERUNG: Stockhammer, Wolfgang}} | ||
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